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Lean werden ohne Kalorien zählen (1)

Wer abnehmen möchte muss mehr Kalorien verbrennen als das er über die Ernährung zu sich nimmt. Ich denke diese Tatsache dürfte mittlerweile bei fast jedem ambitionierten Fitnesssportler angekommen sein. Also muss man entweder seine Kalorien zählen die man zu sich nimmt und unter seinen Verbrauch senken oder man erhöht den Output über Sport. Oder natürlich beides zusammen. Dazu wiegt man jedes Lebensmittel kontinuierlich ab, schreibt alles mit und analysiert dann das Ergebnis. Aber gibt es auch noch andere Möglichkeiten, ohne viel Mathematik?

Das Problem des Kalorienzählens

Zum Einen, es ist einfach nur unpraktisch. Wer möchte schon gerne rein nach Zahlen leben, alles abwiegen und ständig berechnen. Und was passiert, wenn man einmal darauf angewiesen ist außer Haus zu essen? Küchenwaage ins Restaurant mitnehmen? Kalorientabelle auch gleich auspacken? Nicht sehr prickelnd! Zum Anderen, Kalorienzählen ist eine recht ungenaue Sache auf Dauer. Denn können Naturprodukte wirklich so präzise sein? Hat wirklich JEDER Apfel dieser Welt gleich viel Kalorien und Kohlenhydrate pro 100g? Unabhängig davon um was für eine Sorte es sich dreht, wie lange der Apfel am Baum gehangen hat und wie viel Sonnenstunden er beim Reifen genossen hat? Eher unwahrscheinlich! Es kommt also zu Störfaktoren aufgrund natürlicher Schwankungen. Ein aufs Gramm genaue Zählen bringt also gar nichts. Wenn Kalorien gezählt werden, dann können höchstens Richtlinien sinnvoll sein! Dazu kommt, Kalorienzählen zerstört uns das eigene Körpergefühl! Schließlich essen wir nur nach Zahlen. Ob wir nun nach 500kcal noch hungrig sind oder nach 300kcal schon satt gewesen wären interessiert nicht wirklich. Lassen wir was auf dem Teller zurück haben wir einen erneuten Störfaktor. Und zuletzt, Kalorien zählen vermittelt häufig Verbote oder Reglementierungen die sich langfristig psychisch nicht umsetzen lassen oder zur Belastung werden. Man bricht das Ganze ab, merkt dann dass man von der Ernährung keine Ahnung hat, verfällt dem Jojo-Effekt und das Spiel beginnt von vorne. Auch nicht so wirklich prickelnd.

Gesunde Gewohnheiten ausprägen

Anstatt Ernährung nur in kcal, Proteine, Kohlenhydrate und Fette zu sehen macht es mehr Sinn, auf den Körper zu hören, bestimmte Gewohnheiten auszuprägen und diese dann entsprechend in den Ernährungsalltag zu integrieren. Wichtiger als Zahlen werden dann Faktoren wie Körpergefühl, Lebensmittelauswahl, das richtige Timing und der richtige Umgang mit der Nahrung. Autoregulation beim Training ist ein Konzept welches mittlerweile in aller Munde ist. Warum also nicht auch autoregulierte Ernährung? Klingt zu absurd um wahr zu sein? Eigentlich eine der natürlichsten Dinge der Welt, wenn man ein entsprechendes Körpergefühl und Gesundheitsbewusstsein ausgeprägt hat.

Erfolgsfaktor 1: Langsam essen!

Ja, auch das klingt eigentlich zu simpel um wahr zu sein, ist jedoch einer der beiden wichtigsten Faktoren wenn es darum geht, eine gesunde Ernährung auszuprägen, ganz ohne Kalorien zählen. Denn wer langsamer isst, isst weniger, nimmt das Sättigungsgefühl bereits früher wahr und ebenso seine komplette Mahlzeit. Wer also abnehmen möchte ohne Algebra sollte zunächst damit beginnen, bewusster und bewusst langsamer zu essen!

Erfolgsfaktor 2: Physischer vs. psychischer Hunger

Echter Hunger oder einfach nur Appetit? Viele Personen verwechseln diese beiden Dinge. Dabei sind sie maßgeblich an einer korrekten „Leaning Out“ Strategie ohne Kalorien zählen beteiligt. Frage dich also vor jeder Mahlzeit, ob du wirklich hungrig bist oder ob du einfach nur Appetit hast. Kommst du zu der Erkenntnis, dass du nur Appetit hast, lenke dich ab und warte auf den richtigen und wahren Hunger. Wenn du tatsächlich echten Hunger verspürst, dann lese dir noch einmal den Punkt zum Erfolgsfaktor 1 durch, bevor du damit beginnst, dich über einen großen Haufen Nahrung zu sürzen. Was noch dazugehört um ohne Kalorien zählen in Bestform zu kommen, erfahrt ihr im zweiten Teil dieses Artikels.
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