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3 Aufgaben von Protein für den Athleten!

Protein ist einer der wichtigsten Nährstoffe! Diese Protein-Aufgaben sind für einen ambitionierten Athleten von größter Bedeutung. Proteine erfüllen wichtige Aufgaben in unserem Organismus. Viele wissen jedoch nur, dass Proteine wichtig sind um neues Gewebe, wie beispielsweise Muskulatur aufzubauen. Dabei können Proteine noch vieles mehr. Natürlich wäre die Erläuterung von allen wichtigen Eigenschaften und Aufgaben im Körper viel zu umfangreich, daher möchten wir dich auf die Fakten der Proteine hinweisen, welche für einen Athleten von großer Relevanz sind oder dir als Information am meisten bringen.

1. Protein als Baustoff

Proteine bzw. die kleinsten Bestandteile der Proteine, die Aminosäuren, dienen dem Körper als wichtiger Baustoff. Der Organismus benötigt unbedingt Eiweiße um Bindegewebe, Muskelgewebe aber auch andere Gewebestrukturen zu bilden. Als Strukturelement sind sie als Schutz- und Gerüstprotein von beispielsweise Knochen, Sehnen, der Haut und vielen weiteren Strukturen besonders wichtig und essentiell. Ohne essentielle Aminosäuren wird der Gewebeaufbau, die Reparatur, aber auch der Erhalt von Gewebe (Bsp. Muskulatur) nicht stattfinden können. Protein ist somit als Baustoff für einen Athleten besonders wichtig und leistungslimitierend!

2. Protein als Brennstoff

Protein wird ebenfalls als Brennstoff genutzt. Bis zu 10% der Proteine können als Brennstoff dienen, kommen jedoch meist nur dann zum Einsatz, wenn der Körper einen Mangel an Energie aufweist. Besonders die essentiellen verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs) Valin, Leucin und Isoleucin sowie Alanin werden als Brennstoff genutzt. Grundsätzlich muss ein Kohlenhydratmangel vorliegen, damit körpereigene Aminosäuren genutzt werden. Wer denkt, dass der Körper nach der Erschöpfung der Glykogenspeicher direkt Fett verbrennt, liegt falsch. Schon bei der Verbrennung der Kohlenhydrate, können Fette, je nach Belastung und dem zugeführten Sauerstoff oxidiert und somit verbrannt werden. Dabei findet meist eine Mischform der Verbrennung statt, Proteine werden hingegen nur eingesetzt, wenn die Glucosespeicher im Körper fast oder ganz erschöpft sind. Auch hier wird immer eine Mischform Fett und Protein als Energielieferant erfolgen. Als Folge werden Proteine für die Energiegewinnung eingesetzt, somit auch körpereigene Substanz wie Muskulatur, aber ebenso Fette oxidiert. Wie hoch der Anteil beider Teile ist, kommt stark auf die Hormonlage, Stoffwechsellage und viele andere Faktoren an. Protein kann somit ebenfalls als Brennstoff dienen, wird jedoch normalerweise nur in „Notsituationen“ vom Körper genutzt. Die individuellen Unterschiede sind besonders hier sehr hoch, manche Sportler erhalten sehr leicht Muskulatur in einer Diät, andere verlieren etwas mehr an Muskulatur. Wichtig ist, dass man grundsätzlich sagen kann, dass der Körper es möglichst vermeidet Muskulatur abzubauen, welche benötigt wird. Aus diesem Grund ist es in einer Diät auch sehr wichtig, weiter hart zu trainieren und den Fettstoffwechsel durch Fettstoffwechseltraining, beispielsweise leichtem Joggen anzuregen.

3. Die Zufuhrempfehlung

Die Zufuhrempfehlungen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Selbst sehr angesehene Namen im Bereich Sporternährung haben ihre Ansichten bezüglich der Versorgung mit Protein teilweise stark verändert, da immer mehr Studien in diesem Bereich veröffentlicht wurden. Grundsätzlich ist der derzeitige Stand ganz klar, ein Athlet sollte sich im Bereich von 2 - 2,5 Gramm Protein pro kg Körpergewicht bewegen, was schon das absolute Maximum darstellt. Die meisten Athleten werden nicht mehr als 1,5 Gramm Protein benötigen. Dieser Anteil der Ernährung reicht nicht nur für den Hobby-Athleten, sondern ebenso für den Profisportler. Auch bei dem Ziel Muskelaufbau wird nicht mehr an Protein benötigt, dies zeigen viele Stickstoff-Studien. Wichtig ist die biologische Wertigkeit und abwechselnde Proteinquellen, um den Körper mit einem guten Aminosäureprofil zu versorgen und alle essentiellen Aminosäuren aufzunehmen. Der Mythos, dass zu viel Protein zu Nierenschäden führen kann, ist größtenteils falsch. Sicherlich wird die Niere durch einen hohen Konsum von Protein mehr belastet, allerdings wird dies bei einer adäquaten Trinkmenge keine negativen Auswirkungen auf den Organismus haben. Studien zeigen jedoch, dass selbst bei einem dauerhaften Konsum von 2,8 - 3,0 Gramm Protein bei einer hohen Trinkmenge keine Gefahr besteht. Frühere Aussagen, welche beispielsweise eine Panikmache verfolgten, dass es schon bei einer 0,2 Gramm höheren Zufuhr an Protein pro kg Körpergewicht auf Dauer zu Gesundheitsproblemen kommen kann, sind längst nicht mehr aktuell. Demnach wurden Mengen von 2 Gramm und mehr als „völlig übertrieben“ angesehen. Heute ist man sich einig, dass diese Aussagen und Ansichten falsch waren. Auch einige Sportmediziner oder Ernährungswissenschaftler usw., sind jedoch einen falschen Weg gegangen. Es wurden Proteinmengen von 3,5 Gramm oder gar 4 Gramm Protein pro kg Körpergewicht empfohlen, eine solche Menge ist nach heutigen Erkenntnissen völlig übertrieben und wird nicht benötigt!

Fazit

Protein besitzt viele Aufgaben in unserem Körper. Die angesprochenen Themen sind für einen Athleten wohl die interessantesten. Natürlich besitzen Proteine ebenfalls noch viele Aufgaben bei Immunfunktionen, Enzymaktivitäten und steuern unzählige biochemische Prozesse. Eine gewisse Zufuhr an Protein kann für den Muskelaufbau und die Leistungsfähigkeit essentiell sein.
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