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5 Ernährungsmythen mit denen endlich aufgeräumt werden muss

Es gibt so viele verschiedene Empfehlungen in Sachen Ernährung. So viele unterschiedliche Weisheiten und so viele unterschiedliche Meinungen. Allerdings gibt es nur wenig, was dabei wirklich Hand und Fuß hat. Die meisten Dinge und Aussagen sind entweder nur Vermutungen, fehlabgeleitete Fakten oder Dinge die von Generation zu Generation weitergegeben werden und keiner kann nunmehr genau sagen, worauf all das zurückzuführen ist. Mit den hartnäckigsten Mythen wollen wir nun aufräumen:

Mythos 1: Du musst 5-7 Mahlzeiten pro Tag zu dir nehmen

Die Idee hinter dieser Aussage dürfte wohl darin begründet liegen, dass regelmäßige kleine Mahlzeiten den Stoffwechsel anregen oder zumindest auf Trab halten sollen und unregelmäßige Mahlzeiten würden entsprechend den Stoffwechsel negativ beeinträchtigen. Doch daran ist sicherlich nichts zu finden. Denn unterm Strich kommt es mehr auf die Gesamtkalorienzahl und Makronährstoffe an, als auf die Aufteilung auf viele kleine Mahlzeiten. Kurze Fastenphasen von einigen wenigen Stunden, bis hin zu über einem Tag, haben zunächst keinen negativen Einfluss auf die Stoffwechselaktivität. Wer also lieber 3 anstatt den „empfohlenen“ 6 Mahlzeiten konsumiert, keine Problem. Auf der anderen Seite ist es aber auch genauso problemlos, 5-6 Mahlzeiten pro Tag oder mehr zu konsumieren, solange der Kaloriengehalt der Gleiche bleibt. Hört also auf euren Körper und eure Vorlieben und vor allem auf die Praktikabilität, wenn es um eure Mahlzeitenfrequenz geht!

Mythos 2: Alles über 30g Protein pro Mahlzeit wird ausgeschieden

Auch hier, FAKE! Der Körper kann weitaus mehr Protein auf einmal verstoffwechseln als die oftmals benannten 20-30g pro Portion. Vielmehr ist es so, dass pro Zeiteinheit nur eine gewisse Menge an Protein vom Magen in den Darm transportiert werden kann, wo letztlich die Proteinaufnahme stattfindet. Werden größere Proteinportionen auf einmal gegessen, verlängert sich somit in erster Linie einfach die Magenverweildauer der Speisen und das Protein wird verzögert im Darm aufgenommen. Studien konnten zudem zeigen, dass es bei gleichem Proteinkonsum pro Tag keinen Unterschied in Sachen Körperzusammensetzung gibt, vergleicht man regelmäßige kleine Proteinportionen oder weniger regelmäßige große Proteinportionen.

Mythos 3: Einzelne Nährstoffe machen dick

Kein Nährstoff macht per se dick! Weder Fett noch Kohlenhydrate und auch die Proteine nicht! Es ist immer die hyperkalorische Energiebilanz die zu einem Aufbau von Körperfett führt! Daher muss man hier weder Angst vor einem bestimmten Nährstoff haben, noch muss man einen davon grundsätzlich verteufeln. Reine Ausschlussdiäten á la „extrem fettarm“ oder „ketogen“ sind weder notwendig noch empfehlenswert! Denn alle Nährstoffe haben ihre Vorteile und ihre Nutzen! Man muss sie nur jeweils richtig einsetzen!

Mythos 4: Wer am Abend Kohlenhydrate isst kann nicht abnehmen

Du glaubst noch immer daran? Dann lies dir bitte den Abschnitt zuvor noch einmal durch! Fett machen nur zu viele Kalorien, unabhängig vom Nährstoff oder vom Timing der Kohlenhydrate. Kohlenhydrate am Abend können sogar aufgrund einer Serotoninausschüttung und der Aktivierung des Parasympathikus eher vorteilhaft sein! Denn das fördert die Regeneration und führt zu einem guten Schlaf! Low Carb am Abend ist zwar durchaus möglich, aber für eine gute körperliche Form nicht zwingend nötig.

Mythos 5: Du benötigst gewaltige Mengen an Nahrungsprotein um Muskeln aufzubauen

Und ein weiteres Mal…FAKE! Denn auch hierfür gibt es keinerlei Belege. Wissenschaftlich konnten derartige Werte nicht bestätigt werden. Es gibt bisher keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass eine Proteinzufuhr von deutlich über 2g pro Kilogramm Körpergewicht Vorteile besitzt in Sachen Muskelaufbau. Vielmehr konnte sogar gezeigt werden, dass der Proteinbedarf mit zunehmender Kalorienaufnahme eher sinkt. Wer sich also hyperkalorisch ernährt im Sinne des Masseaufbaus, dem reichen ziemlich sicher auch schon 1,5-1,8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Wer sich in einer strengen Diät befindet, der kann sich eher an den 2g Protein pro Kilogramm Körpergewicht orientieren oder leicht darüber. Eine Proteinmast ist aber sicherlich auch in diesem Falle nicht notwendig. Doch auch hier gilt wieder, eine sehr hohe Proteinzufuhr ist durchaus möglich (für stoffwechselgesunde Menschen), bringt aber in Sachen Körperzusammensetzung wohl eher keine gravierenden Vorteile. Lediglich der erhöhte Sättigungseffekt und die stärkere thermogene Wirkung gegenüber Fetten und Kohlenhydraten sprechen während einer Reduktionsdiät für eine höhere Zufuhr als beschrieben.
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