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Wenn ihr Muskeln wollt kümmert Euch um Mikronährstoffe!

Jeder zweite Artikel den man zum Thema Sporternährung findet, befasst mit dem richtigen Einsatz von Makronährstoffen (also Protein, Kohlenhydrate und Fett), mit leistungssteigernden Substanzen und Fatburnern. Alles wird bis aufs Letzte in Form von Ratschlägen vorgegeben. Was grundsätzlich vergessen wird ist von noch größerer Bedeutung, dazu eine kleine Anekdote: Stellt Euch den Benzinmotor eines 500-PS starken Porsche vor. Er strotzt nur so vor Kraft. Was passiert aber, wenn ihr blöderweise vergesst dem Motor neben Treibstoff auch das notwendige Getriebeöl in regelmäßigen Abständen zu geben? Ganz Recht er geht Euch kaputt – Schluss mit Leistung und Pferdestärken und das obwohl eigentlich alle Voraussetzungen geschaffen waren. Genau so verhält es ich in Eurem Körper mit der Mikronährstoffversorgung und genau darum solltet ihr beginnen Euch auch darüber Eure Gedanken zu machen.

Was sind Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe (oder auch Vitalstoffe) bezeichnet die große Gruppe an Substanzen die der menschliche Körper aufnehmen muss und das obwohl Sie keine Energie liefern. In die Kategorie der Mikronährstoffe fallen Mineralstoffe und Vitamine aber auch sekundäre Pflanzenstoffe. Mikronährstoffe sind „essentiell“ was so viel bedeutet wie das unser Körper sie nicht oder nicht ausreichend selbst herstellen kann und so auf die Versorgung von außen angewiesen (über die Nahrung) ist. Es gibt keinen Stoffwechselvorgang an dem nicht irgendeine Substanz aus der Kategorie der Mikronährstoffe direkt oder indirekt beteiligt wäre. Sie greifen direkt in den Stoffwechsel, das Zellwachstum, die Bildung von Gewebe, Blutkörperchen und Knochen ein und sind beteiligt an der Nervenreizleitung. Besonders wichtig ist die Funktion einiger Mikronährstoffe als sog. Ko-Faktor für enzymatische Reaktionen, als Bestandteile von Hormonen, als Elektrolyte oder aufgrund antioxidativer Effekte über die freie Radikale bekämpft werden. Fazit Mikronährstoffe sind das Getriebeöl der Menschen. Ohne Sie läuft es nicht wirklich rund!

Versorgung gefährdet!

Nun könnte man argumentieren, dass mit einer guten Ernährung keine Probleme hinsichtlich der Versorgung mit eben diesen Mikronährstoffen zu erwarten sei und das ganze Thema deshalb eher uninteressant ist. Dagegen spricht beispielsweise eine Studie aus dem Journal of International Society of Sports Nutrition die sich mit dem Ernährungsverhalten von Sportlern und Nicht-Sportlern befasste. Von insgesamt 70 getesteten Diäten deckte keine einzige den tatsächlichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Versorgung wurde übrigens nicht nach der Idealversorgung sondern nach der Minimalversorgung bewertet! Auch im British National Diet an Nutrition Survey zeigte eine Studie, dass zumindest in England Männer nur etwa zur Hälfte versorgt sind und auch bei Frauen im Durchschnitt mindestens 10 essentielle Substanzen defizitär zugeführt werden. Die Versorgung schneidet immer ein wenig schlechter ab, je einseitiger und je niedrig kalorischer eine Diät eingestellt wird. Mit weniger Nahrung nimmt man automatisch auch weniger Mikronährstoffe auf. Wer ganzen Lebensmittelkategorien wie z.B. Fleisch oder tierischen Produkten komplett abschwört, hat damit einen zusätzlichen Mangel zu befürchten. Fazit Jeder würde von sich behaupten, dass er sich „gut und gesund“ ernährt. In Sachen Mikronährstoffversorgung liegen die meisten falsch mit ihrer Annahme wie größere Untersuchungen zeigen

Sportler besonders gefährdet

Für Sportler ergibt sich diesbezüglich nochmals eine gesonderte Situation. Bei Ihnen kommt nicht nur eine mögliche Einseitigkeit oder eingeschränkte Nahrungszufuhr zu tragen, sondern zudem ein durch sportliche Aktivität erhöhter Bedarf. Wer seine Versorgung nach den Vorgaben der DGE einstellt hat dadurch noch lange keine Gewissheit auch als aktiver Sportler bestens versorgt zu sein. Fazit Je öfter und schneller der Motor gefahren wird, desto mehr Getriebeöl ist notwendig!

Resümee

Wir empfehlen Euch an dieser Stelle nicht grundsätzlich auf Nahrungsergänzungen im Bereich Mikronährstoffe zu setzen sondern vielmehr Euch einmal grundlegend mit Eurer Versorgungssituation im Einzelfall zu befassen. Neben Ernährungsanalyse die gute Nutrition-Coaches für Euch auswerten können besteht zudem die Möglichkeit die Versorgung über Blutanalysen zu bestimmen. Fühlt euch also hier und heute angesprochen und auf ein neues Thema sensibilisiert.
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