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Warum Low Carb für FitnessFreaks ein No Go ist!

Low Carb wird oftmals als die Lösung schlechthin angepriesen. Mit Low Carb kann man besser und schneller Fett verbrennen, man lebt gesünder, ist leistungsfähiger usw. Und ganz falsch sind dies Aussagen ja auch nicht. Es ist definitiv was dran. Allerdings kann eine dauerhaft Low Carb Ernährung für FitnessFreaks auch schnell einmal zum Problem werden. Vor allem dann, wenn man auch daran interessiert ist, maximale Leistung im Gym zu bringen. Warum? Hier die Antworten!

Low Carb und Fat-Adaption

Es wird immer wieder behauptet, dass man unter Low Carb Bedingungen immer besser an den Fettstoffwechsel adaptiert. Soll bedeuten, der Körper lernt immer besser und immer mehr Fett zu verbrennen und sieht Fette als Hauptenergiequelle an. Und dafür gibt es sogar wissenschaftliche Beweise. Aber auch gleichzeitig ein großes Problem. Nämlich das, dass diese Adaptation an den Fettstoffwechsel den Kohlenhydratstoffwechsel ziemlich lahm legt. Und schaut man sich die Energiesysteme einmal genauer an, in denen sich der typische FitnessFreak während einem intensiven Training bewegt, wird schnell klar, dass man hier unter Belastung nur wenig Zeit im aeroben Stoffwechsel verweilt. Fette wiederum können nur mit ausreichend Sauerstoff oxidiert werden. Wir sind beim Bodybuilding-Training oder auch beim reinen Krafttraining also auf die anaerobe Energiebereitstellung angewiesen. Und diese funktioniert eben nur über die Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten. Komplett Low Carb über einen längeren Zeitraum macht also wenig Sinn.

Wir sind nicht nur anaerob unterwegs

Nun, wir machen zwischen den einzelnen Sätzen auch Pausen. Typisch sind hier 2-5 Minuten, je nachdem, wie intensiv und ausbelastend der Satz zuvor ausgefallen ist. Je höher unsere aerobe Kapazität, desto schneller können wir hier vom anaeroben Kohlenhydratstoffwechsel in den aeroben Kohlenhydratstoffwechsel bzw. sogar den Fettstoffwechsel wechseln. Das Gleiche kann auch von Muskelgruppe zu Muskelgruppe geschehen. Wenn wir beispielsweise einen sehr schweren und intensiven Trainingssatz Kniebeugen mit moderater bis hoher Wiederholungszahl trainieren, kommt es zu einem starken Anstieg der Laktatkonzentration in unseren belasteten Muskeln. Während der Pause kann dieses Laktat vom Muskel selbst oder von anderen Muskeln, die derzeit nicht trainiert werden als Energiequelle genutzt werden. Auch das ist Teil des Kohlenhydratstoffwechsels. Bleiben wir dauerhaft Low Carb, kann die Effizienz des Kohlenhydratstoffwechsels eingeschränkt sein und wir haben nicht die Möglichkeit, diesen voll auszunutzen, was unterm Strich zu Leistungsminderungen führen kann!

Metabolic Flexibility - das Wechselspiel des High-Performance-Athleten

Weder Low Carb, noch Low Fat ist des Rätsels Lösung. Denn umgekehrt wird bei einer sehr kohlenhydratreichen Ernährungsform natürlich der Fettstoffwechsel und generell die aerobe Energiebereitstellung unter Belastung negativ beeinflusst. Wir müssen also eine Lösung finden, um möglichst das Beste aus beiden Welten zu bekommen. Und diese Lösung lautet „Metabolic Flexibility“. Dieser Begriff umschreibt die Möglichkeit des Organismus schnell zwischen unterschiedlichen Energiesubstraten wechseln zu können. Ein flexibles hin und her wechseln und optimales Ausnutzen sowohl des Kohlenhydrat- als auch des Fettstoffwechsels. Sozusagen, den richtigen Betriebsstoff zur richtigen Zeit einsetzen.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Die Überschrift dieses Abschnitts beschreibt das Grundprinzip der „Met Flex Ernährung“ eigentlich schon sehr gut. Low Carb, ja, bitte! Allerdings ist „low“ immer ein individueller Begriff. Man sollte mit den Carbs so niedrig wie möglich gehen, um den Fettstoffwechsel zu aktivieren. Denn auch diesen würden wir ja gerne nutzen. Gleichzeitig sollte die Kohlenhydrataufnahme so hoch wie nötig sein, um maximale Leistung zu erbringen. Das kann dann natürlich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit variieren. Harte und voluminöse Kniebeugeneinheiten werden mit Sicherheit mehr Kohlenhydratenergie benötigen, als kurze und intensive Armtrainingseinheiten. Auch das sollte man bei der Erstellung der Ernährungspläne berücksichtigen.

Fasten - der Met Flex Booster

Die wichtigste Variable um die Metabolic Flexibility schnell und einfach zu verbessern ist das Fasten. Einige wenige Tage mit Fastenzeiten von 16-24 Stunden pro Woche reichen vollkommen aus. Denn das Interessante hier: Trotz gefüllter Kohlenhydratspeicher in der Muskulatur, wird der Fettstoffwechsel und die aerobe Energiebereitstellung mit zunehmender Fastendauer immer stärker trainiert und aktiviert. Man erreicht sozusagen einen „Low Carb Effekt“, ohne dabei wirklich Low Carb unterwegs zu sein!
Tags: AD, High-Carb, low Fat
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