Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Die kugelsichere Diät: 3 Tipps für den garantierten Abnehmerfolg

Für einige von euch wird es ohne Zweifel lauten: weiter aufbauen! Diejenigen, die jedoch bereits eine extensive Bulkingphase hinter sich haben oder den Sommer am goldgelben Sandstrand verbringen (oder einfach nur gut aussehen) möchten, müssen sich rechtzeitig Gedanken über die kommende Definitionsphase machen. Damit die nächste Diät auch von Erfolg gekrönt ist, liefere ich euch 3 nützliche Ratschläge, die euch auf dem Weg zum einstelligen KFA-Bereich unterstützen sollen.

Tipp #1: Langzeitplanung, moderates Defizit & Konsistenz

Ich weiß, ich weiß: „Abs are made in the kitchen,“ richtig? Natürlich stimmt diese Aussage, doch genauso wie man mit einer McDonald’s Diät abnehmen kann (ich habe berichtet!) heißt dies nicht automatisch, dass man nur mit Hilfe von defizitärer Ernährung einen bombastischen Körper produzieren kann. John Cisna hat mit seiner Fastfood-Ernährung fast 17 kg an Körpergewicht verloren, doch das ist keine große Überraschung: Bei einem täglichen Energiebedarf von über 3.000 kcal und einem Defizit jenseits der 1.000 Kilokalorien wäre es ein Wunder gewesen, wenn er nicht abgenommen hätte. Er hat den quantitativen Weg gelegt, doch ein solcher Phyrrussieg ist für den Bodybuilder keine Genugtuung. Wenn es darum geht in Windeseile ripped und definiert zu sein, greifen viele Athleten auf die allseits beliebte Holzhammermethode zurück. Was will ich damit genau sagen? Ganz einfach: Wenn ihr für den Sommer gut aussehen wollt, dann müsst ihr rechtzeitig mit der Diät anfangen. Eine ganze Menge Bodybuilder verpasst den richtigen Zeitpunkt und befindet sich anschließend in Zeitnot. Sie implementieren ein abnorm hohes Kaloriendefizit oder stürzen sich in stundenlange Cardioeinheiten. Doch machen wir uns nichts vor: Wenn das Kaloriendefizit erst einen bestimmten Wert übersteigt und ihr nur lange genug den Körper aushungert, bekommt ihr irgendwann die Quittung. Ihr crasht nicht nur den Stoffwechsel, sondern mach die Diät unerträglich. Heißhunger, Müdigkeit und Lethargie sind die Folgen – dies hat schon viele Athleten ins Stolpern gebracht, da sie sich in einem beliebigen schwachen Moment im örtlichen McDonalds oder KFC wiederfinden, wo sie sich die abertausende an Kilokalorien munter reinschaufeln. Die Lösung: Plant im voraus, lasst euch genug Zeit. Dann könnt ihr langsam bei moderatem Kaloriendefizit (etwa -300 kcal pro Tag) einsteigen. Wenn ihr auf das erste Plateau stoßt, baut ihr schrittweise kleine Cardioeinheiten ein oder erhöht das Defizit (z.B. auf -500 kcal pro Tag). Verschießt euer Pulver nicht gleich zu Beginn der Diät, sonst habt ihr nachher keine Möglichkeit, um Plateaus beizukommen. Hat sich euer Metabolismus erst einmal verabschiedet, müsst ihr die Diät pausieren. Bleibt konsistent indem was ihr tut. Es ist besser eine ganze Woche diszipliniert am Ball zu bleiben, als sich alle zwei Tage etwas außerhalb des Ernährungsplans reinzufahren, weil man wie ein Wolf herumtigert und vor lauter Hunger nicht mehr klar denken kann. Milder Hunger ist okay und notwendig, schließlich befindet ihr euch in der Diätphase – aber er sollte vor allem erträglich sein.

