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„Auf Masse gehen“ – Richtig in die Off-Season starten aber wie?

Gerade eben wurde ich wieder auf eine witzige kleine Anekdote aufmerksam gemacht die sich in der Fitness- und Bodybuilding-Szenen etabliert hat und immer wieder im Fokus diverser Diskussionen steht. Namhafte Bodybuilder leben Sie uns vor – die OFF-SEASON! Für viele ein Freibrief der Kalorien- Kohlenhydrat- und Fast-Food-Mast und eine Zeit in der Äußerlichkeiten wie der Körperfettgehalt absolut zur Nebensache werden. Die Zielsetzung lautet Masseaufbau, koste es was es wolle! Leider habe ich selbst schon erlebt, wie auch im Profi-Bodybuilding genau diese Vorgehensweise voll ausgelebt und VORgelebt wurde. Prominentestes Beispiel ist der mehrfache Mr. Olympia Ronnie Coleman. Vor einigen Jahren für einen Gastauftritt in Deutschland gebucht, glich er eher dem Michelin-Männchen als einem durchtrainierten Bodybuilder. Ein Moment der mich fassungslos gemacht hat. Gott sein Dank gibt es auch immer mehr Beispiele bei denen man die Off-Season kaum mehr von der Competition-Season unterscheiden kann und trotzdem stetig Erfolge zu verzeichnen sind. Die Frage die sich stellt lautet, wie geht man RICHTIG mit dem Thema Off-Season um bzw. welche Fehler solle man vermeiden?

Fehler 1- Das ganze Jahr über TOP aussehen wollen

Daran scheitert es bei vielen. Man sieht jeden Tag im Internet und in den Printmedien Top austrainierte Menschen mit knallhartem Sixpack, knackigem Po sowie Adern an den Stellen wo Sie hingehören und lässt sich davon gerne täuschen und beeinflussen. Lassen wir mal Photoshop bei Hochglanzfotos außen vor (was übrigens ein Foto nochmals enorm aufwertet!) hat keiner der abgebildeten Sportlerinnen und Sportler diese Form des Shooting-Tages das ganze Jahr über. Im Bereich Body-Modeling bereiten sich die Darsteller darauf vor wie es Athleten auf einen Wettkampf tun nur eben in abgeschwächter Form. Es wird entwässert, die Glykogenspeicher werden aufgeladen und abschließend verleihen Tan und Öl der Optik noch den letzten Schliff bevor der Fotograf ans Werk geht, um mit Streiflicht und Co für noch deutlichere Abteilungen zu sorgen. Ich möchte es nicht Schwindel nennen --- hm oder ich nenne es mal Schwindel J Da ich selbst als Body-Model immer wieder Aufträge annehme kenne, ich die Unterschiede zwischen Original und fertigem Bild wie es dann auf Facebook oder in Magazinen und Katalogen erscheint. Der größte Fehler den ihr also machen könnt ist zu versuchen ganzjährig SO auszusehen. Bei Eurem Versuch werdet ihr erstens sehr wahrscheinlich scheitern und zweitens Euer gesamtes Aufbau-Potenzial verschenken weil Euch diese Zielsetzung nicht erlaubt in notwendigem Maße Kalorien und Nährstoffe aufzunehmen. Fazit Auch wenn es Euch vielleicht vorgegaukelt wird, beinahe NIEMAND sieht ganzjährig so aus wie auf den Bildern die ihr jeden Tag zu Gesicht bekommt! Lasst Euch durch den Versuch des Nacheiferns nicht in Sachen Muskelaufbau bremsen!

Fehler 2 – Es schlichtweg übertreiben

Kommen wir nun zum krassen Gegenteil, nämlich den Athleten die 8 Monate des Jahres auf Ihre Optik, den KFA und eine gesunde Ernährung pfeifen, Hauptsache man „ist auf Masse, was so viel bedeutet wie, dass man maßlos Kalorien in sich hineinstopft um den Körper genug Bau- und Brennstoff zur Verfügung zu stellen um zu wachsen. Diese Taktik fuhren in der Vergangenheit unzählige Größen im Bodybuilding, wie in der Einleitung bereits geschildert. Heutzutage sieht man diese Art ausufernde Off-Season nur noch selten im Profisport, wohl aber unter den Freizeit- und Hobbysportlern. Wer auf diese Taktik setzt wird in Verbindung mit intensivem Training Muskeln aufbauen, keine Frage! Je weiter es in eine ungesunde hyperkalorische Ernährung abdriftet wird das Verhältnis von Qualität zu Quantität aber immer weiter auseinander gehen. Man freut sich über zusätzliche 5kg auf der Waage, hat letztlich aber möglicherweise nur 1,5 davon an wirklicher Muskelmasse dazu gewonnen. 3,5kg haben sich auf den Hüften breit gemacht, weshalb die Diät in jedem Fall zeitig und oftmals radikal begonnen werden muss um sich davon wieder zu entledigen. Fazit Völlerei und maßloses unkontrolliertes Essen in der Off-Season entpuppt sich als Methode mit relativ schlechtem Verhältnis von Qualität zu Quantität die man spätestens dann wieder büßen muss, wenn es daran geht das angefutterte Fett wieder los zu werden

Die richtige Taktik

Der richtige Weg befindet sich genau zwischen beiden Extremen. JA man wird in der Off-Season nicht knallhart sein können mit einem KFA in einstelligen Bereich, ABER es muss auch nicht die Michelin-Optik sein! Ihr solltet Euch gezielt in einen Kalorienüberschuss wagen der es Eurem Körper erlaubt Muskelaufbau ungehindert in die Wege zu leiten. Nehmt ihr noch mehr Kalorien auf ist die Ausbeute an noch mehr Muskelmasse nahe 0, die Ausbeute an mehr Fettmasse aber steigend! Zur Bestimmung dieser Schwelle können Euch Körpermonitore wie beispielsweise SenseWear behilflich sein. Sie bestimmen mit brauchbarer Genauigkeit den aktuellen Kalorienbedarf. Basierend auf diesem Ergebnis könnt ihr dann voll in Eure Off-Season-Planung einsteigen
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