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Die Vor- und Nachteile einer flexiblen Diätführung

Früher war alles besser. Ob das auch für das Diäthalten stimmt, darf am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Was jedoch Fakt ist, früher war alles anders. Denn früher hat man noch stundenlang an seinem Ernährungsplan gefeilt, sich Feedback über all die unterschiedlichen Foren eingeholt und die einzelnen Tage nahezu perfekt kalkuliert. Anschließend hat man diesen Ernährungsplan einfach durchgezogen. Solange, bis man sein Ziel erreicht hat. Anschließend wurde ein neuer Ernährungsplan erstellt, angepasst an die neue Zielsetzung, jedoch basierend auf dem alten Plan. Und so wurde man Stück für Stück immer muskulöser und schlanker. Dann wendete sich das Blatt. Irgendwann begannen Fitness Sportler damit, die Erstellung von Ernährungsplänen einzustellen. Stattdessen wurde nun angefangen zu tracken. Im Vorfeld wird die richtige Energiezufuhr, passend zur Zielsetzung ermittelt, dann anhand der richtigen Kalorienmenge das Verhältnis der einzelnen Makronährstoffe zueinander und dann wird einfach in den Tag hineingelebt. Wichtig ist nun einzig und alleine das Erreichen der angestrebten Makromenge. Und siehe da. Auch das funktioniert. Auch diese Variante des Diätens hat erstaunliche Ergebnisse zu Tage gebracht. Doch worin liegen die möglichen Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden?

Der feste Ernährungsplan

Ein Problem welches man beim flexiblen Diäten hat, ist die Ungenauigkeit. Auch wenn viele Anwender hier nun aufschreien werden und behaupten, aufs Gramm genau zu tracken, so ist das doch nur eine Farce. Denn „aufs Gramm genau Tracken“ geht leider nicht. Denn die Kalorien- und Makrowerte einzelner Lebensmittel sind nur als Durchschnittswerte angegeben. Es kommt automatisch zu starken Schwankungen. Und wenn die Nahrungsmittelauswahl täglich variiert, dann ist die Gefahr der Schwankungen noch größer. Beim festen Ernährungsplan wird natürlich auch nur mit Durchschnittswerten gerechnet und gearbeitet. Dadurch, dass man jedoch über einen gewissen Zeitraum mehr oder weniger immer das Gleiche isst, werden die Schwankungen jedoch deutlich geringer gehalten. Außerdem kann man immer sicherstellen, dass auch wirklich alle Mikronährstoffe im wünschenswerten Bereich gehalten und erreicht werden können und man lernt so etwas wie Disziplin und Kontinuität. Insbesondere die Kontinuität spielt hier eine wichtige Rolle. Einfach eine gewisse Zeit lang nur etwas durchziehen. Selbst dann wenn es hart wird oder wenn es langweilig wird. Einfach immer weiter arbeiten und weiter machen. Das hilft ungemein, einen starken Willen aufzubauen. Und nur weil man einen festen Ernährungsplan verfolgt, bedeutet das ja noch lange nicht, dass dieser von Beginn an langweilig und eintönig sein muss. Richtig gemacht, setzt man sich zunächst einmal hin, überlegt sich welche Nahrungsmittel man besonders gerne isst und bastelt daraus einen Ernährungsplan. Dieser lässt sich dann normalerweise auch einfach durchhalten.

Flexibles Diäten

Ein Hauptargument gegen die festen Ernährungspläne und für das flexible Diäten ist, wie der Name schon sagt, die Flexibilität. Die Flexibilität gegenüber unterschiedlichen Situationen. Denn wenn man unterwegs ist, bei Freunden eingeladen ist oder im Restaurant isst oder schlichtweg nicht die Möglichkeit hat, seine Ernährung perfekt vorzubereiten, weil man möglicherweise im Urlaub oder auf einer beruflichen Reise ist, dann wird es schwer mit einem festen Plan. Dann ist es einfacher, die Diät flexibel zu gestalten und die Makros einfach zu tracken. Oder wenn es ganz blöd läuft, kann man hier zumindest kontrollieren, nicht über seinen angestrebten Kalorienbedarf zu kommen und das Protein nicht zu unterschreiten. Und das sind für FitnessFreaks zunächst einmal die wichtigsten Kriterien einer guten Ernährung, die uns in die richtige Richtung führen oder uns in ungewohnten Situationen zumindest einmal „on track“ halten.

Fazit:

Beide Vorgehensweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Das bleibt unbestritten. Was für einen selbst besser funktioniert, das muss man auch selbst entscheiden. Im Zweifelsfall kann man beide Varianten für sich nutzen. Man arbeitet mit einem festen Ernährungsplan, kennt jedoch sein Makros und kann in ungewohnten Situationen dann flexibel mit seinen Diät-Kalorien umgehen.
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