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Mögliche Probleme verschiedener Ernährungsformen/typen für deine Leistung

Low-Carb, Low-Fat, Vegan… Wer hat schon noch den Überblick über die ganzen Ernährungsformen? Wir möchten dir verschiedene Ernährungsformen und deren Problematik für den Einsatz von Sportlern aufzeigen.

Low-Carb

Die Ernährung Low-Carb zu gestalten ist im Fitness-Bereich ein weit verbreitetes Mittel, um der insulinsteigernden Wirkung aus dem Weg zu gehen. Jedoch ist eine wirklich extreme Low-Carb Ernährung für einen Sportler auf Dauer keine gute Ernährungsform. Viele leistungslimitierende Faktoren hängen an der Aufnahme von Kohlenhydraten und selbst der anabole Effekt wird durch Kohlenhydrate stark gefördert und auch die Regeneration verläuft wesentlich besser mit einer gewissen Kohlenhydratzufuhr. Wer seine Ernährung jedoch größtenteils kohlenhydratarm halten möchte, kann dies ohne weiteres tun, denn Kohlenhydrate sind an sich nicht essentiell für den Körper. Das Zauberwort für Sportler heißt einfach nur Nährstoff- und Nutrition-Timing

Low-Fat

Viele sind auch heute noch der Meinung von Fett wird man fett, jedoch ist diese Sichtweise Ernährungsphysiologisch nicht belegbar. Fette übernehmen viele wichtige Funktionen im Körper und besonders die Hormonsynthese spielt eine wichtige Rolle für den Sportler, welche auch über Fette generiert wird. Einzig und alleine die Menge der aufgenommenen Fette spielt eine Rolle. Mit 9 kcal pro Gramm, liefert Fett doppelt so viele Kalorien wie es beispielsweise Proteine und Kohlenhydrate tun, weshalb darauf geachtet werden sollte, wie viel aufgenommen werden sollte. Low-Fat Diäten sind eigentlich nicht wirklich sinnvoll. Achte auf die Aufnahme von gesunden Fetten und nimm mindestens 20% deines Energieumsatzes durch gesunde Fette zu dir, dann kann dir Fett helfen deine Leistung zu verbessern und auch Körperfett zu reduzieren.

Vegan und vegetarisch

Eine vegetarische oder vegane Ernährung ist an sich nicht negativ für deine Leistung, allerdings gibt es Dinge auf die geachtet werden muss, weshalb häufig beim Umsetzen der Ernährung Fehler gemacht werden und die Ernährungsformen dann zwar nicht an sich, jedoch der Ausführende seine Leistung durch die Ernährung senkt. Du solltest besonders die Aufnahme von Mineralstoffen wie beispielsweise Eisen, Zink, sowie Selen, aber auch die komplette Palette der B-Vitamine, da diese zu einem Großteil in Fleischprodukten aufgenommen werden, beachten. Natürlich sind diese Produkte ebenfalls einfach durch eine ausgewogene vegetarische oder vegane Ernährung nach Empfehlungen aufzunehmen, allerdings werden hier bei langjährigen Vegetariern oft Mängel festgestellt. Falls du ein Vertreter einer dieser Ernährungsformen sein solltest und leistungsorientiert trainierst, dann achte unbedingt darauf, deine Nährstoffaufnahme zu checken, auch die Aufnahme von genügend Protein sollte gegeben sein.

Frutarier, Freeganer, Rohköstler

Etwas skurriler, jedoch auch immer öfter anzutreffen, sind Ernährungsformen, welche sich in die Extreme bewegen. Frutarier essen nur Obst und Gemüse, welches direkt vom Baum gefallen ist. Freeganer nur Nahrungsmittel, welche weggeschmissen wurden. Solltest du einer dieser Gruppen angehören, sollte die Umsetzung einer sportiven Ernährung schwierig werden. Rohköstler können hingegen wirklich auch sportive Ernährung zu sich nehmen. Rohköstler verfolgen die Meinung, dass gekochtes Essen tot ist, denn Enzyme und Vitamine wurden zu einem Teil zerstört und eine Frucht kann so nicht mehr Wachsen oder Samen ausbilden. Grundsätzlich werden die Lebensmittel nicht über 40 Grad erhitzt, sodass möglichst wenig der Nährstoffe verloren geht. Diese Einstellung verbietet nicht den Fleischkonsum, welches beispielsweise als roher Aufschnitt oder Tatar gegessen werden kann. Meist kommen jedoch noch vegane Züge zu dieser Ernährungsform. Sicherlich ist es bei solchen und vielen anderen Ernährungsformen möglich, sich über eine Mischkost zu ernähren, jedoch sollte eine nährstoffoptimierte Sporternährung nicht möglich sein.

Fazit

Je extremer die Ernährungsform, desto schwieriger wird es, sich durch alltägliche Lebensmittel sportiv für seine Leistung zu versorgen. Einer der besten Wege ist es sicherlich, eine normale Mischkost zu konsumieren und ein gewisses Nährstofftiming und Nutrition-Timing zu beachten, um möglichst positive Effekte davon zu tragen. Dies ist natürlich auch mit Low-Carb, vegetarischen und ähnlichen Ernährungsformen umsetzbar. Wenn du eine spezifische Ernährungsform verwendest, solltest du jedoch immer auch auf deine Nährstoffversorgung achten und deine Leistung und Gesundheit im Auge behalten, denn oft schleichen sich ernährungsbedingte Krankheiten gerne über mehrere Jahre ein.
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