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Diäten unter der Lupe: Die Metabole Diät!

Okay, okay. Es gibt schon genug Beschreibungen im Internet, wie die Metabole Diät funktioniert und worauf es ankommt. Die meisten werden wohl mittlerweile wissen, wie die Nährstoffzusammensetzung dieser Diät auszufallen hat und wann was gegessen werden soll. Daher soll dieser Artikel diese Aspekte auch nur kurz aufgreifen und sich anschließend mit den möglichen Vorteilen dieser Diätform auseinandersetzen und ein paar Individualisierungsmöglichkeiten vorstellen.

So funktioniert die Metabole Diät

Die Metabole Diät hat basiert streng genommen auf drei unterschiedlichen Vorgehensweisen. Erstens, die Metabole Diät ist sehr proteinreich. 50% der zugeführten Kalorien sollte in Form von Protein zugeführt werden. Das ergibt bei entsprechender Kalorienzufuhr eine ganz ordentliche Menge. Und das wiederum hat Vor- und Nachteile, wie wir noch sehen werden. Zweitens, die Metabole Diät setzt auf Nährstoff-Timing. Und das wird bei dieser Diätform groß geschrieben. Eine direkte und stärkehaltige Kohlenhydratzufuhr wird bei der Metabolen Diät ausschließlich zum Frühstück, vor und nach dem Training empfohlen. Zu diesen Zeitpunkten wird jeweils ein Drittel der erlaubten täglichen Kohlenhydratmenge zugeführt. An Trainingstagen wird die Gesamtmenge der an diesem Tag erlaubten Kohlenhydrate zum Frühstück serviert. Drittens, Nährstoff-Cycling. Das bedeutet, an Trainingstagen mehr Kohlenhydrate (35%) und weniger Fett (15%) und an freien Tagen mehr Fett (35%) und weniger Kohlenhydrate (15%). Natürlich gibt es noch einige weitere Feinheiten bei der Metabolen Diät, wie zum Beispiel das Calorie-Cycling oder die Refeed-Strategien, jedoch sind die drei oben genannten Punkte die Eckpfeiler dieser Diätform.

Problem 1: Das Protein

Ob der Proteinanteil von 50% ein „Problem“ darstellt ist natürlich eine Frage der Proteinzufuhr und des allgemeinen Gesundheitszustandes. Ein Proteinanteil von 50% kann während einer Diät und vor allem in der Endphase, wenn die allgemeine Kalorienzufuhr schon recht begrenzt ist tendenziell eher Vorteile mit sich bringen. Denn Protein hält auf der einen Seite lange satt und kann dabei helfen den Appetit zu kontrollieren und hat zudem eine sehr hohe nahrungsinduzierte thermogene Wirkung. Das bedeutet, bei der Verstoffwechselung von Proteinen geht bereits knapp ein Drittel der Energie über eine Wärme-Abgabe an die Umgebung „verloren“. Man hat praktisch beim Essen Kalorien gespart. Selbst bei einer hohen Kalorienzufuhr kann das viele Protein seine Vorteile haben. Denn ein Protein-Overfeeding führt in der Regel zu nichts. Das mag jetzt hart klingen, ist aber Vor- und Nachteil in einem. Führt man zu viele Kalorien über enorme Mengen an Protein zu, so scheint der Fettaufbau wesentlich geringer zu sein, als bei einem Überfüttern mit Kohlenhydraten oder Fetten. Man muss also weniger Angst vor einer Fettzunahme haben, wenn man seine Kaloriengrenze mit Proteinen überzieht, als wenn dies mit Fetten oder Kohlenhydraten geschehen wäre. Allerdings, und das ist der Nachteil, für den Muskelaufbau wird es auch keine signifikanten Auswirkungen haben, wie eine Studie zeigen konnte. Während einer Diätphase kann ein hoher Proteinanteil der Ernährung, selbst wenn er weit über das eigentlich Nützliche hinaus geht, seine Vorteile haben, während der Aufbauphase macht es wohl mehr Sinn, die Kalorien über Kohlenhydrate (an Trainingstagen) oder Fette (an freien Tagen) zu erhöhen, um einen wirklichen Masseaufbau zu erreichen.

Problem: Nährstoff-Timing

Das Nährstoff-Timing an sich ist eigentlich auch kein Problem. Es ist also absolut kein Fehler. Fraglich ist jedoch, ob es einen enormen Vorteil mit sich bringt. Denn auch hier zeigen neuere Studien, dass das Nährstoff-Timing, wie es in der Metabolen Diät vorgeschrieben ist, möglicherweise einen geringeren Effekt hat, als vielleicht angenommen. Aber noch mal: Das bedeutet nicht, dass ein solches Vorgehen falsch oder „schädlich“ für den Erfolg wäre. Lediglich, dass man mit einer solchen Thematik vielleicht etwas „entspannter“ umgehen kann.

Vorteile der Metabolen Diät

Die Vorteile der Metabolen Diät sind hingegen, dass sie keine wirkliche Extremform der Ernährung darstellt, die bestimmte Lebensmittel oder ganze Nährstoffgruppen komplett ausschließt. Man kann mit dieser Ernährungsform (wenngleich in bestimmten Situationen ggf. etwas angepasst) auch langfristig gute Erfolge erzielen. Außerdem bietet die Metabole Diät eine Grundstruktur, die für viele Personen notwendig ist, um entsprechend kontinuierliche Ergebnisse zu erzielen, verglichen mit vollkommen „freien“ Vorgehensweisen, wie beispielsweise beim IIFYM.

Fazit

Mit dem Grundkonzept der Metabolen Diät macht man in jedem Fall nichts verkehrt!
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