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Alkohol und Sport, passt das zusammen?

Jeder deutsche Bürger nimmt statistisch gesehen ca. ½ Liter Bier oder ¼ Liter Wein am Tag zu sich. Der Durchschnittwert bei Männern beträgt rund 24g reiner Alkohol pro Tag und ist ebenso wie bei den Frauen, über den empfohlenen Werten von WHO und Co. Alkoholismus ist ein großes Problem in unserem Land und betrifft auch oft Sportler, wobei diese noch nicht einmal große Dosen benötigen, um ihren Leistungen zu schaden.

Schäden durch übermäßigen Alkoholkonsum

Alkohol führt zu körperlichen Schäden, welche sich natürlich auch auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirken können. Wenn du übermäßig viel Alkohol konsumierst, kann es zu Veränderungen an deinem Körper kommen.

Beispiele für Veränderungen:

Erhöhtes Krebsrisiko Fettleber bis hin zur Leberzirrose Osteoporose Herz-, Muskel-, und Nervenerkrankungen Ödeme Pankreatitis Störungen des zentralen Nervensystems Muskelatrophie Mangel von Vitaminen und Mineralstoffen und dessen Folgen Persönlichkeitsveränderungen Stimmungsschwankungen Verfolgungswahn Desorientierung … dies sind nur einige Folgen, welche durch Alkohol ausgelöst werden können, die Liste könnte noch wesentlich länger sein. Auch wenn du zum Beispiel nicht täglich trinkst, ist Alkohol auch in einzelnen hohen Dosen schädlich für deinen Körper.

Der Einfluss von Alkohol auf die sportliche Leistungsfähigkeit

 Alkohol beeinträchtigt die sportliche Leistung! Neben den oben genannten Folgeschäden, die sich natürlich direkt auf die Leistungsfähigkeit auswirken, gibt es noch viele weitere Faktoren. Bei einer Einnahme von Alkohol kommt es zu einer beruhigenden Wirkung, was die Konzentration sinken lässt. Dadurch werden koordinative Prozesse negativ beeinflusst - auch Kraft, Ausdauer und Reaktionszeit werden verschlechtert. Durch die Auswirkungen von Alkohol auf deine Hormone, kann die Produktion von Testosteron am Folgetag „nach der Party“ wesentlich schlechter ausfallen. Ebenso kann das Bier nach der Belastung die Östrogenbildung fördern und somit die Regeneration und den anabolen Effekt nach dem Training negativ beeinflussen. Alkohol hat mit über 7 kcal fast doppelt so viel kcal wie zum Beispiel Eiweiß oder Kohlenhydrate. Die zugeführte Energie ist nicht zu unterschätzen, denn oft werden zum Alkohol noch sehr fettige Speisen, wie Pommes oder Pizza, konsumiert und der Alkohol nicht wirklich als eine solch hohe Energiemenge wahrgenommen. Dazu macht Alkohol bekanntlich hungrig und ist somit ein idealer Dickmacher! Auch die Stoffwechselwege der einzelnen Nährstoffe, können durch Alkoholkonsum beeinflusst werden. Der Kohlenhydratstoffwechsel kann gestört und die Einlagerung und Speicherung von Glucose  behindert werden. Besonders der Fettstoffwechsel wird negativ beeinflusst. Die Fettoxidation kann bis zu 1/3 unterdrückt werden. Dies hat zur Folge, dass evtl. an Gewicht zugenommen wird oder Diäten und Energiegewinnung von Fett schlechter ablaufen. Auch verschiedene Lipoproteine können so bei unterschiedlichen Prozessen gestört werden. 

Vitamine und Mineralstoffe

Ebenso negativ beeinflusst werden die Vitaminaufnahme und der Einsatz dieser im Körper. Vitamin B6, Folsäure, Thiamin sowie Vitamin A,D und E sind im Körper von Alkoholikern meist geringer vorzufinden, da Speicherformen und Aufnahmefähigkeiten verschlechtert sind. Durch regelmäßige Einnahme von Alkohol können so zum Beispiel Immun- , Muskel-, und Transportfunktionen im Körper beeinträchtigt werden. Dabei solltest du bedenken, dass auch einzelne Alkoholdosen diese Beeinträchtigungen hervorrufen können. Neben den Vitaminen werden auch Mineralstoffe schlechter verwertet und aufgenommen. Besonders deine Zink- und Magnesiumverwertung ist durch Alkoholkonsum verschlechtert. Durch zugeführten Alkohol können auch andere Mineralstoffe negativ beeinflusst werden, dabei ist nicht zu vergessen, dass Mineralstoffe, ebenso wie Vitamine, oft Wechselbeziehungen untereinander haben und somit ein Einfluss auf viele Prozesse stattfinden kann.

Fazit

Alkohol hat im Sport nichts zu suchen und sollte allgemein möglichst wenig getrunken werden. Die Alltagsdroge ist leider schon sehr tief in unserer Gesellschaft verankert. Wer sich ab und zu ein Bier oder einen Wein gönnt, wird sicher keine großen negativen Auswirkungen bemerken, jedoch kann es auch ganz ohne Alkohol gehen! Wie heißt es so schön: „Die Dosis macht das Gift“ jedoch reagiert jeder Köper unterschiedlich auf Alkohol, deshalb sollten auch geringe Mengen nie zeitnah rund um Belastungen getrunken werden. Bedenken solltest du ebenfalls, dass auch kleine Mengen regelmäßig zu negativen Auswirkungen führen können, ebenso wie zur Abhängigkeit. Wenn du sportlich aktiv und dir deine Verbesserung und Leistung einer Aktivität wichtig ist, solltest du Alkohol meiden, denn wie du siehst lohnt sich der Konsum körperlich, wie auch für deine sportliche Leistung nicht.
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