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Ring Frei für eine neue Runde Wheyprotein vs Sojaprotein

Der Zweikampf Wheyprotein vs. Sojaprotein dauert schon sehr lange an. Da immer wieder neue Erkenntnisse aus Studien auftauchen die nach und nach immer mehr Aufschluss geben, läute ich heute eine neue Runde ein, um Euch mit aktuellen Infos zum besten Workout-Protein zu versorgen.

Runde 1 Wheyprotein vs. Sojaprotein -- Stichwort Proteinsynthese

In einer aktuellen Studie von Michell et al aus dem Journal of the International Society of Sports Nutrition wurde der Einfluss von einmal Wheyprotein, Sojaprotein, Kohlenhydraten und einem Placebo auf die Phospholylierung von p70S6 Kinase an 13 älteren Männern in Verbindung mit Krafttraining untersucht. Das alles klingt erst einmal sehr abenteuerlich, ist aber eigentlich relativ einfach zu erklären. Die Phospholylierung von p70S6 Kinase kommt einer Aktivierung der Proteinsynthese gleich. Mehr Proteinsynthese bedeutet eine positive Stickstoffbilanz und somit eine anabole Stoffwechsellage im Muskel. Besonders nach dem Training ist dies von entscheidender Bedeutung. Im Ergebnis zeigte sich mit Verabreichung von 30g Wheyprotein eine erhöhte p70S6 Kinase Phospholylierung die zwei und sogar vier Stunden nach der Trainingseinheit anhielt. Mit der Verabreichung von Sojaprotein stieg der Wert innerhalb der ersten zwei Stunden ebenfalls an, nach vier Stunden war er aber nicht mehr signifikant und vergleichbar mit dem Einfluss von Kohlenhydraten und dem Placebo. Ja richtig gelesen, der Einfluss von Kohlenhydraten auf p70S6 Kinase war nicht signifikant und vergleichbar mit der Verabreichung des Placebos. Soweit so gut, was ich aber ehrlich gesagt an dieser Studie etwas eigenartig finde ist die Tatsache, dass die Phospholylierung von p70S6 Kinase alleine durch den Effekt des Krafttrainings nicht stärker angestiegen war. Für gewöhnlich erhöht körperliche Belastung das IGF-1-Aufkommen im Muskel was auf direktem Wege auch p70S6 Kinase beeinflussen sollte. Liegt es am Alter der Probanden, liegt es an mangelnder Intensität des Krafttrainings?  -  Hier bleibt mindestens ein Fragezeichen offen. Fest steht dennoch, dass sich Wheyprotein in Sachen andauernde, anabole Signalgebung als bessere Möglichkeit erwiesen hat, sich nach dem Training mit Protein zu versorgen Fazit - 1:0 für Wheyprotein als Workout-Protein

Runde 2 Wheyprotein vs. Sojaprotein -- Stichwort Hormone

Dieses Mal an zehn  jungen, aktiv trainierenden Männern untersuchten Kraemer et al in deren Studie aus dem Journal of the American College of Nutrition die Auswirkung einer morgendlichen Verabreichung von entweder 20g Wheyisolat, 20g Sojaisolat oder einem Maltodextrin-Placebo über 14 Tage. Nach der Aufnahme erfolgte ein standardisierter Kraftleistungstest. Im Ergebnis stellt sich in der Sojaisolatgruppe im Vergleich zu den anderen Gruppen ein signifikant niedrigerer freier Serum-Testosteronspiegel ein. Die Forscher vermuteten SHBG (Sexual- Hormon – Bindendes – Globulin) als Schuldigen. Je mehr SHBG, desto mehr gebundenes, inaktives und desto weniger freies, aktives Testosteron. Mehr als in den anderen beiden Gruppen, zeigte sich in der Wheyprotein-Gruppe ein dämpfender Einfluss auf die trainingsbedingte Cortisolspitze. Interessanter Weise (anders als vielleicht vermutet) konnte gerade beim Östradiolaufkommen (also an der Östrogenkonzentration im Blut) kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Fazit – 2:0 für Wheyprotein als Workout-Protein

Resümee

Es verdichten sich mehr und mehr die Hinweise, dass Sojaprodukte generell, aber auch Sojaprotein als Workout-Protein mit Vorsicht zu genießen sind. Während ein gelegentlicher Einsatz von Soja sicher keinen Schaden anrichtet, sollte man vom regelmäßigen Verzehr absehen. Als Workout-Protein macht klar Wheyprotein das Rennen
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