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5 Fettverbrennungs-Mythen

Durch die ständig wachsende  Anzahl an Marketingstrategien und Schlankheitskonzepten, gibt es immer wieder neue Fettverbrennungsmythen. Wir möchten dich vor solchen „Fallen“ schützen und räumen mit solchen „Weisheiten“ auf.

1. Viel Schweiß = hohe Fettverbrennung

Falsch! Wer viel schwitzt verliert nur viel Wasser und je nach Veranlagung auch viele Mineralstoffe. Schwitzen ist ein Zeichen deines Körpers sich abzukühlen, dabei wird immer wieder gezeigt, dass meist gut trainierte Sportler beim Training auch sehr viel schwitzen. Grundsätzlich ist Schwitzen Veranlagungssache und kann nicht pauschalisiert werden. Wir empfehlen dir, nach dem Training bis zu 120% deiner verlorenen Flüssigkeit  durch ein gutes Mineralwasser zurückzuführen, um dein Wasserhaushalt zu optimieren.

2. Gezielte Fettverbrennung durch Übungen

Falsch! Dieser Mythos wurde bereits schon sehr oft, in sämtlichen Arbeiten widerlegt, jedoch denken viele Sportler immer noch, dass ein gezielter Fettabbau möglich wäre. Leider ist dies nicht der Fall. Je nach Veranlagung sitzt das Fett an verschiedenen Stellen deines Körpers als Speicherdepot. Die Energie wird für Hungerzustände gespeichert, um über die Fettoxidation Energie in Form von Ketonkörpern und in Zusammenarbeit mit anderen Nährstoffen, auch Glucose zu gewinnen. Es gibt verschiedene Regionen deines Körpers, welche besonders hartnäckig Fettdepots beibehalten können, dies dient zum Schutz des Körpers im Notfall. Das Körperfett wird bei jedem Menschen immer die gleichen Depots zuerst und auch zuletzt auflösen, dies kannst du nicht beeinflussen. Bei Frauen ist dies oft an Hüfte und Po der Fall, wobei Männer oft am unteren Bauch die letzten Fettdepots aufweisen. Das Einzige was wirklich hilft, ist den Körperfettanteil so niedrig zu regulieren, dass auch die letzte Depotstelle des Körpers angegriffen wird. Gezielte Übungen verbessern zwar die Muskelmasse und können so durch die Anhebung des Umsatzes helfen, den Körperfettanteil zu minimieren, jedoch kommt es an der trainierten Stelle nicht direkt zur Fettverbrennung.

3. Obst macht schlank

Falsch! Obst ist sehr gesund und sollte definitiv am Tag gegessen werden. Obst enthält allgemeine viele Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, welche besonders wichtig für deinen Körper sind. Allerdings enthalten viele Gemüsesorten vergleichbare Werte. Dabei ist Obst meist sehr süß! Vor allem Bananen, Trauben, Orangen, aber auch Kaki uvm. besitzen nicht unwesentlich hohe Anteile an Kohlenhydraten. Obst sollte teilweise als Süßigkeit eingestuft werden, denn wer seinen Tagesumsatz schon erreicht hat und meint seinem Körper noch eine Vitaminspritze zu gönnen, indem er 2-3 Bananen isst, der wird evtl. ca. 50-80g Zucker zu sich nehmen, dies entspricht 500-700ml Cola und ca. 200-320 Extrakalorien. Alternativ kannst du stark wasserhaltige Gemüsesorten konsumieren. Diese besitzen meist einen geringen Zucker- und Kalorienanteil, weißen jedoch auch viele Mikronährstoffe auf.

4. Einfach abnehmen durch Mahlzeiten mit niedrigem glykämischen Index

Falsch! Sicher ist der Ansatz von Lebensmitteln mit einem niedrigen glykämischen Index sehr gut, allerdings solltest du beachten, dass dieser nicht auf die Portionsgrößen ausgerichtet ist. Wer sich nur nach dem Index richtet, kann trotzdem zu viele Kalorien zu sich nehmen und so in eine positive Energiebilanz fallen. Wir empfehlen dir, dass du die Weiterentwicklung des glykämischen Index verwendest „die glykämische Last“ diese verbindet den Index mit der Portionsgröße, was den Gebrauch für ein Ernährungsinstrument wesentlich vereinfacht.

5. Fettverbrennung beginnt nach 30-40 Minuten

Falsch! Wer gerade anfängt in einem Studio zu trainieren, wird evtl. von einem Trainer eine Aussage hören wie: „Trainieren Sie um Fett zu verlieren im Cardiobereich, dabei beginnt die Fettverbrennung erst nach ca. 30 Minuten.“ Fettverbrennung beginnt, sobald der Körper genügend Sauerstoff zur Verfügung hat, um die Fettoxidation ablaufen zu lassen. Deiner Körper muss sich somit nur im aeroben Bereich befinden. Jetzt kommt es ein und allein darauf an, wie gut dein Fettstoffwechsel trainiert oder genetisch bedingt ist, denn dies ist der ausschlaggebende Faktor. Bei Menschen die wenig Sport treiben, ist der Fettstoffwechsel meist sehr weit zurückgeschraubt und wird dementsprechend spät beginnen zu arbeiten, da der Körper es einfach nicht gewohnt ist auf Depots zurückzugreifen, deshalb wird vermehrt Glucose zur Verbrennung genutzt. Ein Marathonläufer hingegen, weist von Anfang an einer Aktivität eine hohe Fettoxidation auf, da der Körper es gewöhnt ist Fett als Energielieferant, während einer Aktivität zu nutzen. Dies versuchen sich Marathonläufer durch Fettloading usw. auch zu Nutze zu machen, da die Glykogenspeicher geschont werden können und es auch im Finishbereich zu Höchstleistungen des Sportlers kommen kann. Trainiere deinen Fettstoffwechsel durch Intervalltraining und harte Trainingseinheiten sowie durch leichtes Cardiotraining  bei geringer Intensität, um den Fettstoffwechsel zu aktivieren, trainieren und zum Verbrennen der Fettdepots zu nutzen.

Fazit

Die Mythen rund um die Fettverbrennung nehmen leider kein Ende, denn die Industrie lässt sich immer wieder neue Methoden, Konzepte und Produkte einfallen, um mit dem Endverbraucher Geld zu machen. Leider ist ein Großteil dieser Konzepte und Produkte entweder kompletter Unsinn oder teilweise falsch. Auch sind viele Produkte sehr einfach durch Lebensmittel austauschbar usw.. Wir empfehlen dir, Konzepte und Produkte immer zu hinterfragen, um vor allem deinen Geldbeutel nicht unnötig zu strapazieren.
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