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Werde zur Fettverbrennungsmaschine

Oh ja…solche Titel sind reißerisch und erwecken den Anschein, eine neue, magische Diätform gefunden zu haben. Der ultimative 7 Sekunden Trick bei dem du nicht mehr als dreimal pro Woche für eine Minute trainieren musst (inkl. Warm-Up) und innerhalb weniger Tage aussiehst wie das Fitnessmodel auf den Covern der Sportzeitschriften, welches sich unerklärlicherweise stundenlang wöchentlich und das über Jahre hinweg im Studio quält und auf seine Ernährung achtet. Dieser Artikel gehört leider nicht zu dieser Sorte…Leider? Was dieser Artikel jedoch bezwecken soll, ist dir zu erklären, wie du deinen Körper ganz gezielt zu einer Fettverbrennungsmaschine ausbilden kannst. Und das wiederum funktioniert.

Schritt 1: Low Carb, High Fat

Im ersten Schritt musst du deinem Körper klar machen, welchen Energielieferant er als Hauptenergieträger verwenden soll. Und das ist natürlich das Fett. Denn wenn der Organismus Fett als Hauptenergielieferant ansieht und verwendet, dann fällt der Körperfettabbau später umso leichter. Und das ist es doch, was wir wollen. Damit dein Körper hauptsächlich zum „Fettverbrenner“ wird, musst du ihm natürlich den entsprechenden Input liefern. Nämlich Nahrungsfett. Gleichzeitig solltest du ihm den Nährstoff entziehen, den er NICHT als Hauptenergielieferant verwenden soll. Die Kohlenhydrate. Daraus ergibt sich eine kohlenhydratarme und fettreiche Ernährungsform mit ausreichend Nahrungsproteinen, um den Bedarf optimal abzudecken. Diese Umstellungsphase solltest du für mindestens zwei Wochen, besser 3-4 Wochen konsequent beibehalten und durchziehen. Nur so lernt dein Körper, Fett als Hauptenergiequelle anzusehen. Je niedriger die Kohlenhydratzufuhr während dieser Zeit, desto besser! Unter 50g Kohlenhydrate täglich und ein Nahrungsfettanteil von über 50% der zugeführten Kalorien gelten hier als Richtwert!

Schritt 2: Die Fettzufuhr an die Ziele anpassen!

Hast du die Umstellungsphase erst einmal „überstanden“ - oder besser „vollzogen“ - geht es nun darum, die Nahrungsfettzufuhr an deine persönliche Zielsetzung anzupassen. Wer gezielt Fett abbauen möchte, reduziert nun Woche für Woche die Fettzufuhr. Hier reicht eine Reduktion von 10-25g Fett pro Reduktionsschritt aus. Das entstandene Defizit, welches durch das Fehlen des Nahrungsfettes zustande kommt, wird nun dadurch ausgeglichen, dass der Körper sich diese Energie aus den Körperfettzellen nimmt. Denn der Fettstoffwechsel ist ja bereits maximal aktiv. Der Körper muss nun also nicht seinen Hauptenergieträger kurzfristig wechseln, sondern lediglich die Herkunft. Vom Nahrungsfett hin zum Körperfett.

Schritt 3: Intermittent Fasting

Dieser Schritt ist natürlich optional. Doch wer den Zustand der Fettadaptation erreicht hat, für den wird es nun noch einfacher und produktiver zu fasten. Denn der Fettstoffwechsel läuft unbeirrt weiter. Die Fastenphase wird noch schneller und stärker zur Fettverbrennungsphase und fällt noch einfacher. Denn der Körper schreit nun nicht mehr nach Energie aus Kohlenhydraten, sondern läuft weiterhin wie gewohnt im Fettverbrennungsmodus. Kombiniert mit einem Kaloriendefizit hat man so natürlich maximalen Nutzen für den Fettabbau.

Schritt 4: PSMF

PSMF steht für protein sparring modified fast. Solche Tage können in der Fettadaptation noch produktiver genutzt werden. An einem solchen Tag ernährt man sich sehr proteinreich, streng kohlenhydrat- und fettarm und zudem extrem unterkalorisch. Wer die Fettadaptation vollzogen hat wird hier besonders gut Fett abbauen. Denn schließlich sind die Glykogenspeicher leer, das Defizit groß, der Fettstoffwechsel aktiv und der Organismus ist an diesen Zustand angepasst, indem er maßgeblich Fett als Energielieferant heranzieht. Ein Muskelabbau ist entsprechend eher unwahrscheinlich. Regelmäßige PSMF-Tage beeinträchtigen die Fettadaptation nicht, können jedoch noch einmal einen Diät-Turbo darstellen.

Fazit:

Ist diese Art des Diätens nun das Beste vom Besten und allen anderen Diätformen überlegen? Eher nicht. Jede Diät funktioniert, solange ein Kaloriendefizit vorhanden ist und eine gewisse Kontinuität in der Durchführung. Erfahrungsgemäß hilft dieses Vorgehen jedoch den Personen, die sich nur sehr schwer tun, die letzten Kilos „abzuwerfen“ und speziell für diese Personen ist dieses Vorgehen zumindest einen Versuch wert!
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