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Flexible Dieting - Unterschiedliche Möglichkeiten für Fitness Freaks!

Flexible Dieting (FD) oder I fit fits your macros (IIFYM) sind mittlerweile zwei sehr populäre Möglichkeiten des Diätmanagements geworden. Bei beiden Varianten handelt es sich mehr oder weniger um das gleiche Prinzip. Nur ist das IIFYM in der Praxis etwas mehr mit „Junk Food“ und Süßigkeiten behaftet. Allerdings ändert das nichts am grundlegend gleichen Prinzip. Und dennoch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten diese beiden Prinzipien anzuwenden. Wir stellen dir die drei Möglichkeiten vor und erläutern, welche für Fitness Freaks das Mittel der Wahl sein sollte!

Flexible Dieting 1: Die Energiebilanz

Wer abnehmen möchte muss mehr Kalorien verbrauchen als dass er über die Ernährung zuführt. Wer Masse aufbauen möchte, muss mehr Kalorien essen als dass er verbraucht. Das ist eigentlich schon die ganze Rechnung und mehr ist tatsächlich nicht dran. Wer also an Gewicht verlieren möchte, muss lediglich seine Erhaltungskalorien kennen und von diesem eine gewisse Menge abziehen. Wer also weiß, mit 2500kcal ist es möglich, das Gewicht konstant zu halten, kann damit beginnen täglich nur 1500kcal zu konsumieren und man wird schon schnell damit beginnen, Körpergewicht zu verlieren. Wer hingegen seine Kalorien auf 3500kcal täglich steigert wird Masse aufbauen. Welche Masse man auf- oder abbaut kann in diesem Fall nicht wirklich bestimmt werden. Es geht in dieser Variante also praktisch lediglich um das Zählen von Kalorien. Alles andere zählt nicht. Vorteil ist dabei, dass es natürlich die flexibelste aller Varianten ist, da man mit seinen Makronährstoffen praktisch in keiner Weise außer in der zugeführten Gesamtmenge eingeschränkt ist. Nachteil ist aber eben wie schon beschrieben, dass man die Qualität des Masseauf- und Masseabbaus eben auch nicht wirklich steuern kann. Keine wirklich ernstzunehmende Möglichkeit für Fitness Freaks.

Flexible Dieting 2: Energiebilanz + Protein

Diese Variante nimmt das Protein mit auf in die Gleichung. Der Vorteil ist klar. Wenn man ausreichend Protein konsumiert - worauf ja in Variante 1 nicht geachtet wurde - kann man die Qualität der auf- oder abgebauten Masse ein klein wenig besser steuern. Denn wer im Kaloriendefizit genug Protein konsumiert, der wird seine Muskelmasse mit Sicherheit besser vor einem Abbau schützen können, als ein Diäter, der in einem Defizit ist und nicht ausreichend Proteine zuführt. Umgekehrt, wer sich im Masseaufbau befindet und zwar ausreichend Energie, jedoch zu wenig Baustoffe zuführt, wird sich nur schwer tun mit dem Muskelaufbau. Diese Variante kann also so beschrieben werden, als dass man in Energiezufuhr und Proteinmenge genau terminiert ist, die restlichen Kalorien jedoch flexibel mit Kohlenhydraten und Fetten ausfüllen kann. Diese Variante ist für Fitness Freaks nicht ideal, jedoch mach- und umsetzbar. Außerdem hervorragend geeignet für spezielle Anlässe, wie beispielsweise bei einem Urlaubsausflug oder Ähnlichem. Hier gilt es dann einfach nur, die Kalorien so gut wie möglich im Griff zu behalten und den Proteinbedarf zu decken. Auch für einen normalen Freizeitsportler ohne zu hohe Ambitionen kann diese Möglichkeit sehr gut geeignet sein, um seine Ziele zu erreichen.

Flexible Dieting 3: Makros Tracken

Hier kommen wir nun zur aufwendigsten, jedoch auch genauesten Variante. Denn nun werden alle drei Makronährstoffe beachtet und genau vorgegeben. So kann man seine Energie-, Protein-, Kohlenhydrat- und Fettzufuhr ideal steuern und anpassen. Auf diese Weise können einerseits persönliche Vorlieben berücksichtigt werden und man kann letztlich auch die Ernährung exakt an das Stoffwechselgefüge einer individuellen Person anpassen. Auch die das Abstimmen der Makronährstoffe auf Trainingsintensität, Trainingsvolumen usw. wird hier nun möglich und man kann mit fortgeschrittenen Strategien, wie etwa dem Carb-Cycling arbeiten. Für Fitness Freaks also ideal!

Fazit:

Die erste Variante ist wenn überhaupt nur für stark Übergewichtige und solchen mit niedrigen Fitnesszielen geeignet. Strategie 2 kann von mäßig motivierten Personen eingesetzt werden oder sind perfekte Möglichkeiten Ausnahmesituationen zu meistern, wenn Variante 3 - die empfohlene Standardvariante für Fitness Freaks - für einen begrenzten Zeitraum nicht durchgezogen werden kann.
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