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Die Ernährungsrichtlinien von Gironda und Co. für neue Fortschritte im Training!

Es gibt einige Ernährungsformen, die einen immer neuen Hype erleben. Das Gute daran ist, dass wenn so etwas passiert, in der Regel auch etwas "dran sein" muss. So auch bei der Paläo-Ernährung. Diese wirkt sich nicht nur gesundheitlich günstig auf deinen Körper aus, sondern auch die Legenden der "Goldenen Zeit" haben bereits auf Fleisch, Eier und Gemüse gesetzt! Warum sollte das bei dir also jetzt nicht auch zu neuen Erfolgen führen?

Die Grundlagen

Die Grundlagen der Steinzeiternährung sind recht simpel. Es geht zunächst einmal alles um absolute Natürlichkeit. Je natürlicher und naturbelassener ein Nahrungsmittel ist, desto besser. Wobei diese Naturbelassenheit nichts mit der Zubereitungsmethode zu tun hat. Denn „naturbelassen“ kann schnell auch falsch verstanden werden. Naturbelassen bedeutet nicht, dass du dein Fleisch in Zukunft roh und blutig essen musst oder Eier nur noch ungekocht direkt aus der Schale. Vielmehr bedeutet „naturbelassen“, dass du möglichst wenig industriell verarbeitete Lebensmittel zu dir nehmen sollst und prinzipiell nur die Lebensmittel, die unsere Vorfahren aus der Steinzeit auch schon zur Verfügung hatten.

Die Lebensmittelauswahl

Die Lebensmittelauswahl ist recht simpel zu treffen. Bei der Paläo-Ernährung dreht sich alles größtenteils um, Fleisch, Fisch, Gemüse, ein wenig Obst, Beeren, Wurzeln, Samen und Nüsse. Weg fallen alle Dinge wie Getreide, Wurstwaren, Fertiggerichte, Milchprodukte, Fast Food, Süßigkeiten, Light Getränke usw. Auf den ersten Blick sieht das zugegebenermaßen sehr restriktiv aus. Und je nachdem wie man seine Ernährung im Vorfeld gestaltet hat, dürfte das auch tatsächlich so sein. Doch die Vorteile dieser Ernährungsform werden sich schon sehr schnell bemerkbar machen. Denn natürliche Nahrung wird vom menschlichen Körper in der Regel sehr viel besser toleriert, als verarbeitete Nahrung mit jeder Menge künstlicher und chemischer Zusätze, wie etwa Geschmacksverstärker, künstliche Süßstoffe, chemische Aromen usw. Den Sprung zur Umstellung zu schaffen ist entsprechend zunächst der schwierigste Schritt.

Wie soll ich starten?

Hat man sich dazu entschlossen die Paläo-Ernährung einmal auszuprobieren und jeglichen künstlichen und industriell gefertigten „Müll“ aus seiner Ernährung zu werfen, empfiehlt es sich mit dem klassischen 30-Tage-Programm zu starten. Sprich, für 30 Tage wird nur das gegessen, was in der Steinzeit grundsätzlich auch zur Verfügung stand. Orientier dich einfach an der kleinen aber feinen Liste aus dem letzten Abschnitt. Die meisten Personen die dieses Prinzip angewendet haben, berichten schon nach einigen Tagen, spätestens jedoch nach 2-3 Wochen von einem wesentlich besseren Körpergefühl, einer besseren Regeneration, besseren Verdauung oder besseren Leistungen. Es lohnt sich also definitiv, der Sache einen Versuch zu geben.

Paläo = Low Carb?

Nur weil Brot, Haferflocken, Nudeln und Reis tabu sind, bedeutet das noch lange nicht, dass man sich nun plötzlich streng kohlenhydratarm ernähren muss. Im Gegenteil Obst oder stärkehaltige Gemüse wie Süßkartoffeln, Yams oder Kürbis liefern einiges an Kohlenhydraten. Was allerdings stimmt, es kommt zu einer Reduktion des Kohlenhydratanteils der Ernährung. Aber ist das grundsätzlich als negativ anzusehen? Ich würde sagen NEIN! Denn die meisten Personen werden erstaunt sein, wie wenig Kohlenhydrate sie wirklich benötigen, um ihre Leistung zu erbringen oder zu steigern. Gleichzeitig wird jedoch der Fettstoffwechsel verstärkt aktiviert und die Nahrungsqualität steigt deutlich an!

Nachteile von Paläo?

Es wäre gelogen zu behaupten es gäbe keine Nachteile der Paläo-Ernährung. Wobei, streng genommen sind die Nachteile nicht unbedingt direkt bei der Paläo-Ernährung zu finden. Vielmehr ist es heutzutage einfach sehr viel schwieriger als noch vor ein paar Jahrzehnten, sich nach Paläo-Richtlinien zu ernähren. Denn unsere Lebensmittel werden immer stärker verarbeitet und wirklich naturbelassene Qualitätsnahrung zu finden ist nicht immer ganz einfach oder günstig. Dann gibt es noch den Konflikt von „DER“ Paläo-Ernährung. Denn das gibt es nicht wirklich. Ein Steinzeitmensch der nahe dem Äquator gelebt hat dürfte sich anders ernährt haben, verglichen mit Steinzeitmenschen die eher in Richtung der Pole angesiedelt waren. Sprich, eigentlich dürften wir hier in unseren Breitengraden keine Bananen oder Mangos essen, obwohl diese offiziell als Paläo gelten. Denn unsere direkten Vorfahren aus der Umgebung dürften keine Südfrüchte zur Hand gehabt haben. Was jedoch alle gemeinsam haben, unverarbeitete Lebensmittel. Es gilt also, sich maßgeblich daran zu orientieren! Dann haben Steinzeitmenschen nicht gelebt um Leistung zu erbringen, sondern um zu überleben. Es gibt keine Steinzeitmenschen die einen Muskelaufbauplan verfolgt haben oder auf das Olympiafinale im 100m-Sprint trainiert haben. Wir allerdings tun das heute. Entsprechend müssen wir die Ernährung und das Paläo-Konzept etwas an uns anpassen. Denn was für den Hobby-Sportler vielleicht kein Problem darstellen mag, kann für einen Leistungssportler schnell eines werden.

Fazit

Das Konzept der Paläo-Ernährung macht mit Sicherheit für alle Sinn, die daran interessiert sind, Qualität in die Ernährung zu bekommen. Allerdings gibt es einige Kontroversen die beachtet werden müssen. Unterm Strich gilt einfach, je natürlicher und unbehandelter die Nahrung, desto besser – egal welchen Namen das dann trägt.
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