Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

2 Fitness-Mythen mit denen du endgültig aufräumen solltest!

Es gibt so einige Halbwahrheiten da draußen. Teilweise kann sich wahrscheinlich das älteste Urgestein schon nicht mehr daran erinnern, wo diese Weisheiten überhaupt herkommen und von wem genau sie entstammen. Doch es gibt auch zahlreiche „Neuzeitmythen“ denen viele vielleicht noch immer nicht abgeschworen haben. In diesem Artikel wollen wir zwei der hartnäckigsten Mythen noch einmal durchleuchten und möglicherweise direkt außer Kraft setzen.

Das „Window of Opportunity“

Dieses „Window“ wird oftmals auch als „Anabolic Window“ oder „Anaboles Zeitfenster“ bezeichnet und beschreibt die Zeitspanne nach dem Training, während der unbedingt bestimmte Nährstoffe zugeführt werden sollten. In der Regel wird dieses Zeitfenster definiert als der Zeitraum der ersten 30-45 Minuten nach dem Training. Während dieser Zeit soll der Körper besonders aufnahmefähig sein für Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Proteine und bestimmte Ergogenics. Wer in dieser Zeit keine Nährstoffe oder Supplements zu sich nimmt, hat praktisch die vorherige Zeit im Studio verschenkt. Fakt oder Mythos? Ganz klar ein Mythos wie eine neue Meta-Analyse zeigt! Zwar ist es richtig, dass der Körper nach einer intensiven Trainingsbelastung in einem katabolen Zustand ist und gleichzeitig besonders aufnahmefähig, jedoch schließt sich dieses „Window of Opportunity“ bei Weitem nicht so schnell wie bisher häufig angenommen. Es scheint sogar so zu sein, dass kurzfristige Handlungen wie etwa das „korrekte“ Nährstoff-Timing kaum ein Rolle spielt, betrachtet man die mittel- und langfristigen Ergebnisse. Take Home Message: Seinen Shake nach dem Training zu trinken ist kein Fehler! Schließlich braucht der Körper noch immer die Nährstoffe um zu regenerieren und für den Muskelaufbau. Allerdings scheint die Deckung des Kalorien- und Nährstoffbedarfs über den Tag verteilt deutlich wichtiger zu sein, das perfekte Timing. Ein Sprint zum PWO-Shake ist also nicht notwendig, das Streichen ohne adäquaten Ausgleich der PWO-Nutrition jedoch in keinem Fall sinnvoll. Seht es einfach so, dass das anabole Zeitfenster weit länger geöffnet bleibt als man euch in der Vergangenheit beigebracht hat.

Man braucht Unmengen an Proteinen um Muskeln aufzubauen

Protein wird als DER Muskelbaustoff definiert. Und das ist auch absolut korrekt. Doch wann immer etwas als „DAS“ bezeichnet wird, fangen einige Leute an wahrlich auszuflippen! So werden beispielsweise beim DoggCrapp Trainingssystem 2g Protein pro Pfund Körpergewicht empfohlen. Das macht umgerechnet 4,4g Protein pro Kilogramm Körpergewicht aus oder 375g Protein für einen 85kg schweren Sportler täglich. Doch bringt mehr Protein wirklich auch mehr Erfolg beim Muskelaufbau? Fakt oder Mythos? Mythos! Und um genau das nachzuweisen, haben Wissenschaftler das Experiment gemacht. Über 8 Wochen erhielten Probanden entweder ihre ursprüngliche tägliche Ernährung mit 1,8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht oder aber eine Diät mit 4,4g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Der Rest der Nahrung blieb gleich wie zuvor. Für die Gruppe mit dem hohen Proteinanteil bedeutete dies, dass zusätzlich zur bisherigen Ernährung so viel Protein hinzugefügt wurde, bis man die 4,4g Protein pro Kilogramm Körpergewicht erreicht hat. Die Gruppe nahm entsprechend mehr Protein und Gesamtkalorien auf als vor der Untersuchung und auch verglichen mit der Gruppe mit dem niedrigen Proteinanteil. Das Training wurde ebenfalls überwacht und standardisiert. Das Ergebnis war überraschend. Nach 8 Wochen kam es bei keiner der beiden Gruppen zu einer Veränderung der Körperzusammensetzung! Erstaunlich dabei, dass auch die Gruppe mit dem deutlich erhöhten Proteinanteil trotz überkalorischer Ernährung keine Zunahme an Fett- jedoch auch nicht an Muskelmasse zu verbuchen hatte! Take Home Message: Wer Muskeln aufbauen möchte und sich in einer hyperkalorischen Ernährungsphase befindet, sollte diesen Überschuss besser nicht aus Proteinen, sondern aus Kohlenhydraten und Fetten generieren, um einen Zuwachs an Masse zu erzielen. Ein Proteinanteil von 4,4g Protein pro Kilogramm Körpergewicht scheint laut dieser Studie keinen Vorteil gegenüber einem Proteinanteil von 1,8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht aufzuweisen in Bezug auf die Körperzusammensetzung. Selbst im hyperkalorischen Bereich nicht. Wer sich hingegen auf Diät befindet, kann von einer hohen Proteinaufnahme profitieren und möglicherweise dadurch sogar etwas mehr Kalorien zu der Diät hinzufügen, ohne dabei die Fortschritte zu behindern. Doch mehr Protein sorgt für mehr Sättigung und das wiederum kann entscheidenden Einfluss haben bei einer unterkalorischen Diät!
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!