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Die Vorteile einer Low Carb Ernährung für optimale Resultate

Low Carb, High Carb, Carb Cycling…wir haben doch alles schon durch. Und alles ist mal wieder in Mode und genauso wird auch alles in immer wiederkehrender Rhythmik schlecht gemacht. Bei Low Carb ist das besonders auffällig. Und aus diesem Grund, soll dieser Artikel die Vorteile einer Low Carb Ernährung einmal etwas genauer durchleuchten. Das bedeutet jedoch NICHT, dass Low Carb das Non-plus-ultra darstellen soll, das einzig Wahre oder das einzig Richtige. Ebenso bedeutet es NICHT, dass jeder Low Carb machen sollte. Aber neutral und objektiv betrachtet gibt es eben einige Vorteile, die zumindest jeder im Hinterkopf haben sollte!

Die Speicherkapazität

Eine Low Carb Ernährung führt natürlich automatisch dazu, dass der Körper verstärkt Fett zur Energiebereitstellung verwenden muss. Sprich, der Fettstoffwechsel wird trainiert. Das wiederum bedeutet, der Körper kann besser mit Fett „umgehen“. Und das unabhängig davon, ob Nahrungsfett oder Körperfett! Wenn wir unseren Körper also auf Fettverbrennung umstellen, kommt er auch besser mit eigenem Körperfett klar. Und davon haben wir ausreichend. Eine 70kg schwere Person mit 10% Körperfett besitzt entsprechend 7kg Körperfett in Reserve. 1kg Körperfett entspricht in etwa 7000kcal. Das bedeutet, diese sowieso schon schlanke Person hat knapp 50 000kcal im „Fetttank“, wohingegen die Glykogenspeicher gerade einmal 1200-2000kcal fassen, je nach Muskelmasse und Trainingszustand der Person!

Low Carb und Fettabbau

Eine Low Carb Ernährung führt dazu, dass die hormonsensitive Lipase nur geringfügig gehemmt wird. Dieses Enzym ist jedoch wichtiger Bestandteil des Fettabbau-Prozesses. Denn die hormonsensitive Lipase ist für die Fettfreisetzung aus dem Fettgewebe verantwortlich. Je aktiver diese Arbeitet, desto mehr Fett kann freigesetzt werden und desto einfacher der Fettabbau. Insulin hemmt die hormonsensitive Lipase. Je mehr Insulin, desto geringer die Fettfreisetzung. Und je weniger Kohlenhydrate, desto weniger Insulin. So einfach ist das. Insbesondere Personen mit einem sowieso bereits niedrigen Körperfettanteil profitieren hiervon, um die letzten hartnäckigen Fettpölsterchen auch noch anzugreifen. Der folgende Abschnitt verrät mehr!

Low Carb und hartnäckiges Fettgewebe

Hartnäckiges Fettgewebe besitzt besonders viele alpha-2-Rezeptoren. An diesen Rezeptoren an Adrenalin binden. Kommt es allerdings soweit, geschieht genau das, was wir eigentlich nicht wollen. Die Fettfreisetzung aus diesen Fettzellen wird gehemmt. Bindet Adrenalin hingegen an den beta-2-Rezeptoren, wird die Fettfreisetzung gefördert. Ziel wäre es also, so viele beta-2-Rezeptoren wie möglich zu stimulieren und so wenig alpha-2-Rezeptoren wie möglich. Und hier kommt nun wieder Low Carb ins Spiel. Denn eine Low Carb Ernährung kann dazu führen, dass die Signalweiterleitung der alpha-2-Rezeptoren gestört wird. Sie werden sozusagen außer Kraft gesetzt. Entsprechend können die beta-2-Rezeptoren besser „arbeiten“.

Low Carb und Appetit

Wie sich auch in Studien herausgestellt hat, besitzen Ketonkörper die Eigenschaft, den Appetit und den Hunger zu unterdrücken. Besonders während einer kalorienreduzierten Diät macht sich dies natürlich gut. Und wer sich Low Carb ernährt, hat automatisch einen erhöhten Ketonkörperspiegel im Blut. Insbesondere natürlich dann, wenn man es darauf anlegt und die Kohlenhydrate auf deutlich unter 50g täglich reduziert. Dann steigt die Ketonkörperbildung massiv an. Allerdings kommt nicht jede Person damit gut zurecht. Vor allem wenn man häufig intensiv und/oder mit hohem Volumen trainiert. Wer es jedoch trotzdem versuchen möchte, sollte seine Ernährung mit MCT Fetten ergänzen. Diese werden in der Leber direkt zu Ketonkörpern umgebaut und können dann beispielsweise vom Gehirn zur Energiebereitstellung verwendet werden. Eine Umstellung auf Low Carb fällt dann meistens leichter.
Tags: AD, ketogen, low carb
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