Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Abnehmen mit 100g Kohlenhydraten pro Tag

Dr. Mike Roussell und Chris Shugart verfolgen die Theorie "Abnehmen mit 100g Kohlenhydrate pro Tag" schon seit Jahren. Wir möchten dir diese Methode vorstellen und kritisch bewerten.

So funktionierts!

Es werden pro Tag nur 100g Kohlenhydrate konsumiert, dabei ist die Menge und zeitliche Einteilung über den Tag egal. Empfohlen wird bei Trainingstagen, Kohlenhydrate vor allem nach dem Training zu konsumieren. Es sollten mehrere Mahlzeiten pro Tag gegessen werden, welche alle Eiweiße und gesunde Fette enthalten sollten.

Warum soll so etwas funktionieren?

Durch den Einsatz von nur 100g Kohlenhydraten, wird man bei der Auswahl der zugeführten Kohlenhydrate wesentlich wählerischer sein und die auch gut am Tag platzieren, was den Vorteil hat, dass so auch evtl. zu viele zugeführte Zucker mit einem hohen GI, nicht mehr konsumiert werden. Typisches Fast Food und Süßigkeiten haben so eigentlich keine Chance im Essensplan, denn ansonsten könnte man keine anderen Kohlenhydrate mehr essen. Auch der Sättigungsgrad ist höher, da meist Kohlenhydrate mit komplexerer Natur gewählt werden. Dieses Verhalten hat auch den Vorteil, dass der Blutzuckerspiegel wesentlich besser reguliert und stabilisiert wird, was Heißhungerattacken, welche bei starken Low-Carb Diäten vorkommen können, verhindert. Die Nahrung wird allgemein gesünder ausfallen, da fertig verarbeitete Produkte zum Großteil nicht mehr konsumiert werden können. Es wird automatisch mehr Gemüse und eiweißreiche Speisen geben. Obwohl man nicht gezwungen ist Etiketten zu lesen, wird man automatisch auf Inhaltsstoffe achten müssen, um die 100g Kohlenhydrate nicht zu überschreiten. Auch Carb-Cycling kann eingesetzt werden, um die 100g Kohlenhydrate noch besser nutzen zu können.

Unser Fazit der Methode

Für den Nicht-Sportler Die 100g Kohlenhydratregel ist ein guter Ansatz, um den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen und versucht über eine einfache und zielgerichtete Methode, den Klienten nicht nur kohlenhydratarm zu ernähren, sondern außerdem gesundheitsbewusster werden zu lassen. Wir denken, dass dieser Ansatz, vor allem für Nicht-Sportler, sehr sinnvoll sein könnte. Oft sind noch nicht einmal Grundlagen der Ernährung vorhanden, was gegen komplexe Diäten spricht. Auch einseitige Diäten, Null-Diäten und Ähnliches, haben immer wieder gezeigt, dass sie auf Dauer nur bei den wenigsten funktionieren. Dieser Ansatz könnte helfen, eine unbewusste Ernährungsumstellung durchzuführen und dies nur anhand eines einzigen Parameters „100g Kohlenhydrate“. Für den Sportler Kommen wir jedoch zum eigentlichen Ansprechpartner von Dr. Mike Roussell und Chris Shugart. Der Sportler ist fachlich meist schon wesentlich weiter in der Ernährung eingearbeitet. Vor allem der Fitnesssportler, welcher auch von den beiden angesprochen wird, weist meist ein überdurchschnittliches Fachwissen im Ernährungsbereich und auch in anatomischen Fragestellungen auf. Macht es wirklich Sinn, eine solche Strategie als Sportler zu verfolgen? Ja, aber nur begrenzt. Wir würden vor allem Anfängern eine solche Methode ans Herz legen, um seinen Körper kennen zu lernen und sich die Grundregeln der Ernährung anzueignen. Der Ansatz wirkt hier ebenso wie beim Nicht-Sportler. Wichtig ist es einfach, neben den Erfahrungen, welche man selbst macht, auch im Bereich Ernährung, ebenso wie im Training sein Fachwissen zu erweitern, um so dieses in der Praxis anwenden zu können. Der Ansatz macht jedoch wirklich nur bei Fettreduktion Sinn, denn eine richtige Regeneration der Muskelglykogenspeicher wirst du mit 100g Kohlenhydraten am Tag niemals erreichen können. Für Fortgeschrittene, welche erkannt haben eine Mischkost mit evtl. erhöhtem Proteinanteil zu konsumieren oder andere Ernährungsstrategien umsetzen und ihren Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißanteil ohnehin schon festgelegt haben, halte ich das Konzept für unbrauchbar. Diese Sportler sind schon eine Stufe weiter, kennen ihren Körper und wissen wie viele Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße sie in der Diät einsetzen müssen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Vor allem auf die Kalorien kommt es natürlich an, denn ohne Kaloriendefizit wird der beste Diätplan nichts. Da eine Kalorienberechnung und vor allem Essen nach Kalorien für Anfänger und vor allem Nicht-Sportler schwierig sein kann, kann ein solcher Ansatz Sinn machen. Schlussfolgerung Wir empfehlen somit Nicht-Sportlern und Anfängern im Sportbereich, sowie evtl. Sportlern mit wenig Fachwissen im Bereich Ernährung eine solche Diät, denn hier kann die Diät nicht nur Fett reduzieren, sondern ebenso das Fachwissen und das Körperbewusstsein verbessern. Fortgeschrittene hingegen, werden bei dieser Methode eher einen Schritt in die falsche Richtung gehen, weshalb wir den Ansatz von Dr. Mike Roussell und Chris Shugart für unbrauchbar halten.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!