Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

3 Tipps zur richtigen Fettaufnahme

Das Nahrungsfett und dessen Empfehlungen, werden auch heute noch durch viele Expertenmeinungen kontrovers diskutiert. Wir möchten dich darauf aufmerksam machen, auf welche Dinge du bei der Aufnahme von Fetten achten musst, um die negativen Aspekte bei der Fettaufnahme zu vermeiden.

Welche Probleme können für Sportler auftreten?

Bevor wir euch mit Tipps versorgen möchten, sollten natürlich erst einmal Probleme angesprochen werden, welche beim Fettkonsum für den Sportler auftreten können. Durch einen hohen Fettkonsum kann der Kohlenhydratstoffwechsel negativ beeinflusst werden. Bei einem relativ hohen Anteil an Fett in der Nahrung, kann es außerdem zum Problem kommen, dass andere energiereiche Nährstoffe vermindert eingenommen werden, weil durch Fette besonders viel Energie zugeführt wird. So kann es natürlich auch schnell zu einem Energieüberschuss kommen und somit zum Ansetzen von Körperfett, was jedoch nicht direkt etwas mit dem Nahrungsfett zu tun hat, sondern mehr mit der positiven Energiebilanz insgesamt. Wer seinen Tagesplan aufstellt und Fette versucht einzuplanen, sollte besonders auf verstecket Fette achten. Bei der Aufnahme von Fetten wird die Resorptionsgeschwindigkeit im Magen herabgesetzt und die Nährstoffverwertung braucht wesentlich länger als normalerweise. Dieser Aspekt ist besonders für eine schnelle Nährstoffversorgung sehr ungünstig. Es gibt noch viele weitere Beispiele, welche Fette für den Sportler etwas unattraktiv machen, dabei sollte man jedoch nie vergessen, dass ein gewisser Fettanteil für den Sportler sehr wichtig ist. Durch die vielen Funktionen, essentiellen Fettsäuren und auch Mitwirken bei der Hormonfunktion, sollte ein Sportler nicht auf Fette verzichten, jedoch richtig mit ihnen umgehen können.

1. Die richtigen Fette sowie Zufuhrempfehlung

Fett ist nicht gleich Fett. Deshalb kommt es auch immer darauf an, welche, wie viele und in welchem Verhältnis du diese konsumierst. Grundsätzlich sollten gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren im Verhältnis 1:1:1 konsumiert werden, allerdings bietet es sich an, vermehrt ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu konsumieren, um gesundheitliche Vorteile zu erhalten. Der Anteil von Omge-6 zu Omgega-3-Fettsäuren sollte nicht höher als 5:1 sein, denn ansonsten kann es auf Dauer zu einem Blutdruckanstieg und anderen negativen Auswirkungen kommen. Trans-Fettsäuren sollten möglichst vermieden werden! Wir empfehlen dir grundsätzlich 15-20% an Energieprozenten deines Tagesbedarfs, aus Fetten zu erzielen. Dabei solltest du möglichst deinen Fettkonsum aus pflanzlichen Fetten beziehen, um den Anteil der gesättigten Fettsäuren nicht zu hoch zu halten. Da eine sportive Ernährung meist eiweiß- und kohlenhydratorientiert ist, solltest du nicht unbedingt der allgemeinen Empfehlung von 30% folgen, diese erscheint sehr hoch und ist leider auch nach der Meinung vieler Experten überholt, wird jedoch trotzdem noch gerne empfohlen.

2. Das richtige Timing

Bei der Aufnahme von Fetten kommt es sehr stark auf das richtige Timing an, um andere Nährstoffe bei der Aufnahme nicht zu behindern. Wie schon erwähnt, wird die Resorptionszeit der Nährstoffe durch Fett angehoben sowie die komplette Magentransitzeit verlangsamt. Aus diesem Grund bietet es sich nicht an, Fette relativ zeitnah vor oder nach dem Sport aufzunehmen. Am besten versuchst du mit Beginn der letzten großen Mahlzeit, 2-4 h vor dem Training möglichst wenig Fett aufzunehmen. Auch nach dem Training sollten die ersten Mahlzeiten mit etwas weniger Fett ausgestattet werden, um die Regeneration durch andere Nährstoffe nicht zu behindern. Ansonsten kannst du ohne Probleme über den Tag verteilt gesunde Fette konsumieren.

3. Fettsupplemente vs. natürliche Öle

Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass eine direkte Supplementation mit Fetten ein Vorteil für deine Leistung aufweist. Einzig und alleine Omega-3-Fettsäuren können bei veganer Ernährung oder gewissen Diätformen einen Ausgleich bringen, jedoch reicht auch hier immer eine Substitution. Grundsätzlich sind diese jedoch auch genügend über pflanzliche Nahrung wie durch Öle, Algen usw. aufzunehmen. Die Supplementation mit Fetten ist allgemein somit nicht nötig. Wer seinen Körper mit genügend Fetten versorgen möchte und dabei Probleme hat, kann sich auch selbstgemachte Shakes zusammenstellen, welche mit gesunden Ölen wie Brennnesselöl, Leinsamenöl, Nüssen usw. verfeinert werden können.

Schlussfolgerung

Fette haben ihren Ruf nicht verdient. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten, ist der Körper durch essentielle Fettsäuren sogar auf Fette angewiesen. Wer seinen Körper bei seiner Arbeit und auch seine Leistung beim Sport steigern möchte, der sollte unbedingt auf seinen Fettkonsum, aber auch auf das entsprechende Verhältnis und das Timing von Fetten achten.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!