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Der Drang nach Perfektion!

Der Drang nach Perfektion bei der Ernährungsplanung ist so stark wie noch nie zuvor. Das liegt vielleicht auch an den dutzenden Apps die es heute gibt, um seine Ernährung optimal zu tracken. Diese Apps sind extrem genau und man kann seinen Protein-, Kohlenhydrat-, Fett- und Kaloriengehalt auf eine Nachkommastelle genau berechnen. Man sollte also meinen, dass es heutzutage möglich sein sollte, seine Ernährung perfekt planen zu können. Und viele versuchen das auch. Aufs Gramm und auf die Kalorie genau alles zu optimieren. Doch leider funktioniert das nicht. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir wollen uns in diesem Artikel einmal überlegen, was denn gegen den Versuch der Perfektion spricht?

Die Natur

Mit der Natur haben wir den gewaltigsten aller Gegner gegen uns stehen. Aber die Natur ist alles andere als perfekt. Oder hältst du es für wahrscheinlich, dass jeder Apfel wirklich exakt gleichviel Kohlenhydrate enthält? Mit der exakten und perfekten Zusammensetzung der einzelnen Zuckerarten, wie wir es vielleicht in einer Kalorientabelle nachlesen können? Und das unabhängig davon, wie lange der Apfel am Baum hing, wie viel Sonnenstunden er erhalten hat, woher er kommt und wie alt er schon ist? Bei Bananen beispielsweise wissen wir, dass sich der Fruchtzucker- und Stärkegehalt der Frucht im Laufe der Zeit verändert. Wir können hier also schon einmal nicht perfekt sein.

Durchschnittswerte

Die Werte des Bundeslebensmittelschlüssels und diejenigen aus unterschiedlichen Kalorientabellen sind lediglich Durchschnittswerte. Der Grund ist im Abschnitt zuvor schon beschrieben. Auch bei Fleischwaren macht es natürlich einen Unterschied, wie die Tiere gehalten wurden und wie sie gefüttert wurden. Entsprechend können auch nur Durchschnittswerte geliefert werden. Also weit weg von Perfektion.

Gesetzliche Toleranzen

Natürliche Rohstoffschwankungen aber auch gesetzliche Toleranzen führen dazu, dass auf den Produktetiketten nicht zwangsweise das drin sein muss was drauf steht. Bei einem Proteinpulver mit 80% Protein darf laut Gesetzgeber beispielsweise eine Toleranz von 6g enthalten sein. Ein Proteinpulver mit 80g Protein auf 100g laut Etikett könnte also irgendwo im Bereich 74-86g Protein sein, um noch in der gesetzlichen Norm zu landen. Das sind recht große Schwankungen. Also auch hier…weit weg von möglicher Perfektion.

Unser Stoffwechsel

Unser Stoffwechsel lässt sich nicht einfach so in Zahlen fassen. So macht es einen Unterschied, ob man länger oder kürzer geschlafen hat, wie viel man sich am Tag bewegt hat und wie die Außentemperatur ausfällt. All das spielt mit hinein in die Kaloriengleichung. Entsprechend verbrennen wir also nicht jeden Tag dieselbe Menge an Energie, sondern können auch hier nur Durchschnittswerte verwenden.

Alles im Durchschnitt

Gut…fassen wir zusammen. Die Kalorienwerte der Lebensmittel sind in der Regel Durchschnittswerte. Die Natur ist nicht perfekt und unser Stoffwechsel arbeitet auch Tag für Tag unterschiedliche. Es ist also wirklich nichts präzise in unserer Nahrung. Warum wollen wir dann also versuchen alles perfekt zu machen? Kalorien zählen und Makros Tracken hat absolut seine Daseinsberechtigung. Allerdings müssen wir uns dabei nicht verrückt machen, wie das viele mittlerweile in der Praxis tun, sondern es geht lediglich darum, sich einen Überblick zu verschaffen. Nicht mehr und nicht weniger. Legt also den Willen zur absoluten Perfektion nieder…denn Perfektion ist bei der Ernährung keine Option.
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