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Die 4 größten Mythen um den Bauchspeck loszuwerden

Im Internet findet man jede Menge interessante und oft lustige Ansätze, welche versprechen Bauchfett loszuwerden. Wir möchten dir die 4 größten Mythen vorstellen und Tipps zur Fettreduktion im Bauchbereich geben.

Ausdauertraining ist sinnlos für die Fettreduktion

Seit der Einführung von hochintensiven Trainingsmaßnahmen und deren guter Studienlage, wird Cardio und Ausdauertraining oft immer stärker kritisiert und sogar davon abgeraten, dieses durchzuführen. Der Trend bei der Gewichtsreduktion geht eindeutig weg vom Ausdauertraining, dabei ist Ausdauertraining vor allem für Sportanfänger besonders wichtig. Ausdauertraining ist unbedingt zu empfehlen, um eine gewisse Grundlagenausdauer zu schaffen. Durch die Kombination mit dem Intervalltraining werden Muskeln aufgebaut, die Ausdauer gestärkt und die Fettverbrennung, sowie der Fettstoffwechsel trainiert. Die kardiologische Wichtigkeit von Ausdauertraining im niedrigen Frequenzbereich ist auch für Kraftsportler sehr wichtig und sollte genutzt werden. Ausdauertraining ist somit keinesfalls sinnlos und kann deine Herzfunktion und Kreislaufaktivitäten verbessern. Der Körper sollte eine gute Mischung aus Ausdauertraining und Intervalltraining erhalten, um gute Erfolge bei der Fettreduktion zu erzielen.

Du solltest wenige Kohlenhydrate und Fette essen!

Einer der wohl größten Mythen, auf welchen viele Diäten aufgebaut sind, ist das runterschrauben von Kohlenhydraten und Fetten. Natürlich können gewisse Reduktionen vorgenommen werden, bei gutem Ausgleich durch andere Nährstoffe,  sollte dies immer in einem sinnvollen Maß geschehen. Ohne Kohlenhydrate machst du  es deinem Körper sehr schwer Fette zu verbrennen, da der Fettstoffwechsel an Produkte des Kohlenhydratstoffwechsels gekoppelt ist. Durch zu wenige Kohlenhydrate werden sich außerdem auch deine Glykogenspeicher weniger effektiv füllen können, was zu Leistungsdefiziten führt. Eine gewisse Grundversorgung mit Kohlenhydraten sollte immer gegeben sein, auch um Fett zu reduzieren und die Leistung aufrecht zu erhalten, hier lohnt es sich auch ein gewisses Timing einzuhalten. Wer Fette konsumiert wird nicht gleich fett, auch wenn Fette mit 9kcal pro g Fett einen wesentlich höheren Energiegehalt haben. Fette haben viele wichtige Aufgaben in deinem Körper und sind stark an deiner Hormonbildung und Prozessen deines Körpers gekoppelt. Fette aus der Nahrung zu streichen, macht bei einer Fettreduktion des Körpers sehr wenig Sinn, denn beim richtigem Fettkonsum kannst du deinen Fettabbau sogar steigern, denn was der Körper genügend für Verarbeitungsprozesse erhält, muss dieser nicht speichern.

Viel Bauchmuskeltraining für die Fettverbrennung

Viel Bauchmuskeltraining kann deine Muskulatur sicherlich stärken und größere Muskelmassen verbrennen auch vermehrt Fett zur Energiegewinnung, dies hilft aber nur, wenn auch eine negative Energiebilanz gehalten wird und das Training nicht nur im anaeroben (ohne Sauerstoff) Bereich stattfindet. Dies soll heißen, wer jeden Abend nur intensives Bauchmuskeltraining durchführt, aber kein Intervalltraining (im Kraft- oder Ausdauerbereich) oder Ausdauertraining durchführt und nebenbei die Ernährung schleifen lässt, wird sich vermehrt sogar dicker empfinden.

Bestimmte Nahrungsmittel lassen das Fett schmelzen

Viele Diäten, sowie auch verschiedene Ernährungsgurus, sprechen immer davon, dass verschiedene Lebensmittel die Fettreduktion fördern können, dies ist aber grundsätzlich falsch. Natürlich kann ein vermehrter Fettkonsum und der Einsatz von Omega 3 und 6 Fettsäuren sowie verschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren, einen Beitrag bei der Fettstoffwechselaktivität leisten, jedoch ist die Annahme Avocado und Co. lassen das Bauchfett verschwinden völliger Blödsinn. Auch lassen Lebensmittel Fett nicht „dahin schmelzen“, einzig und alleine eine negative Energiebilanz kombiniert mit einer gewissen Aktivität und einem gewissen Ernährungsstatus, können positive Erfolge im Bereich Gewichtsmanagement erbringen und so auch das Bauchfett angreifen.

Unser Fazit

Die Industrie verspricht durch verschiedene Lebensmittel, Nahrungsergänzungen und auch durch gewisse Systeme Erfolge beim Verlieren von Bauchfett. Bauchfett ist jedoch wie auch Fett am Oberschenkel, Brust oder Hüfte, ein genetisch vorgeschriebener Speicherplatz für Energie. Dabei ist je nach Veranlagung Bauchfett evtl. einer der ersten Angriffspunkte, wenn du unter deinen Energiebedarf des Tages fällst oder eines der letzten. Es wäre also möglich, dass du zuerst an allen anderen Stellen Fett verlierst, deshalb solltest du aber nicht verzweifeln und weiter an deinem Ziel arbeiten und sinnvolle Methoden einsetzen.

Tipps um wirklich Bauchfett zu verlieren

Grundsätzlich hilft nur eine gut aufgestellte Diät, welche auf einem Energiedefizit aufbaut. Wir empfehlen dir mindestens 2-3 Mal die Woche intensiv zu trainieren, dabei sollten mindestens 2 Intervalleinheiten und auch 1 Ausdauereinheit im Trainingsplan enthalten sein, um Fettstoffwechseltraining zu betreiben. Wir empfehlen dir außerdem, mindestens 2 Mal pro Woche ein Bauchmuskeltraining zu integrieren, welches aus verschiedenen Crunchübungen und Scherenbewegungen bestehen sollte, um den kompletten Bauch anzusprechen und nicht nur die oberen Bauchmuskeln zu trainieren. Auf diese Weise straffst und stärkst du während der Fettreduktion deinen Bauch und wirst schon bald gute Ergebnisse sehen.
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