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7 typische Fehler bei der Planung und Umsetzung der Sporternährung

Jeder Sportler, der versucht seine Leistung und Muskelmasse zu verbessern und dafür auch viel Zeit durch Trainingseinheiten in der Woche investiert, sollte eine sportive Ernährung berücksichtigen, um seine Fortschritte zu verbessern. Bei diesem Vorhaben kannst du allerdings einiges falsch machen. Die wohl am meisten vorkommenden Fehler möchten wir dir nochmals vor Augen führen.

1. Planung und Durchführung besitzen einen unterschiedlichen Stellenwert

Es ist ein interessantes Phänomen, welches sehr oft auftritt, jedoch immer wieder neu durchgeführt wird. Die Rede ist von einer sehr intensiven und aufwendigen Planung von einem Projekt, jedoch ist das Engagement bei der Umsetzung wesentlich geringer, sodass es zum Scheitern kommt. Dieses Phänomen lässt sich auch bei der Sporternährung sehr gut beobachten. Der Wille für eine sportive Ernährung ist da, weil du dir die Ziele vor Augen führst. Geht es jedoch daran das ganze umzusetzen, wird plötzlich angefangen Abweichungen vorzunehmen. Das erstellte Konzept wird nicht mehr ganz so ernst genommen, wie es noch bei der Planung war oder die Faulheit siegt. Unser Tipp: Vermeide diesen Fehler, indem du dich schon vorher damit auseinander setzt, wie die Durchführung aussieht. Teste Lebensmittel und versuche Testphasen deines Ernährungsplans einzubauen, welche gezielt auf die Durchführbarkeit achten.

2. Schlechte Nährstoffverteilung

Die Nährstoffverteilungen von Ernährungsplänen sind oft schlechter als die Ersteller denken. Oft sind die Verteilungen vor allem im Mikronährstoffbereich sogar sehr schlecht. Es reicht nicht nur viel Eiweiß und ein paar komplexe Kohlenhydrate zu konsumieren! Unser Tipp: Versuche bei der Planung deine Nährstoffverteilung der Makronährstoffe direkt einzubeziehen. Mikronährstoffe komplett zu berechnen muss nicht sein. Wenn du dies nicht tun möchtest, achte auf eine ausgewogene Lebensmittelzusammenstellung, durch buntes Gemüse und Obst und lege vor allem auf die B-Vitamine sowie Antioxidantien aus der Familie der Vitamine sowie Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Selen, Eisen und Zink bei den Mineralstoffen wert.

3. Gutes System, aber schlechtes Timing

Das System und die Nährstoffverteilung sind allgemein sehr gut. Jedoch werden die Nährstoffe nicht optimal über den Tag und rund um das Training eingeplant. Es wird zu knapp vor dem Training gegessen und zu fettig danach oder das Frühstück kommt zu kurz... in diesem Zusammenhang lassen sich viele Fehler machen. Unser Tipp: Unsere Tipps könnten an dieser Stelle sehr umfangreich sein, jedoch wurde dieses Thema schon häufiger von uns behandelt. Grundlegend gilt immer: Versuche deinem Frühstück einen hohen Stellenwert zu geben! Morgens und evtl. abends komplexe Kohlenhydrate, um das Training können schnelle Kohlenhydrate eingenommen werden (je nach Zielsetzung), Eiweiß sollte bei jeder Mahlzeit zugeführt werden sowie Fett in einer gewissen Entfernung vom Training. Du solltest Mineralstoffe und Vitamine besonders morgens und nach dem Training auffüllen. Natürlich lassen sich diese Aussagen noch sehr stark spezifizieren und im Detail erläutern.

4. Die geplante Ernährung ist nicht durchführbar

Auch wenn du dir einen super Plan entworfen hast oder entwerfen lassen hast, kann dieser völlig unbrauchbar sein, wenn er nicht auf deinen täglichen Tagesablauf zugeschnitten ist. Du musst deinen Job, die Schule oder die Uni sowie sonstige Verpflichtungen immer im Auge haben und versuchen diese mit einzuplanen. Wenn du schon 2 Tage in der Woche wegen der Arbeit deinen Plan nicht einhalten kannst, dann ist der Plan schlecht individuell ausgelegt! Unser Tipp: Plane immer mit Sicht auf deinen Alltag und versuche Probleme bei der Essenszubereitung, Transport und der eigentlichen Einnahme der Lebensmittel immer zu berücksichtigen.

5. Viel zu viel Aufwand

Wer ein sogenannter Perfektionist ist, versucht oft das Maximum aus allem herauszuholen, dabei ist jedoch nicht immer alles zu 100% zu beachten und möglich – dies sollte dir klar sein! Vor allem bei der Zubereitung von Speisen und anderem Aufwand, der zeitlich meist eher begrenzt ist, solltest du es dir einfach machen, um nicht wegen einem schlechten Zeitmanagement zu scheitern. Unser Tipp: Halte die Menge der unterschiedlichen Lebensmittel, sowie den Verarbeitungsaufwand in Grenzen, um nicht zu viel Zeit investieren zu müssen.

6. Vernachlässigung der Lebensmittelqualität

Eine gut zusammengestellte Nährstoff- und Lebensmittelzusammenstellung ist leider sehr oft durch schlechte Produkte gekennzeichnet. Unser Tipp: Plane von Beginn an deine Ernährung mit den richtigen Lebensmitteln ein, um dich gesund und nachhaltig zu ernähren. Dabei kann es auch sehr sinnvoll sein, die Preise gleich grob zu kalkulieren, um später keine Überraschung zu erleben.

7. Zu viele Nahrungsergänzungen

Ein Ernährungsplan sollte nicht nur aus Eiweißshakes, Weight-Gainern, Creatin, BCAAs, Fischöl-Kapseln, Glutamin, Alanin, Koffein, Boostern usw. bestehen. Solche Produkte können deinen Plan ergänzen und bieten sich teilweise für den Einsatz um das Training an. Die Ernährung muss immer im Vordergrund stehen und sollte nicht vernachlässigt werden! Unser Tipp: Plane deine sportive Ernährung immer mit dem Minimum an Nahrungsergänzungen. Sie sollten dann eingesetzt werden, wenn die normale Ernährung einen Bestandteil nicht abdecken oder eine bestimmte Wirkung schwer erzielen kann sowie die zeitliche Einnahme vereinfacht wird, jedoch nicht als grundlegender Bestandteil der Nährstoffverteilung in größeren Mengen eingeplant werden!

Schlussfolgerung

Fehler werden aufgedeckt, um diese zu vermeiden oder die Situation zu verändern. Versuche die Erfahrung von anderen Athleten und Tipps bei der Erstellung und Durchführung deiner sportiven Ernährung immer zu berücksichtigen, um typischen Fehlern aus dem Weg zu gehen. Wir hoffen wir konnten dir etwas weiterhelfen oder dich an wichtige Dinge, rund um die Ernährungsplanung erinnern!
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