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Wenn der Booster nicht mehr wirkt

Kennt ihr das auch? Ihr schwört auf einen neuen Pre-Workout-Booster weil er Euch in Sachen Motivation in neue Sphären hebt. Nach einigen Tagen bemerkt ihr dann aber eine deutlich abnehmende Wirkung und fragt Euch was das soll. Bei anderen Trainierenden wirken Booster überhaupt nicht, auch hier stellt sich die Frage wie das sein kann. Einige Studien die sich mit Koffein, dem hauptsächlichen Bestandteil in beinahe jedem Booster befassen, geben die Antworten auf Eure Fragen.

Allgemeines zu Koffein

Koffein (1,3,7-Trimethylxanthin) gehört zur Gruppe der Purin-Alkaloide. Mit einem ph-Wert von 6,9 kommt es einer schwachen Base gleich. Die Bioverfügbarkeit ist mit  90-100% sehr hoch, es gelangt über den Magen bzw. den 12-Fingerdarm ins Blut. Binnen 30-45 Minuten nach der Aufnahme stellt sich die höchste Blutkonzentration ein, genau aus diesem Grund empfehlen Hersteller von Boostern die Einnahme etwa 30 Minuten vor dem Training. Jeder der mit Pre-Workout-Boostern arbeitet, kann die Aufnahme des Koffeinbestandteiles mit einem kohlensäurehaltigen Getränk beschleunigen. Da Koffein zu den lipophilen Substanzen zählt ist es in der Lage ohne Hilfe ins Gehirn vorzudringen um dort seine Wirkung zu vermitteln. Im Blut angekommen, beträgt die Halbwertszeit (die Zeit bis die Hälfte des Stoffes im Blut abgebaut ist) 3,5 Stunden, d.h. so lange wirkt Euer Booster für gewöhnlich auf jeden Fall. Wenn ihr Medikamente einnehmt kann es vorkommen, dass der Abbau von Koffein entweder schneller oder aber langsamer von Statten geht, weshalb ihr hier dringend die Beipackzettel studieren solltet. Zu den Mitteln mit einer direkten Wirkung auf abbauende Enzyme der Leber zählen bestimmte Flavonoide, Zucker, Kontrazeptiva oder Guarana. Auch Sport sorgt im Übrigen für einen beschleunigten Abbau von Koffein. In einem Booster wollen wir von der Wirkung des Koffeins, seiner Metaboliten Theophyllin, Theobromin sowie Paraxanthine und anderer Stimulanzien von der anregenden Wirkung auf das zentrale Nervensystem und hier die Aktivierung des „Sympathikus“ profitieren. Unter dem Einfluss etlicher Bestandteile im Workout-Boostern erhöht sich die Herzfrequenz, der Blutfluss in die Muskeln und die Abgabe von Glucose aus der Leber für die Energiebereitstellung, während sich die Blutversorgung des Verdauungssystems und der Haut reduziert. Auch mental wirkt Koffein direkt auf die Leistungsfähigkeit. Unter dem Einfluss von Koffein und Co reduzieren sich Müdigkeitserscheinungen und die Schmerzwahrnehmung. Auch ein thermogener Effekt (die vermehrte Umwandlung von Energie zu Wärme) und eine verstärkte Lipolyse (Ausschleusung von Fettsäuren aus den Fettzellen ins Blut) darf man sich von einer Koffeineinnahme erhoffen. Fazit Dynamics Trainingsbooster Für Sportler stellen Stimulanzien wie Koffein eigentlich großartige Helfer dar, die sowohl den Stoffwechsel und die Energiebereitstellung ankurbeln, als auch für mehr Fokus und weniger Belastungsschmerz sorgen

Dauerkonsumenten von Koffein und anderen Stimulanzien haben ein Problem

Diejenigen von Euch, die zu den regelmäßigen Konsumenten von Koffein in Form von Kaffee, Lightgetränken und Co gehören, aber auch diejenigen die ihren Booster jeden Tag einsetzen, muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Studien wie die aus dem Journal of Medicine, Science and Sports Exercise belegen eindrucksvoll an Sportlern, das schon regelmäßige Aufnahmemengen ab 200mg Koffein pro Tag (was einer großen Tasse Kaffee entspricht) dafür sorgen können, dass zwar der Plasmalevel an freien Fettsäuren durch die Aufnahme Eures Boosters ansteigt, eine signifikante Wirkung auf Leistungswerte oder neuromuskuläre Effekte ausgehend von Koffein allerdings ausbleiben. Natürlich kann man hier mit der Brechstange vorgehen und einfach die Dosis erhöhen, speziell im Falle Koffein muss man allerdings wissen, dass lediglich Mengen bis 6mg pro Kilogramm Körpergewicht als sicher gelten.

Resümee

Wer wirklich etwas von seinem Workout-Booster haben und sich dabei nicht vergiften möchte, sollte zum einen Regelmäßigkeit bei der Einnahme vermeiden und zum anderen auch seinen Koffeinkonsum über andere Lebensmittel und Getränke im Auge behalten. Einmal desensibilisiert bzw. gesättigt kann es 7 Tage und mehr dauern, bis ihr wieder vom vollen Koffein-Effekt profitieren könnt. Was hier und heute am Beispiel des Koffeins dargestellt wurde gilt übrigens auch für eine Menge weiterer Substrate die gern in Pre-Workout-Boostern zum Einsatz kommen. Der kluge FitnessFreak setzt Pre-Workout-Booster nur dann ein wenn es wirklich notwendig ist!
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