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Der Fettverbrennungspuls

Fettverbrennung und -reduktion werden immer wieder auf eine Stufe gestellt, dabei hat das eine mit dem anderen nur in weiter Entfernung zu tun. Wir möchten dir erklären, was der Fettverbrennungspuls eigentlich ist und dir eine einfache Methode zur Umsetzung vorstellen.

Was ist der Fettverbrennungspuls?

Oft wird davon gesprochen, dass eine Herzfrequenz von 60-70% der richtige Weg sein soll, um die Fettverbrennung optimal zu nutzen. Andere sprechen von einem Puls im Bereich 110-130 Schlägen pro Minute. Es gibt noch andere Aussagen im Bereich Fettverbrennungspuls, doch so wirklich aussagekräftig sind diese meist nicht.

Was bringt mir der Fettverbrennungspuls überhaupt?

Die Idee hinter einem Fettverbrennungspuls ist es, in einer Intensität zu trainieren, wo besonders die Fettoxidation stark angeregt wird und du somit Körperfett in Energie umwandelst. Dies geschieht immer dann, wenn du genügend Sauerstoff während deinem Training aufnehmen kannst. Sobald jedoch deine Belastung zu intensiv wird und du in das anaerobe (ohne Sauerstoff)Training verfällst, wirst du, je nach Trainiertheitsgrad, wenig Fett als Energielieferant nutzen können. Wenn du dich also im Fettverbrennungspuls bewegst, wird ein größtmöglicher Anteil an Fetten zur Energiegewinnung genutzt.

Warum es meist nicht so einfach ist!

Der Fettverbrennungspuls ist vor allem für Marathonläufer, aber auch Hobbysportler geeignet, welche zum Beispiel Fettstoffwechseltraining betreiben möchten. Bei längeren Trainingseinheiten kann so auch ein gewisser Anteil an Fett verbrannt werden. Der typische Anfängerfehler ist jedoch zu glauben, dass wenn ich 100kcal auf dem Cardiogerät in meinem Fettstoffwechsel aktiv war, dass ich somit auch automatisch eine Fettreduktion an meinem Körper betreibe. Hierbei sollte wie bei allen Diätformen und –methoden bedacht werden: Ohne Energiedefizit keine Gewichtsabnahme! Aus diesem Grund kann das Trainieren im Fettverbrennungspuls auch zum Problem werden. Wenn du abnehmen möchtest und nur auf leichte Cardioeinheiten setzt, reicht dies meist nicht aus, um deinen Stoffwechsel genügend anzuregen, außerdem wird oft die Ernährung noch nicht einmal umgestellt, was das Ziel „Gewichtsverlust“ utopisch“ werden lässt. Viele Personen gönnen sich nach dem Training evtl. noch etwas Hochkalorisches zu essen, weil sie ja „trainiert“ haben. Dass dieser Ansatz nicht funktionieren kann, sollte klar sein. Es wird allgemein meist bei den Erläuterungen in diesen Bereichen nicht auf die Ernährung hingewiesen, was ein fataler Fehler ist. Wer vor dem Training Lebensmittel mit hohem glykämischen Index oder Supplementationen von Dextrose und anderen Zucker zu sich nimmt, wird auch bei einem gut ausgeführten Cardiotraining, unter viel Sauerstoff, kein Körperfett abbauen. Durch die zeitnahe Nahrungsaufnahme wird dein Insulinspiegel ansteigen, was die Fettoxidation stark erschweren kann. In den Fettverbrennungspuls fließen viele verschiedene Komponenten ein, welche berechnet werden müssten, außerdem müsstest du beim Training dauerhaft deinen Puls messen, um nicht evtl. in ein anaerobes Training zu verfallen, was jedoch auch sehr individuell sein kann und eigentlich in diesem Bereich nicht messbar ist. Ein weiteres Problem beim Fettverbrennungspuls, ist die starke individuelle Schwankung des Belastungspulses, sowie der unterschiedlich trainierten Fettstoffwechsel allgemein, alles in allem sind auch Berechnungen an diesen Stellen oft nicht optimal, da es noch viele weitere Einflussfaktoren gibt.

Unser Tipp für dich

Du musst dir nicht extra die Mühe machen und dein Fettverbrennungspuls zu analysieren und durch Messungen Zeit in Anspruch nehmen. Die Faustformel: Wenn du dich bei deiner Cardioeinheit noch unterhalten kannst, befindest du dich im Fettstoffwechseltraining und kannst noch genügend Sauerstoff zu dir nehmen. Dabei ist es nicht unbedingt wichtig, dass du um Fettstoffwechseltraining zu betreiben, nur in solch niedrigen Intensitäten unterwegs bist. Wie schon oft erwähnt, zeigen viele neue Ergebnisse, dass HIIT und andere Intervalltrainingsarten den Fettstoffwechsel stark ankurbeln können, weshalb die Cardioeinheiten heute auch vermehrt als Herzgesundheitstraining beschrieben werden. Durch Cardioeinheiten im Fettverbrennungspulsbereich und Intervalltraining, neben deinem Krafttraining, wirst du deinen Fettstoffwechsel gut anregen können. Dabei ist natürlich die richtige Ernährung eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich Körperfett zu verbrennen.

Schlussfolgerung für dein Training

Lass dich nicht von Begriffen, wie den „Fettverbrennungspuls“  beeindrucken. Wenn du weißt was dahinter steht, ist es oft sehr einfach, solche Methoden in vereinfachter Form anzuwenden und ebenso gute Ergebnisse zu erzielen, wie wenn großer Aufwand betrieben wird. Oft ist es auch nicht unbedingt nötig alles zu beachten, jedoch ist hier immer die Frage des Fachwissens Entscheidungsträger.
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