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3 Gründe, warum du dein Frühstück klein halten solltest!

Frühstücke wie ein Kaiser, mittags wie ein König und iss am Abend wie ein Bettler. Das war lange Zeit das Motto in der Fitnessbranche oder ganz allgemein überall dort, wo es um gesunde Ernährung und Fettabbau ging. Doch spätestens mit dem Auftauchen des intermittent fasting und insbesondere durch das Leangains Konzept von Martin Berkhan, wurde dieser allgemeingültige und akzeptierte Satz plötzlich in Frage gestellt. Immer mehr Menschen haben nun das Frühstück gründlich hinterfragt und immer mehr Ernährungskonzepte sind zum Entschluss gekommen, dass das Frühstück vielleicht doch nicht so wichtig ist, wie immer angenommen wurde und wenn der Fettabbau das primäre Ziel ist, dann erst Recht nicht. Und wir verraten dir heute in drei Punkten auch warum!?

Die hormonelle Lage am Morgen

Hormonell gesehen haben wir in den Morgenstunden nach dem Erwachen eigentlich das perfekte Fettabbau-Millieu. Denn zu diesem Zeitpunkt dominiert die Mobilisation gespeicherter Energie in unserem Körper. Glukagon, Cortisol und unter Umständen die Katecholamine sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel stabilisiert wird und Fette aus den Körperfettdepots freigesetzt werden können, um dem Organismus als Energieträger bereit zu stehen. Mit einem ausgiebigen und vor allem kohlenhydratreichen Frühstück, wird dies unterbunden und der Körper wird aus seinem Zustand der Energie- und Fettfreisetzung gerissen und in einen Speicherzustand gebracht. Das ist auch deshalb als eher ungünstig anzusehen, da die Verdauung eine parasympathischer Vorgang ist. Sprich, zu der Zeit, zu der wir nun also aktiv werden sollten, bringen wir uns in genau die gegenteilige Situation mit einem ausgiebigen Frühstück. Wir werden dann schneller wiederhungrig und vor allem müde und träge.

Den Körper und dessen Stoffwechsel „primen“

Was wir am Morgen essen ist primär dafür verantwortlich, was und welchem Umfang unser Körper über den Tag hin verstoffwechselt zur Energiegewinnung! Wer also bereits morgens eine große Portion Kohlenhydrate konsumiert, zwingt seinen Körper förmlich dazu, Glukose, also Kohlenhydrate zu verbrennen. Wer morgens eher kohlenhydratarm isst kann dadurch hingegen den Fettstoffwechsel aktivieren. Und dadurch erreichen wir in aller Regel ein stabileres Energieniveau. Hervorragend, wenn wir vorhaben noch aktiv zu werden an diesem Tag.

Muskelaufbau und Fettabbau durch ausgiebige Abendmahlzeiten

Es gibt Studien die gezeigt haben, dass Personen die ihren Hauptanteil an Kohlenhydraten und Kalorien am Vormittag zu sich nehmen besser und schneller an Gewicht verlieren als Personen die den Großteil der Kalorien und Kohlenhydrate am Abend konsumieren. Auf den ersten Blick spricht also alles für ein ausgiebiges Frühstück. Schaut man jedoch genauer hin, so stellt man fest, dass die Personen die den Großteil ihrer Kalorien am Abend konsumiert haben zwar weniger an Körpergewicht verloren haben, jedoch deutlich mehr an Körperfett! Scheinbar konnten diese Personen entsprechend ihre fettfreie Körpermasse besser halten und einen größeren Anteil an Körperfett verbrennen, einfach nur durch das Verändern des Nährstoff-Timings. Ein interessanter Fakt! Beim Muskelaufbau ergibt sich eine ähnliche Sachlage. Denn scheinbar sind die anabolen Reaktionen nach einer Trainingseinheit höher, wenn der Körper nicht im Vorfeld zum Training mit Proteinen überladen wurde. Die Muskelproteinsynthese scheint weitaus stärker anzusteigen, wenn im Zeitraum bis zum Training weniger Protein und im Zeitraum nach dem Training dafür mehr Protein konsumiert wurde.

Für die Praxis

In der täglichen Praxis bedeutet das, dass Personen die kein Frühstück zu sich nehmen möchten auch kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn sie die erste Mahlzeit des Tages einige Stunden nach hinten verschieben. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass das Frühstück nicht zwangsweise komplett gestrichen werden muss. Sinnvoll erscheint jedoch, die Mahlzeiten bis zum Training hin mit einem moderaten Proteingehalt von 20-30g, einem niedrigen Kohlenhydratanteil von 15-25g und einem niedrigen bis moderaten Fettanteil 10-15g zu gestalten und den Großteil der Kalorien und Kohlenhydrate am Abend zu konsumieren und erst mit dem Ende des Trainings mit größeren Proteinportionen von 40g und mehr zu beginnen, für eine optimale Entwicklung der Körperzusammensetzung, hin zum Fitness Freak!
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