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Wann ist es genug? Wenn Sport zur Krankheit wird

Sport ist und hält gesund! Fit und aktiv zu sein ist etwas Erstrebenswertes für jedermann aber leider hat auch sportliche Aktivität irgendwo eine Schattenseite. Sportlerinnen und Sportler sind dafür bekannt, akribisch Ziele zu verfolgen und alles Menschenmögliche dafür zu tun Erfolg zu haben. Was eigentlich nach einer hochtragenden und positiven Tugend klingt, kann auch ins Extrem laufen und zu einer wahrhaft krankhaften Sache werden. Besonders gefährdet sind Sportler beim Thema Ernährung, weshalb der heutige Artikel zwei Essstörungen vorstellt, die häufig bei Sportlern vorkommen und von denen auch der ein oder andere von Euch schon betroffen sein könnte.

Orthorexia Nervosa  (Wenn Ernährung zum Zwang wird)

Zwar erkennt die Schulmedizin dieses Krankheitsbild noch nicht offiziell an, seine Existenz ist meiner Meinung nach aber unbestreitbar. Orthorexia Nervosa  äußert sich durch ein extremes Verlangen danach, sich gesund zu ernähren. Betroffene versuchen nicht nur mit normalen Mitteln wie einer möglichst ausgewogenen Ernährung und einem meiden verarbeiteter Lebensmittel ihre Ernährung auf den richtigen Weg zu bringen, sondern geben sich selbst extreme Regeln vor, wie die Ernährung auszusehen hat. Festgeschriebene Ernährungspläne berücksichtigen jedes Gramm und legen feste Uhrzeiten für Mahlzeiten fest. Alles wird abgewogen und peinlichst genau meist bereits vorab zusammengestellt. Ein Ausbruch aus dem Ernährungsplan kommt einer Katastrophe gleich und erzeugt übelste Schuldgefühle. Besonders schlimm ist es für Betroffene von zuhause weg zu sein, da die Ernährung dann auf Messers Schneide steht. Der ganze Tag wird geprägt von Gedanken wie „Werde ich mich an meine Essenszeiten halten können“, „Hoffentlich bekomme ich auswärts alle Lebensmittel“  oder „Was mache ich wenn nicht“ und sorgt so in vielen Fällen für soziale Isolation. Hinzu kommt dann noch ein Gefühl von Überlegenheit anderen Mitmenschen gegenüber wenn es um das Thema Ernährung geht, was sich in teilweise überzogenem Missionierungseifer niederschlagen kann. Fällt Euch etwas auf? Ich denke jeder einzelne von Euch liebe Leserinnen oder Leser kennt jemand aus seinem engsten Bekanntenkreis auf den genau diese Beschreibung passt. Viele fühlen sich vielleicht sogar selbst ein wenig angesprochen. Ich behaupte, dass etliche Jungs und Mädels aus der Fitness-Szene schon einen gewissen Zwang mit dem Thema Ernährung verbinden. Fazit Bei  Orthorexia Nervosa bestimmt die Ernährung den Alltag und wie es eigentlich sein sollte der Alltag die Ernährung. Die Symptomatik zeigt, dass gerade in der Fitness- und Bodybuilding-Szene etliche Anhänger gefährdet bzw. sogar betroffen sind

Anorexia Athletica (Alles für den sportlichen Erfolg)

Anhänger aus ästhetischen Sportarten, aus Ausdauersportarten, technischen Disziplinen aber auch Wettbewerben bei denen es um Gewichtsklassen geht sind allesamt potenziell gefährdet eine Störung des Essverhaltens auszubilden die sich Anorexia Athletica nennt. Hier sind es auffälligerweise vornehmlich Frauen die sich ganz bewusst bis an die Grenzen in Sachen Körpergewicht herunter hungern um sich dadurch einen sportlichen Vorteil zu verschaffen. Die Meister dieser Disziplin stammen eindeutig aus dem Bodybuilding. Hier stellt der  Weg das Ziel dar, nämlich mit einem möglichst niedrigen Körperfettgehalt, völlig dehydriert einen sportlichen Wettkampf mit anderen Athletinnen und Athleten auszutragen die in ähnlicher körperlicher Verfassung sind. Was im Bodybuilding zwar gefährlich aber unausweichlich ist, kann in anderen Sportarten dazu führen, dass durch zu drastische Maßnahmen mehr Nachteile als Vorteile entstehen. Angefangen mit der gesundheitlichen Komponente muss in den meisten Sportarten zudem ja noch eine körperliche Leistung angeliefert werden. Ein zwar leichter aber nicht annähernd leistungsfähiger Körper kann hier sehr schnell dazu führen, dass die eigentliche Zielsetzung verfehlt wird. Fazit In etlichen Sportarten kommt es aufs Körpergewicht an. Mitunter darum ist gerade die große Gruppe aktiver Sportler vermehrt von dieser Essstörung betroffen

Resümee

Ich behaupte, dass Essstörungen im Sport keine Seltenheit darstellen und dass längst nicht mehr nur im Leistungssport Dinge geschehen, die nicht mehr der eigentlichen Intention entsprechen. Der heutige Artikel soll nicht nur aufklären sondern Euch auf dieses allgegenwärtige Thema sensibilisieren. Übertreibt es nicht!
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