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Steinzeiternährung für Hochleistungskörper!?

Die Steinzeiternährung, oder auch Paleoernährung genannt, ist mittlerweile in aller Munde. Oder zumindest jeder von uns dürfte mittlerweile schon einmal über diesen Begriff gestolpert sein. Der Hintergedanke dieser Ernährungsform ist recht simpel. Iss wie deine Vorfahren! Die Begründung die zu Grunde liegt besagt, dass unser Körper genetisch betrachtet noch wie Steinzeitkörper funktionieren. Unser Organismus hat sich laut Aussagen von Paleoanhängern noch nicht ausreichend an den Getreidekonsum der heutigen Zeit adaptiert. Wer sich also wie ein Steinzeitmensch ernährt, sollte einigen Volkskrankheiten aus dem Weg gehen können und gleichzeitig schlank und leistungsfähig sein. Wir schauen uns nun einmal die vermeintlichen Vorteile der Paleoernährung genauer an.

Fettverbrennung

Was hat die Paleoernährung mit Fettverbrennung zu tun? Nun, sie ist mehr oder weniger low carb oder zumindest im Vergleich zu den gängigen Ernährungsempfehlungen offizieller Gesellschaften kohlenhydratreduziert. Dass kohlenhydratreduzierte Ernährungsformen gerne zur Körperfettreduktion eingesetzt werden, das ist erstmal nichts Neues. Doch das ist nicht das Primärziel der Steinzeiternährung. Der Körperfettabbau ist bei dieser Ernährungsweise also eher ein willkommener Nebeneffekt.

Mehr Energie

Diese Aussage geht vornehmlich darauf zurück, dass es bei einer Ernährungsform mit weniger Kohlenhydraten und gleichzeitig sehr hochwertigen Kohlenhydraten, weniger zu Blutzucker- und Insulinschwankungen kommt. Das wiederum führt bei den meisten Menschen zu einem stabileren Energielevel, verglichen mit den „Highs und Lows“ einer kohlenhydratreichen und fettarmen Ernährungsweise, wie häufig empfohlen.

Protein is King

Die Steinzeiternährung ist sehr proteinbetont. Einen großen Teil der täglichen Nahrungszufuhr entfällt auf Fleisch, Fisch und Eier. Entsprechend kommt man hier schnell auf seinen Proteinbedarf oder auch darüber hinaus. Gleichzeitig sättigt Protein sehr gut, was wiederum den Fettabbau unterstützen kann. Denn wer weniger Hunger hat isst in der Regel auch weniger. Für Sportler ist eine proteinreiche Ernährung besonders wichtig. Daher ist die Paleoernährung auch für diese Personengruppe sehr zu empfehlen.

Viele Nährstoffe

Zusammen mit dem Protein sollen bei der Paleoernährung auch größere Mengen an Gemüse und etwas Obst verzehrt werden. Entsprechend ergibt sich eine sehr ballaststoffreiche Ernährung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Das hält uns zusätzlich satt und gesund und liefert ausreichend Ballaststoffe, was auch unserem Darm zu Gute kommt!

Gesunde Fette

Neben Proteinen und Vitaminen gibt es eine weitere essentielle Nährstoffgruppe. Die Fette. Wer weniger Kohlenhydrate isst, sollte zumindest einen Teil seiner dadurch gestrichenen Energiezufuhr über Nahrungsfette wieder ausgleichen. Wer richtig wählt, viel fetten Seefisch isst, dazu weitere gute Fettlieferanten wie Avocados, Oliven, Macadamianüsse, Mandeln oder Kokosfett, der deckt den Bedarf essentieller Fettsäuren sehr gut ab und liefert dem Organismus ausreichend Energie.

Gibt es auch Nachteile?

Natürlich gibt es auch vermeintliche Nachteile. Die Steinzeiternährung streicht Getreide praktisch komplett aus dem Programm. Die einzigen Kohlenhydratlieferanten bei dieser Ernährungsform sind Süßkartoffeln, bedingt Kartoffeln, Obst und stärkereiches Gemüse wie z.B. Kürbis. Auf den ersten Blick klingt das vielleicht befremdend, wenn man bisher nur Reis, Haferflocken, Brot und Nudeln gewohnt war. Doch man gewöhnt sich schneller daran, als man vielleicht glaubt. Auch Milchprodukte sind strenggenommen tabu. Damit hat man praktisch in zwei Sätzen die gesamte typische Bodybuilding-Ernährung der Neuzeit über den Haufen geschmissen und alles gestrichen. Der typische Shake nach dem Training ist nicht paleokonform. Haferflocken mit Quark fallen ebenfalls raus.

Abgeschwächte Version

Wer sich vielleicht nicht direkt an die strengen „Paleoregeln“ heranwagt, der kann einen Start mit abgeschwächter Version wagen. Hier bietet sich dann beispielsweise die LOGI-Ernährung an. Wie auch bei der Paleoernährung steht Gemüse an erster Stelle in der angepassten Lebensmittelpyramide. Frisches Gemüse und auch Obst dürfen und sollen reichlich gegessen werden. An zweiter Stelle steht dann auch hier in beiden Ernährungsansätzen das Protein, insbesondere Fleisch, Fisch und Eier, wobei LOGI hier noch Milchprodukte „erlaubt“. Während Paleo dann komplett von Getreide abrät, erlaubt LOGI geringe bis moderate Mengen an Nudeln, Brot, Reis und Co. Gemeinsam haben die beiden Ansätze dann wieder die Tatsache, dass beide Ernährungsformen von Zucker abraten, wobei auch hier LOGI wieder etwas toleranter ist und lediglich die Zuckerzufuhr möglichst stark einschränken möchte, bei Paleo findet Zucker gar keinen Platz. Wer jedoch schon einmal über einen Zeitraum von 4-6 Wochen komplett strikt nach Paleorichtlinien gegessen hat, der/die wird feststellen, dass das nicht nur halb so schlimm, sondern ein wahres Vergnügen ist. Frische Lebensmittel natürlichen Ursprungs mit massig Nährstoffen – das tut wirklich jedem gut!
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    Mal eine Frage an den Autor: Wie ernährst du dich?
    Gruß Simon

  • Ich habe auch die Steinzeit Ernährung am laufen

    Ich habe auch die Steinzeit Ernährung am laufen. Hab 10 Kilo fett verloren und dazu noch Kraft und Muskeln gewonnen! Besser als jede scheiß Diät oder der ganze Eiweiß Pulver dreck... einzige schlechte daran ist das es recht teuer ist! Bin durch Detlef D! Sost sein 10 weeks Body change dazu gekommen. Das ist auch nur ne Steinzeit Diät mit sport!

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