Tipp #2: Eliminiert alle Versuchungen

Dieser Tipp wird auch als die Mutter aller Diättipps gehandelt und er ist vermutlich schon so alt, wie das Diäten selbst. Was sich nicht im Haus befindet, kann man auch nicht essen. Wenn etwas nicht in euren Ernährungsplan passt, dann solltet ihr das beim Diätstart aussortieren, verschenken oder wegschmeißen. Dieser Tipp ist echtes Gold wert, denn ihr könnt garantiert davon ausgehen, dass ihr in einem schwachen Moment der Versuchung erliegen werdet und euch etwas in den Mund steckt, was ihr im Nachhinein bereuen werdet. (Die Währung eurer Willensstärke kann in Zucker gemessen werden!) Im Optimum solltet ihr mit verbundenen Augen in den Kühlschrank greifen können und – egal was es ist – ein diätkonformes und gesundes Nahrungsmittel in der Hand halten. Ich bin mit natürlich darüber bewusst, dass manche von euch in einem Mehrpersonenhaushalt wohnen und es manchmal nicht so einfach sein kann, die Naschereien aus dem Haus zu verbannen. Nun, in diesem Fall müsst ihr einfach kompromissbereit sein: Sagt eurem Lebenspartner, eurem Ehepartner oder wer auch immer mit euch zusammen lebt, dass er derartige Dinge nicht unbedingt dort platzieren soll, wo ihr sie immer seht. Wenn dem Menschen wirklich etwas an euch liegt und ihr nett bittet, dann bin ich mir sicher, dass die meisten Leute euch bei eurem Unterfangen unterstützen. Wenn ihr Refeeds oder Cheatmeals plant, dann solltet ihr die Mengen einkaufen, die ihr auch restlos vertilgen wollt / werdet. Lasst nach der zufriedenstellenden Mahlzeit keine Reste im Haus liegen, behaltet nichts für später und lagert nichts ein.

Tipp #3: Akzeptiert Fehlschläge – es gibt keine perfekte Diät

Körperformer und Athleten haben oft eines gemeinsam: sie sind ehrgeizig und sie sind bereit für ihre Ziele zu arbeiten. Aber sie haben auch oft eine weitere negative Charaktereigenschaft: Sie sind Perfektionisten. Es ist nicht verkehrt daran, dass man den perfekten Trainingsplan, den perfekten Ernährungsplan, die perfekte Regenerationsoption oder dergleichen anstrebt – vorausgesetzt ihr gesteht euch ein, das es so etwas wie Perfektion nicht gibt, geben kann oder geben wird. Wir können stets nur unser Bestes geben und sind gezwungen, uns den Umständen anzupassen. Sicher, man kann optimieren, man kann schrauben und man kann verfeinern, doch egal was ihr macht und welches Bein ihr euch auch herausreißt: Nobodies perfect! Bleibt ehrgeizig, strebt nach mehr – aber gebt euch mit einem guten Ergebnis zufrieden. Wenn ihr zu gierig werdet, dann erliegt ihr relativ zügig dem fatalistischen Denken, Alles oder nichts. Das ist der Moment, wo ein Stück Schokolade dazu führt, dass sich ein sonst disziplinierter und ehrgeiziger Athlet sagt „Shit, nun ist es sowieso egal. Da kann ich auch gleich die ganze Tafel essen und den Kuchen im Kühlschrank gleich mit!“ Hey - Ausrutscher passieren! Genauso wie nicht jeder Tag in der Diät oder jede Mahlzeit perfekt sein kann, müssen wir auch mit den entsprechenden sub-optimalen Situationen des Lebens fertig werden. Jeder von uns hat einen geregelten Job oder zumindest Alltag. Wir trainieren aus Spaß an der Freude und weil der Eisensport unsere Leidenschaft ist. (Leidenschaft ist was Leiden schafft!) Doch wenn man sich vor Augen hält, dass jede einzelne Tätigkeit, jedes einzelne Workout und jede Mahlzeit einen tieferen Sinn im Gesamtkomplex einnimmt, dann wird einem auch deutlich, dass man durch ein bisschen Schokolade, eine sub-optimale Mahlzeit oder ein mieses Workout nicht alles verliert, was man sich aufgebaut hat. ­Eine Mauer lässt sich nicht einreißen, nur weil man einen Ziegel heraushaut!

Abschließende Worte

Ich kenne viele Leute, die mir sagen, dass sie es hassen ständig von neuem anzufangen. Die passende Antwort darauf lautet: „Dann fange nie an aufzuhören.“ Bleibe konsistent und ausdauernd indem was du tust und nimm die kleinen Fehlschläge hin, wie sie kommen. Das unterscheidet schlussendlich den Profi vom Anfänger [1] oder um es mit den Worten von Sly zu formulieren: „But it ain't about how hard you hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward. How much you can take and keep moving forward. That's how winning is done!” [2]

Quellen

[2] Stallone, R.: It ain’t how hard you hit. URL: http://www.youtube.com/watch?v=B4dtiw997iU.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • "Konsequent" ansonsten Spiegelt der..

    "Konsequent" ansonsten Spiegelt der Text genau meine Gedanken und Erfahrungen wieder.

  • Wer ist das auf dem Bild am Anfang des Artikels

    Wer ist das auf dem Bild am Anfang des Artikels?

Newsletter bestellen und informiert sein!