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4 Fitnessmythen aufgedeckt!

Ein Anfänger sollte mit schweren Übungen starten? Kohlenhydrate machen dick? Protein führt zu Nierenproblemen? Kreuzheben macht den Rücken kaputt? Ob alte oder neue Fitnessmythen, es wird sie wohl immer geben. Wir möchten diese 4 Mythen für dich aufdecken!

1. Ein Anfänger sollte mit schweren Übungen starten!

Schwere Übungen sind immer gut und werden den Muskelaufbau und auch den Fettabbau unterstützen. Allerdings ist dies für einen Anfänger trotzdem nicht die richtige Wahl des Trainings. Ein Anfänger muss immer zuerst die Technik lernen. Dieser Schritt wird jedoch gerne einfach übersprungen. Wer die Technik nicht kann und Übungen mit schwerem Gewicht ausführt, kann zum einen die Zielmuskulatur nicht treffen und besitzt ebenfalls eine sehr hohe Verletzungsgefahr. Es sollte immer erst die Technik mit hohen Wiederholungszahlen gelernt werden und dann beginnt das Training mit schweren Gewichten. Keiner würde sich auf ein Fahrrad setzen und anfangen zu trainieren, wenn er nicht auch Fahrradfahren könnte, genauso solltest du dir das beim Training vorstellen, mit den gleichen Auswirkungen!

2. Zu viele Kohlenhydrate machen dick!

Das leidige Thema der Kohlenhydrate. Leider hält sich dieser Mythos immer noch, durch immer wieder aufkehrende Artikel und Texte „renommierter“ und „informativer“ Zeitschriften, gerne auch mit einem „Frauennamen“ als Magazinname. Kohlenhydrate sind ebenso wie Proteine und Fette Makronährstoffe, welche besonders Athleten Vorteile beim Aufbau von Muskulatur, Energiegenerierung und der Regeneration des Körpers helfen können. Sie sind im Gegensatz zu Teilen der anderen beiden Makros zwar nicht essentiell für den Körper, können jedoch ebenso wie die Proteine 4 kcal pro Gramm an Energie liefern. Bei der Aufnahme von schnellen (kurzkettigen) Zuckern, wird der Insulinspiegel durch das Ansteigen des Blutzuckerspiegels angehoben, was einen anabolen Effekt hervorruft. Dieser Effekt wird gerne als „Dickmacher“ bezeichnet. Grundsätzlich würde dies auch zutreffen, wenn ein Athlet von einem Körperfettanteil von 6 auf 5 % heruntergehen möchte. Doch bei solchen extremen körperlichen Belastungen spielen dort noch viele andere Faktoren eine Rolle. Für jeden normalen Menschen und Athleten ist dieser Effekt jedoch zweitrangig, solange man nicht alle 20 Minuten ein Snickers in sich stopft! Einzig und alleine die Tagesbilanz an aufgenommener Energie kann dazu führen, dass wir Körperfett aufbauen! Nimmst du mehr an Kalorien auf als du verbrennst, wirst du an Gewicht zunehmen - nimmst du weniger auf, wirst du Gewicht verlieren!

3. Mehr als 2 Gramm Protein führt zu Nierenproblemen

Viele Ernährungsgurus empfehlen nicht mehr als 1 Gramm Protein zu konsumieren, denn ansonsten würde die Niere geschädigt werden. Auch dies ist eine Aussage ohne Belang. Es gibt keinerlei Studien in diesem Bereich, welche diese Aussage wirklich untermauern würden. Natürlich davon ausgehend, dass der Proband genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Mit einem höheren Proteinkonsum sollte die Flüssigkeitszufuhr ansteigen, um die Niere nicht übermäßig zu belasten. Allerdings ist der Konsum oberhalb der 2 - 2,5 Gramm Protein pro kg Körpergewicht normalerweise sowieso nicht sinnvoll. Die Aussagen der „Ernährungsgurus“ beziehen sich dabei meist auf extrem alte oder schlechte Studien. Diese alten Aussagen werden dann häufig leider von Magazinen etc. aufgenommen, um Angst zu verbreiten oder einfach nur ihr Produkt zu verkaufen.

4. Kreuzheben macht den Rücken kaputt!

Kreuzheben ist wohl einer der, wenn nicht die beste Übung, um den gesamten Körper zu stärken. Die Ausführung muss unbedingt gut erlernt werden. Genau hier ist der springende Punkt – das kann doch für den Rücken nicht gesund sein, solch hohe Belastungen zu bewältigen?! Grundsätzlich ist dauerhaft extrem schweres Heben und wir sprechen da einmal von mindestens über 200 Kilogramm, natürlich für den Körper eine hohe Belastung. Jedoch ist jeder „Extremsport“ für den Körper eine Belastung, dies mal vorne weg. Doch wer die Übung korrekt ausführt, der wird auch seine Wirbelsäule möglichst wenig belasten. Es geht darum, seine Muskulatur zu belasten und nicht die Wirbelsäule! Ansonsten kann man an dieser Stelle wieder mit den Aussagen unter Mythos 1 argumentieren.

Fazit

Leider wird es immer Mythen geben, welche den Athleten bei seinem Training oder der Ernährung verunsichern können. Wir möchten dich immer wieder auf solche Mythen hinweisen, um dich vor falschen Aussagen zu schützen!
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