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5 Nachteile der Massephase!

Früher wurden die Kalorienmengen und aufgenommenen Nährstoffe ins unendliche angehoben, nur um Masse aufzubauen. Aber von was für Masse wurde gesprochen, denn neben Muskeln wurde ebenfalls viel Fett aufgebaut. Wir möchten dir die Nachteile einer früher empfohlenen und heute noch praktizierten Technik, der typischen „MASSEPHASE“ aufzeigen.

1. Fettansatz vorprogrammiert!

Wer sich in eine richtige Massephase mit einem hohen Kalorienansatz begibt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn sein Körperfettanteil steigt. Oft werden in solchen Phasen große Kalorienmengen aufgenommen, welche weit über dem Tagesbedarf liegen, dass diese nicht komplett verbrannt werden können und auch der Aufbau von Muskulatur nicht zum Beispiel 1500 kcal Überschuss verbrauchen kann, sollte klar sein. Der Körperfettanteil und somit die Form des Athleten wird somit immer verschlechtert.

2. Eine Massephase funktioniert nicht bei jedem

Für Hardgainer stellt das große Fressen eine Methode dar, herauszufinden wie viel sie am Tag essen müssen, um Masse zuzulegen. Oft stagnieren Hardgainer, weil sie ihre Bedarfsgrenzen nicht finden. Personen mit einer sehr hohen Stoffwechselrate könnten somit evtl. ein Vorteil durch einen Versuch der Massephase haben. Allerdings sollten dann die großen Mengen als saubere Mahlzeiten eingesetzt werden.  Der Großteil der Bevölkerung, vor allem Softgainer, haben mit einer solchen Ernährung jedoch allgemein meist große Probleme.

3. Die „schlechte“ Ernährung kann auf dein Ernährungsbild abfärben

Sicherlich ist eine solche Ernährung, in welcher oft einfach viele Nahrungsmittel in den Körper gestopft werden, kein Dauerprogramm. Leider färben aber auch solche Phasen schon alleine auf das Ernährungsverhalten ab, indem der Körper sich auf die Zufuhr der vielen zuckerhaltigen Lebensmittel und Mengen einstellt. Auch physische Abhängigkeiten können durch eine Solche Kost erreicht werden, was das Beenden einer solchen Phase schwieriger macht und evtl. Ernährungsmuster übernommen werden.

4. Zu viel Nahrung kann deiner Gesundheit Probleme bereiten

Durch die hohen Mengen an Nahrungsmitteln werden oft von verschiedenen Lebensmittelgruppen wesentlich zu hohe Nährstoffdosen eingenommen. Meist ist der Zuckerkonsum sehr hoch, was zu einer Verschlechterung der Insulinsensibilität führen kann. Auch sehr hohe Cholesterinwerte und schlechte Blutfettwerte können ein Ergebnis einer solchen Phase darstellen. Dabei wird sich leider sogar oft mit Vitaminen und Mineralstoffen unterversorgt, trotz der großen Lebensmittelmenge, welche verzehrt wird. Solche grundsätzlichen Fehler in der Ernährung können ebenfalls schon zu Erkrankungen wie Arteriosklerose, Gewebsschädigungen sowie vielen weiteren Krankheiten deines Körpers führen. Wer „Super size me“ gesehen hat, sieht wie dramatisch negativ sich der körperliche Zustand bei einer hohen Menge an Fast Food verhält. Allerdings sieht es auch mit den großen „Gesunden“ Mengen an Nahrung nicht sehr gut aus, denn auch hier tritt eine positive Energiebilanz auf, sowie ein Nährstoffüberschuss.

5. Das Problem mit den Dopern

Wer sich Tipps bezüglich Essen und der Nährstoffverarbeitung des Körpers von Sportlern holt, welche ihr Essverhalten unter Dopingmitteln begutachten und so an dich weiter geben, der ist selbst schuld. Der Körper und dessen Stoffwechsel wird beim Missbrauch von Dopingmitteln verändern, was zum Beispiel zu einer wesentlich höheren Nährstoffverstoffwechslung kommt. Zum Beispiel wird auch der Fettstoffwechsel stark angeregt. Versuche immer selbst deinen Bedarf zu ermitteln und achte auf die Quellen deiner Tipps.

