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Die Dukan-Diät

Es gibt viele neue Diäten, diese bauen jedoch meist auf den Basics der alten Diäten auf. Wir möchten euch die Dukan-Diät vorstellen und kritisch betrachten, ob diese Form der Diät für Sportler und Nicht-Sportler geeignet ist.

Herkunft der Dukan-Diät

Die Dukan-Diät stammt von dem Ernährungsmediziner Pierre Dukan. Die Diät ist in vier Phasen eingeteilt, wobei 2 den Erfolg des Abnehmens aufzeigen sollen und 2 weitere um ein Zunehmen zu verhindern.

Die vier Phasen der Dukan-Diät

Phase 1 (Angriffsphase) Die Angriffsphase oder auch Proteinphase, soll ein schnelles Abnehmen ermöglichen und dabei die Motivation für die noch folgenden Phasen steigern. Die erste Phase dauert je nach individuellen Faktoren 2-5 Tage. Wenn jedoch große Mengen an Masse abgenommen werden soll, lohnt es sich die Phase etwas länger durchzuführen. In dieser Phase sind 72 tierische und pflanzliche proteinreiche Lebensmittel erlaubt, welche unbegrenzt gegessen werden können. Dabei soll der Hunger durch die großen Proteinmengen vermieden werden. Es sollten mindestens 1,5 Liter Wasser getrunken werden. Phase 2 (Aufbauphase) Es wird neben den proteinreichen Lebensmitteln auch wieder Gemüse mit in den Speiseplan aufgenommen, dabei stehen jetzt 100 Lebensmittel zur Verfügung, welche wieder unbegrenzt gegessen werden dürfen. In der Phase soll ca. 1kg pro Woche verloren und  durch den langsamen Fettabbau, Muskelmasse geschont werden. Die zweite Phase der Diät sieht ein Wechselrythmus der Nahrungsmittel vor. Sport: Es werden in dieser Phase 30 Minuten Laufen empfohlen, um den Gewichtsverlust zu verbessern. Die zweite Phase wird 7 Tage pro kg Körpergewicht in Phase 1 durchgeführt. Phase 3 (Stabilisierungsphase) Phase Drei ist nicht für den Gewichtsverlust ausgelegt, sondern soll eine Übergangsphase zur „normalen“ Ernährung darstellen. Die vorgeschriebenen Lebensmittel bleiben bestehen, werden jedoch durch energiereiche Nahrungsmittel ergänzt. Es sollte dabei jedoch auch auf die Menge der aufgenommenen Lebensmittel geachtete werden. Die Stabilisierungsphase wird dabei 10 Tage pro verlorenes kg durchgeführt. Die Phase kann auch in 2 verschiedene Hälften aufgeteilt werden, wobei in der zweiten Hälfte mehr Obst und Schlemmermahlzeiten durchgeführt werden dürfen. Phase 4 (Erhaltungsphase) Diese Phase wird als wichtigste Phase bezeichnet. Jeden Tag sollen 3EL Haferkleie gegessen werden, mindestens 20 Minuten körperliche Aktivität durchgeführt werden und der Donnerstag wird sehr proteinreich gestaltet. Ansonsten soll eine gesunde und ausgeglichene Ernährung erfolgen, welche lebenslang durchgeführt werden kann, um das Wunschgewicht zu halten.

Unser Fazit der Diät für Sportler und Nichtsportler

Nichtsportler Für den Nichtsportler ist die Diät eine recht gut Alternative, welche auch durch Grafiken und gute Erklärungen erläutert wird. Wenn eine Person sehr wenig fachliches Wissen im Erfahrungsbereich mitbringt, ist dieser immer auf einen Plan angewiesen, der eine Richtung vorgibt, dabei ist meist die Disziplin das größte Problem. Die Phasen bauen in der Länge und auch in der Lebensmittelauswahl aufeinander auf. Probleme sehen wir in den ersten beiden Phasen, wo ohne Einschränkung gegessen werden darf, sicher ist es ganz praktisch, da die meisten Diäten so etwas nicht erlauben, jedoch werden schnell Lebensmittel ausgetauscht, weil Unverträglichkeiten vorhanden sind oder die vorgegebenen Lebensmittel nicht schmecken. Es kann somit auch zu dem Verzehr von großen Energiemengen durch proteinreiche Lebensmittel kommen, was sehr kontraproduktiv wäre. Auch die Nährstoffdichte ist nicht optimal gewählt und könnte bei längerer Durchführung zu Defiziten führen. Ein Lob gilt der Anweisung zur körperlichen Aktivität, was in vielen Diäten zu kurz kommt und ein sehr wichtiger Faktor darstellt. Alles in allem ist die Diät für den Nichtsportler gut anwendbar, hat aber Verbesserungspotential. Die Diät zielt jedoch leider nicht auf eine negative Energiebilanz, was den Erfolg evtl. beeinflussen kann, da es der wichtigste Faktor bei der Abnahme von Körpermasse darstellt. Sportler Für einen Sportler, vor allem im Fitnessbereich, ist die Diät nur teilweise geeignet. Durch das Nichteingehen auf den Energieumsatz, ist es für den Sportler etwas schwieriger als für den Nichtsportler, gute Ergebnisse zu erzielen. Auch die Einschränkung der Lebensmittel kann unvorteilhaft sein. Vor allem die ersten beiden Phasen, welche fast ohne kohlenhydratreiche Lebensmittel vorgesehen sind, sollten die sportliche Leistung negativ beeinflussen. An mehreren Stellen der Methode fällt auf, dass die Diät doch vermehrt für Übergewichtige bis hin zu adipösen Personen gedacht ist, was sich auch durch den Ablauf der Diät widerspiegelt. Wir können einem Sportler nicht unbedingt diese Diät empfehlen und verweisen auf neuere Diätformen mit Mischkost, Low-Carb und Auslage auf einen negativen Energieumsatz. Es gibt wesentlich geeignetere Ansätze für Sportler, welche oft individuell eingestellt werden können und so Erfolge maximieren. Durch dein Wissen über die grundlegenden Diätformen, kannst du Grundlagen mit in deine individuelle Diätplanung einbringen und so deine Ergebnisse immer weiter verbessern.
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