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Das anabole Fenster – Großes Mysterium unter Sportlern

In Verbindung mit Training ist vielen das „anabole Fenster“ oder „anaboles Wachstumsfenster“ ein Begriff. Es soll sich dabei um einen gewissen Zeitraum speziell nach dem Training handeln. Die einen sagen das unser Körper hier ganz besonders stark für Muskelwachstum sorgt, andere behaupten das unser Körper hier besonders empfänglich für anabole Signale ist und wieder andere Meinungen gehen beim anabolen Fenster von einer besonders anabolen Stoffwechselsituation im Sinne einer verstärkten Einschleusung von Nährstoffen aus während es auch Stimmen gibt die behaupten das anabole Fenster sei Quatsch! Gibt es so etwas wie das anabole Fenster überhaupt und falls ja wer hat mit seiner Definition Recht?

Anaboles Fenster und Open Window  - Achtung Verwechslungsgefahr

Open Window „Fenster = Window“ und dennoch meinen beide Begrifflichleiten etwas völlig anderes. Beim Open Window handelt es sich um die gefährliche Zeit nach dem Training in dem unser Immunsystem für regenerative Maßnahmen unter Beschlag genommen wird, die es im Zuge des Trainings auftreten. Neben der Mobilisierung der zellulären Müllabfuhr muss oxidativer Stress und damit verbunden ein erhöhtes Aufkommen an freien Radikalen abgebaut werden, welcher in den Mitochondrien aufgrund deren verstärkter Aktivität gebildet wird. Das Immunsystem ist mit einer bestimmten Kapazität ausgestattet. Muss ein Teil der Immun-Kapazität für diese Prozesse aufgewendet werden, steht er nicht für die Abwehr von Bakterien und Viren zur Verfügung, ergo besteht besonders hier die Gefahr sich eine Erkältungskrankheit einzufangen. Fazit Das Open Window ruft besonders nach dem Training zu Vorsicht in Sachen Erkältungskrankheiten auf – mit Anabolismus hat es nichts zu tun

Anaboles Fenster

Es stimmt – speziell nach dem Training profitieren wir von einigen Gegebenheiten die uns dabei helfen können Muskeln aufzubauen. Was oben als Gefahr dargestellt wurde, nämlich ein überhöhtes Aufkommen an oxidativem Stress, sorgt neben Mikrotraumata für eine signifikante Reizweiterleitung ans Gehirn welches in der Konsequenz mit einer Verstärkung der Proteinsynthese in diesem Bereich reagiert, d.h. es werden mehr Proteinbausteine eingelagert als verbraucht werden/wurden um die Struktur und muskuläre Kapazität in diesem Bereich zu verstärken. Fazit Training initiiert eine verstärkte Proteinsynthese Neben diesen Gegebenheiten verändert sich auch der energetische Status der betroffenen Muskelzellen. Alaktazid anaerobe Energiespeicher wie ATP und CrP sind angeschlagen und auch laktazid anaerobe sowie aerobe Energiespeicher (Glykogen und intrazelluläre Triglyceride) wurden durch das Training in Mitleidenschaft gezogen so dass unser Körper mit einem vermehrten Aufkommen an AMPK reagiert. AMPK fungiert als Signalgeber und deutet seinerseits auf einen bestehenden zellulären Energiemangel hin. Dies sorgt über weitere dadurch ausgelöste Mechanismen dafür, dass die betroffenen Muskelzellen besonders empfänglich für Nährstoffe werden und wie könnte dies besser funktionieren, als über eine Erhöhung der Sensibilität der Rezeptoren für das anabolste Hormon des Körpers das Insulin und im gleichen Zug auch eine Verbesserung des intrazellulären Nährstoff-Transports via GLUT-4. Fazit Training ruft zellulären Energiemangel hervor und sorgt so für eine spezifisch verbesserte Aufnahme von Nährstoffen

Was müssen wir tun um davon zu profitieren

Was jetzt kommt ist keine Bahn brechende Neuheit, es unterstreicht aber das, was im Bodybuilding schon seit vielen Jahren praktiziert wird und von dem auch andere Sportarten profitieren könnten, würden Sie sich etwas mehr mit dem Thema Ernährung und Metabolismus beschäftigen. Um von einer verstärkten Proteinsynthese zu profitieren und um diese sogar noch zusätzlich zu verstärken ist es notwendig, nach dem Training für eine schnelle Aufnahme von Protein zu sorgen. Gerade die Aminosäure Leucin erweist sich in Sachen Proteinsynthese als äußerst potent, da Sie auf einen wichtigen Signalgeber, das mTOR, Einfluss nimmt. Es lohnt sich also, eine Proteinquelle zu verwenden die neben einer schnellen Aufnahme einen hohen Leucinanteil aufweist. Nennen wir das Kind beim Namen …..nach dem Training profitieren wir von der Aufnahme von Wheyprotein Um den zellulären Energiemangel zu beheben, damit den ersten Schritt in Sachen Regeneration einzuleiten und letztlich die Situation der verbesserten Insulinsensibilität auszunutzen die jetzt spezifisch für die trainierten Muskelzellen besteht ist es von Vorteil, nach dem Training eine bestimmte Menge hoch glykämicher Kohlenhydrate aufzunehmen. Hoch glykämisch darum, weil diese Form von Kohlenhydraten für die Ausschüttung des besagten anabolen Hormons Insulin sorgt, welches in unseren Zellen eine Reihe weiterer anaboler Vorgänge hervorruft zu denen mitunter ein verstärkter Aufbau von Glykogen zählt. Nach dem Training profitieren wir von der Aufnahme hochglykämischer Kohlenhydrate

Resümee

Das anabole Fenster ist kein Mythos sondern eine metabolische Gegebenheit die wir uns zu Nutze machen sollten um anabole Prozesse in unserem Körper bestmöglich auszunutzen
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  • und wie gro

    und wie groß ist dieses fenster?

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