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Training nach einem Hangover

Man kann nicht immer 100% Athlet und FitnessFreak sein. Hin und wieder muss man auch mal „Leben“ und mit Freunden und Bekannten einen Heben gehen. Durchzechte Nächte ziehen dann je nachdem wie ausgedehnt man Sie gestaltet leider meistens einen bösen Rattenschwanz hinter sich her. Der Tag danach ist geprägt von Kater, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Leistungsschwäche. Wer nach einem Vollrausch trainiert wird feststellen, dass er nur einen Bruchteil seiner eigentlichen Leistung in der Lage ist abzurufen. Starkes Schwitzen, Herzrasen und Co können durchaus vorkommen. Während man inzwischen die Einstellung zum Thema Alkohol schon etwas gelockert hat und zumindest in Sachen Gesundheit „Steady-Drinking“, also eine regelmäßige Aufnahme kleiner Mengen Alkohol völlig ok zu sein scheint, gilt „Bindge-Drinking“ also die gelegentliche Aufnahme größerer Mengen Alkohol weiterhin als  äußerst kontraproduktiv. Was am Tag danach passiert und was ihr möglicherweise dagegen tun könne (abgesehen davon dem Alkohol zu entsagen) werde ich Euch heute zeigen.

Der Kater danach

Alkoholtoxikation ist der Fachbegriff für das was wir umgangssprachlich „Kater“ nennen. Es handelt sich dabei in der Tat um die Symptome einer zumindest leichten Alkoholvergiftung. Zum Kater gehört nicht nur obligatorischer Kopfschmerz sondern auch allgemeines Unwohlsein, ein verschobenes Appetitverhalten das vom Verlangen nach Flüssigkeit, fetten Speisen oder einem ausbleiben von Appetit unterschiedlich ausgeprägt sein kann, eine leicht depressive Verstimmung und eine Beeinträchtigung sowohl geistiger als auch motorischer Fähigkeiten bis hin zu verstärkten Schwitzen und Zittern, was sich besondern bei körperlichen Anstrengungen zeigt. Fazit Die Symptomatik exzessiven Alkoholkonsums ist enorm

Warum das Ganze?

Wenn wir Alkohol zu uns nehmen, wird dieser bereits mit Berührung der Mundschleimhaut in geringem Umfang aufgenommen. Alkohol geht direkt ins Blut über und verteilt sich von hier aus auf den gesamten Körper einschließlich des Gehirns. Alkohol der von Magen und Darm resorbiert wird, gelangt über den Blutkreislauf weiter zur Leber wo er teilweise abgebaut wird. Für uns ist wichtig zu wissen, dass Alkohol die Leber als entscheidendes Stoffwechselorgan solange unter Beschlag nimmt, bis ein Überaufkommen vollständig aus dem Blut beseitigt ist! Mindestens so lange ist mit Leistungseinbußen zu rechnen. Man geht davon aus, dass die klassische Alkoholtoxikation je nach Ausmaß die Leistungsfähigkeit bis zu 3 Tage einschränken kann. Bis zu 10% des aufgenommenen Alkohols scheiden wir unverändert über Schweiß, Urin und die Atmung aus. Jeder mit eigenen Erfahrungen zu Alkohol kennt es, wenn man beim ersten Training danach den Alkohol förmlich heraus schwitzt… es ist ein Teil des Alkoholabbaus. Auch der Magen verfügt über alkoholabbauende Alkoholdehydrogenase-Enzyme die etwa 5% des Alkohols abbauen. Aufnahmefördernd wirken generell alle Methoden die auch die Durchblutung steigern, dazu gehören Wärme, Zucker oder auch Kohlensäure. Von fetthaltigen und proteinhaltigen Lebensmitteln ist bekannt, dass diese die Aufnahme von Alkohol zwar nicht verringern aber zumindest verlangsamen. Kopfschmerzen haben wir nach einer alkoholreichen Nacht hauptsächlich durch die eintretende Dehydration des Körpers die mit einem Ausschwemmen von Elektrolyten verbunden ist (Dysäquilibrium). Fazit Alkohol nimmt unser zentrales Stoffwechselorgan, die Leber, stark unter Beschlag und verursacht eine Dehydration

Schadensbegrenzung

Wer sich bestmöglich vor Katerstimmung und durch Alkohol versauten Trainingseinheiten schützen möchte, sollte versuchen es zu zuallererst einmal nicht zu übertreiben. Die Symptomatik verschlechtert sich bis zu einem bestimmten Punkt in direktem Zusammenhang mit der zugeführten Menge. Die gleichzeitige Aufnahme mit Zucker hemmt alkohol-abbauende Enzyme, wer dem also gegensteuern möchte, sollte Alkohol ohne Beigetränke oder nicht in Form von Likören, Sekt und Co. aufnehmen. Wie wir erfahren haben wirkt sich auch Nikotin eher kontraproduktiv aus. Eigenartig das viele gerade unter Alkoholeinfluss gerne anfangen mehr zu rauchen, für den Alkoholabbau ist es in jedem Falle kontraproduktiv. Letztlich sollte man während des Trinkens und/oder danach immer auf eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit und Elektrolyten achten. Besser als Wasser eignen sich hier also zumindest isotone Getränke mit einem höheren Teilchengehalt.

Resümee

Sport und große Mengen Alkohol passen nicht zusammen, für diese Aussage bedarf es eigentlich keiner größeren Erklärungen denn jeder kennt die Erfahrung eines Katers und weiß wie sich das Training am Tag danach anfühlt. Die genannten Tipps sorgen zumindest für Schadensbegrenzung wenn es denn doch einmal zu einem Ausrutscher kommen sollte.
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