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Noch besserer Fettabbau durch die richtige Mahlzeitenfrequenz

Okay…lasst uns einmal kurz die letzten Jahrzehnte rekapitulieren und wir tauchen dabei in der goldenen Ära des Bodybuildings ein. Zu Arnolds Zeiten nahm man die Sache mit der Ernährung noch recht entspannt. In Pumping Iron sah man Arnold sogar noch Toast essen, kurz vor seinem Mr. Olympia Auftritt - und Sieg. Es gab keine strengen Mahlzeitenregime und kein überzogenes Planen. Von Mathematik ganz abgesehen! Selbst Mike Mentzer beschrieb in seinem Heavy Duty Report bereits die Anwendung des „I fit fits your macros“. So schrieb er dort, dass er während der Vorbereitung auf den Mister Olympia täglich Eis gegessen hat. Er hat das als vollkommen problemlos angesehen, solange er mit seinen Gesamtkalorien niedrig blieb und gleichzeitig darauf achtete, ausreichend Protein zu konsumieren. Man könnte sagen, Mentzer erkannte schon damals was heute im Trend zu liegen scheint. Je weiter wir jetzt in Richtung Gegenwart schreiten, desto penibler wird das Thema Ernährung. So penibel und genau, dass wir sechs Mahlzeiten am Tag konsumieren und mit unseren Tupperbehältern durch den Tag marschieren. Doch ist das wirklich die perfekte Strategie für den Fettabbau?

Warum 6 Mahlzeiten am Tag besser sein sollen?

Der Grundgedanke war wohl ursprünglich der, dass wann immer man Nahrung aufnimmt, diese auch verdaut werden musste. Das wiederum bedeutet, der Körper muss Energie aufbringen für diesen Prozess und den Stoffwechsel damit in Gang bringen. Also dachte man, je öfter man isst, desto öfter regt man den Kalorienverbauch an und stimuliert somit seine Stoffwechselrate und je öfter man gleichzeitig Protein bekommt, desto besser für den Muskelaufbau. Doch leider hat sich dies nicht als richtig herausgestellt.

Alles egal in Sachen Mahlzeitenfrequenz?

Mittlerweile gibt es sehr viele Studien die zeigen konnten, dass die Mahlzeitenfrequenz für den Fettabbau aber auch für den Muskelaufbau vollkommen irrelevant ist, solange man die gleiche Menge an Kalorien und Nährstoffen zu sich führt. Wer also 3000kcal zu sich nimmt, kann dies in 3,4 oder auch 6 Mahlzeiten tun, solange die Zusammensetzung der Mahlzeiten die gleiche ist, macht das keinen Unterschied auf den Erfolg…oder doch?

Weniger ist mehr

Einer neueren Studie zufolge scheint es sogar eher so auszusehen, als wäre eine Mahlzeitenfrequenz mit weniger Mahlzeiten täglich sinnvoller und produktiver wenn es um den Abbau von Körperfett geht. Verglichen wurde dabei eine Studiengruppe mit 2 Mahlzeiten täglich mit einer Gruppe mit 6 Mahlzeiten täglich und der gleichen Zufuhr an Kalorien, Protein, Kohlenhydraten und Fetten. Und das Ergebnis zeigte, dass die Gruppe mit 2 Mahlzeiten täglich den besseren Fettverlust im Zeitraum der Untersuchung zu verbuchen hatte. Allerdings wurde die Studie an Teilnehmern mit Diabetes Typ 2 durchgeführt, sodass es keinen direkten Übertrag auf Fitnesssportler und Bodybuilder geben kann. Allerdings kann die Tendenz genutzt werden, um möglicherweise selbst einmal zu experimentieren und auszuprobieren. Wer einen höheren Körperfettanteil besitzt, tut sich vielleicht mit 2 Mahlzeiten täglich leichter und einfacher Gewicht und Körperfett zu verlieren. Je „leaner“ man wird, desto besser wird in aller Regel auch die Insulinsensibilität ausfallen und desto mehr profitiert man nun möglicherweise auch von mehreren kleineren Mahlzeiten bzw. umso unbedeutender wird die Mahlzeitenfrequenz für optimale Ergebnisse.

Literatur

Kahleova H. et al. Eating two larger meals a day (breakfast and lunch) is more effective than six smaller meals in a reduced-energy regimen for patients with type 2 diabetes: a randomised crossover study. Diabetologia. 2014 Aug;57(8):1552-60.
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