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Ist Sushi für eine Diät geeignet ?

Sushi zählt seit einiger Zeit zu den angesagten Lebensmitteln. Sushi-Bars sprießen wie Pilze aus dem Boden und beinahe in jedem Einkaufszentraum kann man sich an ein Sushi-Band setzen. Bei all dem Hype um Sushi stellt sich natürlich für alle Sportlerinnen und Sportler die Frage, inwieweit Sushi als „vernünftiges“ Lebensmittel eingestuft werden kann, ob man Sushi nur für Schummeltage einsetzen sollte, oder ob es auch in einem Basis-Ernährungsplan verwendet werden kann. Interessant ist auch, ob Sushi sich zum Abbau von Körperfett eignet. Lasst uns einige dieser Punkte kurz ansprechen.

Allgemeines zu Sushi

Reis als Hauptzutat Die Hauptzutat eines  jeden Sushis ist Reis, sog. Klebreis. Die Reiskörner kleben so stark aneinander, da sich im Stärkeanteil besonders hohe Mengen Amylopektin befinden. Dieses Polysaccharid ist in warmem Wasser löslich und bildet eine hochviskose Konsistenz die für den Klebe-Effekt verantwortlich ist. Im Laufe der Zubereitung wird dem Reis, der im Optimalfall als Rundkorn verwendet wird, Reisessig, Salz und Zucker (bzw. Mirin – ein süßer Reiswein) beigefügt. Da der für Sushi verwendete Klebreis vor der Weiterberarbeitung geschält wird, liefert er leider bei weitem nicht die Mengen an Mikronährstoffen wie Sie in Vollkornreis enthalten sind. Immerhin wird der Reis für Sushi in den meisten Fällen über die Quellreismethode gekocht, d.h. es finden keine weiteren Mikronährstoffverluste durch Kochwasser statt. Der glykämische Index von geschältem Reis liegt bei 60-70 also im moderaten bis hohen Bereich. Bei fertigem Sushi-Reis ist aufgrund des zugesetzten Zuckers mit einem noch etwas höheren glykämischen Index zu rechnen. Mit dem Verzehr einer großen Portion Sushi kann man also durchaus einen signifikanten Blutzuckeranstieg (und damit verbunden eine Insulinausschüttung) auslösen. Sonstige Zutaten und Beigaben Viele Sushis haben eine Hülle aus Nori, einem Algenblatt mit hohem Jodanteil. An sonstigen Zutaten sind keine Grenzen gesetzt. Üblich sind roher, gekochter oder geräucherter Fisch, Meeresfrüchte, Ei, Tofu oder Gemüse. Als Beigabe zu Sushi werden im Regelfall Wasabi, Sojasoße und Gari gereicht. Bei Wasabi handelt es sich um japanischen Meerrettich der wesentlich schärfer ist als unser heimischer Rettich. Sojasoße besteht aus Wasser, Sojaprotein und Weizen. Gari ist der Name für Ingwerblätter die bei Sushi zum neutralisieren des Geschmacks mit an den Tisch kommen. Alle 3 dieser Lebensmittel haben eine niedrige Kaloriendichte, werden aber im Laufe Ihrer Zubereitung unter anderem mit Salz versetzt.

Sushi und Diät

Anhand der bisherigen Kenntnisse lassen sich schon jetzt erste Rückschuss zur Aufnahme von Sushi in einen Diätplan zur Körperfettreduzierung ziehen, nämlich der, dass Sushi hauptsächlich aus moderat bis hochglykämischen Kohlenhydraten besteht und deren Aufnahme in Verbindung mit der Ausschüttung des antilipolytischen Hormons Insulin eher gegen eine Körperfettreduzierung arbeiten. Sushi liefert zwar einen gewissen Anteil an Protein aus den tierischen Zutaten oder auch aus dem Reis selbst, jedoch nicht in der nötigen Menge um damit einen stark hypokalorischen Stoffwechsel mit genug Protein zum Muskelschutz zu versorgen wie er in einer Diät üblich ist. Sushi sättigt und das bei einer relativ geringen Kaloriendichte. Die aufgenommenen Kalorien stammen dennoch hauptsächlich aus Kohlenhydraten und sorgen für oben bereits genanntes Problem.

Fazit

Sushi und Diäten zur Körperfettreduzierung sind nicht die besten Freunde

Sushi und Sport

Einen guten Platz für Sushi sehe ich nach einem intensiven Workout. Eine hohe Menge moderat bis hochglykämischer Kohlenhydrate, etwas Protein und eine signifikante Menge Natrium sind eigentlich genau das, was wir nach dem Training vertragen können. Mit etwas zusätzlichem Protein kann die Mahlzeit nach dem Training durchaus in der Sushi-Bar eingenommen werden
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