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Solltest du deine Kohlenhydrate reduzieren um wirklich RIPPED zu werden?

Das typische Diätvorgehen ist eigentlich immer gleich: Man startet mit einem Defizit in die Diät und beginnt dann nach und nach die Kohlenhydrate immer weiter zu reduzieren. Auf diese Weise soll dann durch eine Low Carb Ernährung das lästige Körperfett reduziert werden. Doch wie wichtig ist es wirklich, die Kohlenhydrate zu reduzieren? Sind es wirklich die Kohlenhydrate die das Problem sind? Und sind die Kohlenhydrate der Schlüssel zum Erfolg?

Die Kalorienbilanz

Die Kalorienbilanz muss einfach wieder und wieder erwähnt werden. Mir ist durchaus bewusst, dass sich viele vielleicht schon regelrecht langweilen oder genervt fühlen, wenn es um dieses Thema geht. Denn fast jeder Diät-Artikel geht zu Beginn auf die Wichtigkeit der Energiebilanz ein. Doch das beweist ja letztlich nur, wie wichtig dieser Faktor wirklich ist. Und umso erstaunlicher ist dann auch, dass er trotzdem noch immer nicht wirklich für voll genommen wird. Zumindest scheint dies so! Denn auch weiterhin gibt es die Auffassung, man könne so viel essen wie man will, solange man XYZ nicht zuführt. Oder dass man die Kohlenhydrate reduzieren müsse, um Fett abzubauen. Und ja, es ist richtig, reduziert man die Kohlenhydrate, nimmt man in der Regel auch Körperfett ab. Doch daran ist nicht nur der reduzierte Kohlenhydratgehalt der Ernährung „schuld“, sondern in erster Linie kommt es meist durch diese Kohlenhydratreduktion auch zu einer Reduktion der Gesamtenergiezufuhr. Würde man die Kohlenhydrate reduzieren und die reduzierte Energie durch Fette ersetzen, würde man im Höchstfall ein klein wenig initiales Gewicht verlieren, durch eine geringere Wasserspeicherung in der Muskulatur, die durch Glykogen verursacht wird - und gewollt ist! Fakt ist also, in erster Linie geht es um die Energiebilanz und erst dann um die Kohlenhydrate. Würde man die Fette reduzieren und dadurch Energie einsparen, würde man ebenso abnehmen und an Körperfett verlieren. Ist es demnach also egal, ob Low Carb oder Low Fat?

Low Carb vs Low Fat

Grundsätzlich kann man sagen, ja, es ist nahezu egal ob man Kohlenhydrate oder Fette reduziert, wenn das Ziel darin besteht, Körperfett zu verbrennen und man sich in einer negativen Energiebilanz befindet. Verbrennt man mehr Kalorien als dass man täglich zuführt, wird man abnehmen. Egal welche Art der Ernährung man verfolgt. Trotzdem bleibt das Wort „nahezu“. Denn auch wenn die Kalorienbilanz letztlich bei der Reduktion des Körperfettanteils über Sieg und Niederlage entscheidet, so gibt es doch gewisse Vorzüge der einzelnen Ernährungsformen. Und diese können direkt auf die individuelle Körperzusammensetzung zurückgeführt werden.

Low Carb für Sportler mit mehr Körperfett

Besitzt man noch genügend Körperfett und bewegt sich im Bereich 20% Körperfett als Mann oder darüber oder etwa 25% als Frau und mehr, dann ist eine Low Carb Ernährung für diese Personen meist effektiver. Insbesondere bei Männern. Denn je höher der Körperfettanteil, desto geringer ist in der Regel die Insulinsensibilität. Diese Personen fühlen sich nach einer üppigen Carb-Mahlzeit dann meist müde und träge. Unter anderem aufgrund von starken Insulinschwankungen. Denn je schlechter die Insulinsensibilität, desto mehr Insulin wird für eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten benötigt, um diese aus dem Blut zu bekommen, verglichen mit einer hohen Insulinsensibilität. Personen mit leicht erhöhtem Körperfettanteil profitieren also tendenziell wirklich eher von einer kohlenhydratreduzierten Ernährungsform.

Low Fat for the lean guys

Je geringer der Körperfettanteil, desto höher ist die Insulinsensibiltät in der Regel. Das heißt, desto besser kommt man normalerweise auch mit Kohlenhydraten zurecht. Personen mit einer hohen Insulinsensibilität haben dann meist Heißhungerprobleme unter einer Low Carb Ernährung oder fühlen sich generell weniger fit und leistungsfähig. Entsprechend macht es also hier Sinn, mit mehr Kohlenhydraten zu arbeiten.

Fazit

Ob Low Carb oder Low Fat hängt stark vom Körpertyp und der Körperzusammensetzung ab. Eine gute Diätplanung versucht sich nicht auf eine Variante festzulegen, sondern nutzt beide, in Abhängigkeit der individuellen körperlichen Gegebenheiten. Beispielsweise in Form einer von der Norm abweichenden Vorgehensweise, in dem die Kohlenhydrate nicht zum Ende der Diät hin reduziert werden, sondern bereits zu Beginn recht niedrig angesetzt werden und anschließend langsam wieder angehoben werden, mit fortschreitender Diätdauer und fortschreitenden Diäterfolgen!
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