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Die Vorteile von Intermittent Fasting für den Fitness Freak

Intermittent fasting ist ja nun mittlerweile ein Thema das jeder schon einmal gehört hat. Es ist selbst in der Fitness Branche nichts Neues mehr. Einige Zeit lang galt intermittent fasting mehr oder weniger als „Magic Diet“ und jeder der auf den Wagen aufgesprungen ist dachte, das große Los gezogen zu haben und nun in Windeseile die Traumfigur zu erreichen. Doch dem war und ist natürlich nicht so. Dennoch gibt es einige Vorteile des 16/8-Konzeptes, bei dem 16 Stunden gefastet wird und 8 Stunden gegessen, die in diesem Artikel vorgestellt werden sollen. Der „Godfather“ in diesem Bereich ist zweifelsohne Martin Berkhan. Und ihm gebührt Eher und Anerkennung, all diese Vorteile detailliert ausgearbeitet zu haben und in seinen praxisorientierten Leangains-Ansatz verpackt hat…womit wir auch schon eine Überleitung zum ersten Vorteil haben…

Es ist praktisch

Für die meisten Personen ist dieser Ansatz schlichtweg praktisch. Es gibt eine Menge Menschen die morgens keinen Hunger haben und noch weniger Appetit. Gleichzeitig kommt der Hunger zur Mittagszeit oder sogar erst am späten Nachmittag oder Abend. Ideale Voraussetzungen für den Leangains-Ansatz. Man muss zudem keine Tupperware mit sich herumschleppen und sich permanent fragen, wann, wo und wie man seine nächste Mahlzeit konsumieren kann. Insbesondere für Personen die geschäftlich viel um die Ohren haben ist es ein Segen zu wissen, dass die Mahlzeitenfrequenz keinen signifikanten Einfluss auf die Trainingsergebnisse hat!

Es trainiert den Fettstoffwechsel

Wer längere Zeit fastet zwingt seinen Körper förmlich dazu seinen Fettstoffwechsel zu aktivieren. Ganz extrem, wenn man zum intermittierenden Fasten auch gleichzeitig noch eine kohlenhydratarme Ernährungsweise einschlägt. Der respiratorische Quotient sinkt mit zunehmender Fastendauer, was zu einer verstärkten Fettfreisetzung und Fettverbrennung führt. Zu einem deutlichen Fettabbau führt intermittent fasting natürlich aber auch erst mit einem entsprechenden Energiedefizit. Anwender des IF-Konzeptes berichten jedoch regelmäßig davon, dass ihnen das Einhalten selbst von starken Defiziten durch intermittierendes Fasten leichter fällt. Was uns direkt wieder zur Praktikabilität bringt. Außerdem verbessert Fasten die Durchblutung des Fettgewebes. Insbesondere des hartnäckigen Fettgewebes! Bedeutet, vielen Anwendern fällt es leichter, die letzten hartnäckigen Reste an Körperfett zu eliminieren mittels intermittierendem Fasten und viel Bewegung während der Fastenphase, verglichen zu einem herkömmlichen Mahlzeiten-Regime. Wenngleich dies nicht wissenschaftlich bestätigt werden kann (die verbesserte Durchbluntung zum Fettgewebe schon, der bessere Fettabbau nicht) und sich maßgeblich auf Erfahrungsberichte stützt, ist es doch „nice to know“.

Bessere Glykogeneinlagerung

Dieser Effekt hat nur bedingt etwas mit dem intermittierendem Fasten zu tun, sondern vielmehr mit dem Training im Nüchternzustand oder nur einer geringen Menge an Nahrung im Vorfeld. Dadurch kommt es im Anschluss an das Training zu einer verbesserten und verstärkten Wiederauffüllung der Glykogenreserven in der Muskulatur. Entsprechend ist auch die Insulinsensibilität erhöht. Vor allem bei sehr schlanken Personen. Doch das wiederum ist nur dann von Interesse, wenn man dem klassischen Leangains-Ansatz folgt, bei dem an Trainingstagen mehr Kohlenhydrate und weniger Fett konsumiert werden und umgekehrt an trainingsfreien Tagen.

Geistige Frische

Viele Anwender berichten von einer geistigen Frische während der Fastenphase und einem verminderten Hungergefühl. Dies kann auf einen konstant niedrigen Blutzuckerspiegel zurückgeführt werden und eine erhöhte Ketonproduktion, welche dann ebenfalls als „Gehirnfutter“ genutzt werden kann. Zudem kommt es zu einer vermehrten Adrenalinausschüttung und einer einer Aktivierung des Sympathikus.

Keine negativen Stoffwechseleffekte

Auch wenn damit immer wieder argumentiert wird, es kommt durch das intermittierende Fasten nicht zu einer Stoffwechselverlangsamung und auch zu keinem Muskelabbau. Man muss sich hier also keine Gedanken machen. Vielmehr kann man die Fastenphase nutzen, um ein „In-Day-Deficit“ aufzubauen. Das kann dann möglicherweise zu einem verbesserten Fettabbau bei gleichzeitigem Muskelaufbau führen. Einen Versuch ist das intermittierende Fasten nach Leangains in jedem Fall einmal wert. Es ist nicht das einzig Wahre, aber für viele vielleicht die angenehmste Art sich zu ernähren, ohne dabei an Trainingsfortschritten einbüßen zu müssen.
Tags: berkhan, IF, Leangains
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