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Brauche ich unbedingt Proteinpulver und welche Alternativen habe ich?

Auch wenn die Verkaufszahlen in den Läden der Supplementeshops ansteigen, kaufen wirklich aktive Athleten derzeit immer weniger Supplemente. Der Trend geht bei fortgeschrittenen Athleten immer weiter hin zur natürlich Ernährung, mit dem Einsatz von möglichst wenigen Supplementen. Wir möchten das Thema Proteinpulver nochmal aufgreifen und diskutieren, ob es wirklich eingenommen werden muss oder sollte und was dafür und dagegen spricht. Das wohl in der Fitnessbranche meist vertriebene Nahrungsergänzungsmittel, ist neben den Multivitaminpräparaten das Whey Protein. Es gibt unzählige Sorten, mit unzähligen Zusammenstellungen. Meist schwankt jedoch nur der Anteil oder die Verhältnisse der Aminosäuren etwas, ebenso wie untergemischte Vitaminkomplexe oder der prozentuale Anteil an Kohlenhydraten. Je nach Wertigkeit und Verarbeitungsgrad, steigt natürlich auch der Preis der Produkte. Für ein Whey Isolat oder Hydrolysat einer bekannten Firma, bezahlt man immer wesentlich mehr, als für ein einfaches Whey einer No-Name Marke.

Aber brauche ich unbedingt Whey Protein?

Natürlich nicht! Die meisten Ergänzungsmittel lassen sich allgemein gegen natürliche Lebensmittel austauschen, denn sie imitieren diese ja oft nur oder werden direkt aus ihnen gewonnen. Dabei ist es schon etwas skurril, dass in Foren immer wieder Fragen fallen, die auf den Austausch bestimmter Nahrungsergänzungsmittel schließen, was zeigt, wie viele Leute sehr wenig Wissen über ihre Nahrung mitbringen. Was Alternative habe ich jetzt, wenn ich mein Whey Protein durch natürliche Rohstoffe austauschen möchte?  Grundsätzlich ist das Whey Protein ein einfaches Molkenprotein und kann über sämtliche Milcherzeugnisse ersetzt werden. Auch einfache Kuhmilch kann schon fast eine biologische Wertigkeit von 87 aufweisen, lass dich also nicht von großen Zahlen auf Verpackungen täuschen. Bei Lebensmitteln ist es auch finanziell viel einfacher, diese zu hohen biologsichen Wertigkeiten und unterschiedlichen komplexen Proteinaufnahmen zu dosieren. Iss Milchprodukte wie Magerquark, Harzer Käse, magerer körniger Käse, trinke magere Milch usw.. Auch andere Proteinpulver, wie Mehrkomponentenproteine, sind meist einfach über die natürliche Ernährung zu ersetzen. Hohe biologische Wertigkeiten haben zum Beispiel Vollei und Kartoffeln (136), Weizenmehl und Milch (123), Hühnerei und Milch (122), Rindfleisch und Kartoffeln (114). Es gibt unzählige gute Kombinationen und auch die Auswahl vieler verschiedener Quellen birgt durch eine hohe Anzahl an verschiedenen anderen Nährstoffen in den Lebensmitteln große Vorteile.

Warum dann überhaupt Proteinpulver?

Proteinpulver können ein gutes Aminosäurenprofil aufweisen, welches vor allem in der Zusammenstellung von Glutamin, BCAAS, Arginin, Alanin uvm. seine Vorteile birgt. Natürlich ist so ein Proteinshake mit Milch oder Wasser schnell zubereitet und transportfähig. Außerdem enthalten die Proteinpulver, wenn gewünscht, auch keine oder sehr wenige Kohlenhydrate und auch meist keine Fette, welche die Aufnahme der Proteine verschlechtern würde. Diese Eigenschaften und Vorteile sind vor allem in unserer heutigen No-Time-Gesellschaft gefragt, was das Proteinpulver wieder für den Verbraucher attraktiv macht.

Was spricht direkt gegen die Pulver?

Proteinpulver sind oft synthetisch erzeugt und können durch einen hohen Verarbeitungsgrad an vielen Stellen der Produktionsabläufe verunreinigt werden. Neben der unabsichtlichen Verunreinigung, können ebenfalls Verunreinigungen wie Wachstumshormone zugesetzt werden, um den Absatz des Produktes zu steigern. Auch in Deutschland sind ca. 20% der angebotenen Ergänzungen verunreinigt, was ein nicht zu unterschätzender Prozentsatz darstellt. Neben dem Problem der Verunreinigung besitzen Proteinpulver meist entweder sehr hohe Vitamindosen, welche bei einer guten Ernährung zur Überdosierung führen kann. Oft werden jedoch gar keine Mikronährstoffe zugeführt, was die Aufnahme der Aminosäuren verschlechtert. Die Aufnahme der Produkte wird oft als Mahlzeit angerechnet und so fehlt zum Beispiel bei der Regeneration nach dem Training, dem Körper sehr viel anderes an Nährstoffen, wie Kohlenhydrate und sämtlichen Mikronährstoffe. Auch der Preis für ein gutes Pulver, ist verglichen mit natürlichen Lebensmitteln sehr hoch und kann bei häufigem Konsum die Haushaltskasse belasten.

Schlussfolgerung

Proteinpulver sind über die Nahrung relativ einfach auszutauschen und sollten am besten nur dann zum Einsatz kommen, wenn du keine andere Möglichkeit hast und dein Zeitmanagement es nicht anders zulässt. Das jedoch Proteinpulver ein Muss für den Muskelaufbau darstellen, ist aus der Luft gegriffen und wird gerne für Werbekampagnen der Firmen verwendet, um Produkte zu verkaufen. Natürliche Nährstoffe haben durch viele Inhaltsstoffe und vor allem auch noch einigen unbekannten Größen, immer ein Vorteil gegenüber Nahrungsergänzungen, auch wenn diese situationsbedingt manchmal die einfache Variante sein können. Wenn du dich natürlich ernähren möchtest, kannst du dies sehr einfach ohne Ergänzungen tun. Bist du von Ergänzungen überzeugt, dann achte immer auf die Dosierung und Qualität!
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