Fazit

Du wirst es bereuen! Wer jemals riesige Mengen an Nahrung und wir reden nicht von 2 Menüs von Mc Donalds, sondern über den Tag verteilt über 6000 kcal gegessen hat und das noch mit relativ gesunder Ernährung, der weiß wie anstrengend dies sein kann solch ein großes Volumen aufzunehmen und das der Geldbeutel ebenfalls nicht verschont bleibt. Neben diesem Aspekt wirst du ein großes „Fressen“ als Massephase definitiv bereuen, da du durch eine Diät, welche den höheren Körperfettanteil fordert, auch wieder einiges an Muskelmasse verlieren kannst. Auch deine Leistung kann danach wieder zurückfallen, da sich deine Stoffwechselfunktionen und der gesamte Körper wieder auf eine andere Ernährung und Nahrungsmenge einstellen müssen. Eine Massephase, wie es früher üblich war durchzuführen, ist für Sportler, welcher das ganze Jahr leistungsfähig und in guter Form sein möchte, nicht geeignet. Auch der gesundheitliche Aspekt spricht nicht für den Einsatz eines solchen Systems. Wer Hardgainer ist, kann auch über „sauberes“ essen in großen Mengen und wenn nötig über selbst gemachte Kalorienshake oder Weight Gainer seinen Tagesbedarf ermitteln und so Masse mit einem vernünftigen Kalorienüberschuss zwischen 200-500 kcal Muskelmasse aufbauen.
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  • Ich sehe das etwas anders als in diesem Artikel

    Ich sehe das etwas anders als in diesem Artikel, sie beleuchtet nur eine Seite.

    Ich persönlich habe Probleme mit 'einfachen' Mitteln Muskelmasse zuzulegen. Damit meine Ich hartes Training, Eiweißshakes etc. einfach weil ich von Natur aus eher schmächtig war (hoher Stoffwechsel + hohe Schilddrüsenfunktion)

    Also riet mir mein Trainer einfach richtig brutal zu essen. Und das tat/tue ich, seit Ende 2012 hab ich 9 Kilo draufgepackt, bei 2% höherem Körperfettanteil (was man nicht sieht ohne Gerät bzw Verfahren). Natürlich merke ich dass meine Ernährung nicht 100% gesund ist - doch ich würde nicht sagen, dass es das nicht wert ist, denn mit harter Ernährung sehe ich auch harte Resultate.


    Ich würde diese Art der Ernährung nicht für grundsätzlich falsch ansehen, sondern auf den Typ Mensch selbst anlegen. The Rock, ist ein gutes Beispiel, der baut laut Manager nur damit seine Masse auf und naja, ihr seht es ja.

  • Ich halte ebenfalls nichts von

    Ich halte ebenfalls nichts von "Massephasen" - insbesondere wenn es darum geht massenweise Zucker, Mehr etc. in übelster Form noch als Fast-Food in sich zu stopfen. Dagegen finde ich Grosse Mahlzeiten auf jeden Fall aus folgenden Gründen vorteilhaft:
    - ich werde von kleinen "Häppchen" nicht satt, fühle mich ständig hungrig
    - ich regeneriere besser wenn ich dem Körper einen Überschuss an Kalorien biete (möglichst in Form von guten gesättigten Fetten)
    - ich muss nur 5 Mahlzeiten pro Woche (an den beiden Trainingstagen esse ich nichts) zu mir nehmen und habe mehr Zeit für andere Dinge
    - muss nicht ständig ans Essen denken und Zubereitungszeit ist konzentriert auf den Abend /späten Nachmittag
    - gerade an den trainingsfreien Tagen führe ich Nährstoffe und Energie zu wenn der Körper im Ruhemodus ist, nicht im Kampfmodus (in dem nachgewiesenermassen Verdauung/Nährstoffverwertung stark eingeschränkt ist etc.)

  • Dir ist klar

    Dir ist klar, dass "The Rock" (eigentlich schon seit seiner Wrestling Karriere, wie fast alle anderen Wrestler die jetzt nicht wie Undertaker/Yokozuma aussehen) auf massig Stoff ist oder? Der würde so vermutlich mit reiner McDonald's-Ernährung mit lauter Michschakes und Eistüten nich relativ gut aufbauen...

    Dieser Denkfehler wurde ja im Artikel bereits richtig beschrieben, vergesst wie sich die Stoffer ernähren, mit Pillen und Pulvern - no way!

    Gruss
    Rafi

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