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Langsam und moderat oder kurz und heftig - die richtige Diätführung!

Auf den ersten Blick sollte man meinen, wenn man Fett abbauen möchte, ohne großartigen Muskelverlust, dann sollte man sich genug Zeit nehmen und mit einem geringen bis moderaten Defizit über einen längeren Zeitraum diäten. Das macht auch irgendwie Sinn. Denn durch ein zu hohes Kaloriendefizit kommt es schließlich zu negativen Anpassungen in Sachen Stoffwechselrate und hormonelles Millieu. Und wenn man dem Körper von Beginn an zu wenig Energie zuführt, dann ist er ja praktisch dazu gezwungen sich selbst „aufzuessen“. Man zwingt den Organismus also praktisch dazu, seine Muskeln abzubauen. Also diäten wir möglichst lange mit nur geringem Kaloriendefizit, um all dem aus dem Weg zu gehen. Doch ist das wirklich der bessere Weg?

Hohes Defizit vs geringes Defizit

Mit dieser Frage haben sich auch Wissenschaftler beschäftigt. Und siehe da, die Ergebnisse bieten nun ganz andere und neue Möglichkeiten. Denn genau das Gegenteil des oftmals angenommen scheint sich in einigen Situationen herauszukristallisieren. Eine Diät mit höherem Defizit und kürzerer Dauer zum Zielgewicht führte bei den Probanden zu weniger Einbußen des Muskelgewebes als bei Personen die sich deutlich mehr Zeit nahmen und mit einem geringeren Defizit diätet haben. Allerdings konnte man dort auch feststellen, dass die „Aggressivität“ mit der bei der Diätführung vorgegangen wurde ebenfalls in einem engen Zusammenhang mit dem Körperfettanteil der jeweiligen Personen zu tun hat. Personen mit höherem Körperfettanteil wurde entsprechend zu einer aggressiveren Vorgehensweise geraten. Das bedeutet, höheres Defizit, schnellerer Gewichtsverlust bei Personen mit einem Körperfettanteil von über 15%. Umgekehrt bei Personen mit einem Körperfettanteil von unter 15%. Praktische Empfehlungen konnten insofern ausgesprochen werden, als dass es sinnvoll erscheint, eine Diät aggressiver mit schnellerem Gewichtsverlust zu starten, um dann anschließend in eine moderatere Diätführung zu wechseln - sofern man ausreichend Körperfett mit sich herumträgt. Ist man schon recht „lean“ steigt auch die Gefahr, Muskeln zu verlieren. Personen mit niedrigem Körperfettanteil und moderaterer Diätführung konnten ihre Muskelmasse bei einem geringen Defizit besser halten und sogar noch Muskeln aufbauen.

Literatur

Forbes GB. Body fat content influences the body composition response to nutrition and exercise. Ann N Y Acad Sci. 2000 May;904:359-65. Garthe I, et al. Effect of two different weight-loss rates on body composition and strength and power-related performance in elite athletes. Int J Sport Nutr Exerc Metab. 2011 Apr;21(2):97-104.
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