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Cook it like a chef: 6 Zubereitungsmethoden, die jeder “auf der Pfanne” haben sollte

Hand aufs Herz: Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum das Essen auswärts sehr oft besser schmeckt, als der Kram, den ihr in euren eigenen vier Wänden zubereitet? Na gut, vielleicht trifft das nicht auf jeden von euch zu (oder vielleicht nicht auf jede eurer  Mahlzeit), aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es so ist. Unabhängig davon, ob ihr zu euren (Groß)-Eltern zu Besuch seid, in einem 5-Sterne-Restaurant diniert oder euch in einem Stammlokal eurer Wahl euer Lieblingsmenu ordert: Irgendwie schaffen es die Köche ihrem Essen das gewisse Etwas zu verleihen, nach dem ihr in eurer Küche vergebens sucht. Doch woran liegt das eigentlich? Ganz einfach: Die bereiten das Essen anders zu: Selbst wenn ihre kulinarischen Fähigkeiten noch weit davon entfernt sind perfekt zu sein, bedeutet das nicht automatisch, dass ihr dazu verdammt seid euer Dasein mit angebratener Pute mit Kochbeutel-Reis zu fristen. Das Essen ewig-gleicher Gerichte ist zwar langfristig gesehen die einfachste und bequemste Lösung, aber besonders lange werdet ihr daran keine Freude haben.

Die Abwechslung machts‘

Als Kind stellt man sich gerne vor, wie es wäre, wenn man sein Lieblingsessen jeden Tag essen dürfte. Man wäre so froh, so glücklich und es würde immer phänomenal schmecken, richtig? Falsch. Das Lieblingsessen gewinnt seinen einzigartigen Status in der Regel erst dadurch, dass es etwas Besonderes bleibt – eben nichts, was man sich jeden Tag gönnt. Wenn Spaghetti Bolognese euer Lieblingsgericht ist und ihr nun jeden Tag von morgens bis abends nur Spaghetti Bolognese essen würdet, dann kämen euch die Nudeln aller Voraussicht nach schon bald aus den Ohren raus. Aus diesem einfachen Grund fällt es vielen dedizierten Athleten so einfach in der Woche strikt und diszipliniert zu essen: Die Cheat-Meals am Wochenende gewinnen umso mehr an Appetitlichkeit.

Gleiche Lebensmittel, andere Zubereitung

Doch selbst wenn ihr in der Woche (oder für länger) bei einem bestimmten Set aus Lebensmitteln bleibt: Wer verbietet es euch die Lebensmittel auf unterschiedliche Art und Weise zuzubereiten? In den meisten Fällen sind es wohl eure Gewohnheiten. Abwechslungsreiches Kochen muss jedoch nicht zur Bürde werden – vorausgesetzt ihr eignet euch vorher die richtigen Kochtechniken an. Diese lassen sich universal einsetzen und können so aus ein und demselben Gerichten ein völlig neues Geschmackserlebnis zaubern. Und wenn etwas schmeckt, dann macht es nicht nur glücklicher, sondern erleichtert auch das Dranbleiben an einem bestimmten Ernährungskonzept. Stimmts oder habe ich Recht? Das einzige, was ihr für das Erlernen mitbringen müsst? Ein wenig Experimentierfreude!

Methode #1: Backen

„Backe, Backe, Kuchen,“ so lautet der Anfang eines bekannten Kinderliedes. Das Ding ist: Um den Ofen zu verwenden, muss man nicht unbedingt einen Kuchen backen! Es wäre allerdings ratsam, wenn ihr euch dafür vorher ein bestimmtes Backgeschirr, Auflaufformen oder eine Pfanne besorgt, die ihr z.B. abgedeckt in den Ofen stellen könnt. Fleisch, etwa Steaks oder Filets, werden sehr oft auf dem Herd für 1-2 Minuten vorgebraten und dann im Ofen fertig gegart. Das Braten verschließt die Poren, während der Backvorgang dafür Sorge tägt, dass das Fleisch zart bleibt und nicht zu trocken wird. Das Zubereiten im Ofen eignet sich hervorragend für Fisch, aber ihr könnt damit euch euer Gemüse oder gar Kartoffeln darin zubereiten. (Man kann das Gemüse auch zusammen mit dem Fisch in einen Bratschlauch oder Alufolie packen und es fertiggaren lassen. Der Klassiker: Backofenchips bzw. fettfreie Pommes aus dem Ofen. Nur ein Narr würde diese Möglichkeit nicht nutzen, um Abwechslung auf den Tisch zu bringen!

Methode #2: Blanchieren

Ich gebe zu, ich wusste bis vor kurzem auch noch nicht so richtig, wie das Blanchieren funktioniert – dabei ist es kinderleicht. Für zahlreiche Köche stellt diese Methode sogar das absolute Nonplusultra dar, wenn es um die Zubereitung von Gemüse geht – aber wie genau funktioniert das jetzt?!
  • - Man nehme einen Kochtopf, fülle ihn mit Wasser und bringe den Inhalt zum Kochen.
  • - Man füge das Gemüse (geschnitten oder ganz) zum kochenden Wasser hinzu und koche dieses für 3-4 Minuten.
  • - Nach dem Kochen wird das Gemüse herausgeholt und mit kaltem Wasser abgespült.
Nach dem Abtrocknen bzw. nachdem ihr das Wasser habt ablaufen lassen (Sieb!) sind die Vitaminknollen ready-to-eat. Dies ist gewiss einmal eine andere Methode, um sein Gemüse zu vertilgen, da hier die Struktur überwiegend erhalten bleibt (und das Essen nicht totgekocht wird). Es bleibt crunchy und lässt sich so auch für einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Methode #3: Rührbraten

Diese Methode kennt man vermutlich in den meisten Fällen aus der asiatischen Küche, z.B. aus dem Wok. Im anglo-sächsischen Raum spricht man auch vom „styr-frying“ und dahinter verbirgt sich das Braten von Lebensmitteln unter permanentem Rühren. Diese Zubereitungsart eignet sich nicht nur hervorragend, um Gemüse anzubraten, sondern lässt sich auch hervorragend mit kleingeschnittenem Fleisch kombinieren (etwa Schweine- oder Rindergulasch). Am besten schneidet ihr hierzu ALLES in Scheibchen und Sticks (auch das Fleisch). Fügt ein wenig Butter oder Kokosöl hinzu, um den Geschmack intensiver zu machen und um ein wenig Abwechslung zu liefern. Und dann: Rührt um euer Leben!

Methode #4: Grillen

Muss ich euch wirklich erklären, wie man richtig grillt?! Gibt es eigentlich jemanden, der sein Essen nicht gerne über offenem Feuer brät?! Den Gesundheitsaspekt mal außen vor gelassen (Jaja, die bösen krebserzeugenden Röststoffe), stellt das Grillen eine leckere Variante dar, wenn es um die Zubereitung von Essen geht – und es liefert eine einzigartige, nahezu unerreichte Geschmacksnote. Echte Meister grillen im Dezember ab und im Januar an. Wenn ihr dafür nicht extra den Holzgrill rausholen wollt, aber auf Grillfleisch nicht verzichten mögt, dann könnte sich auch die Anschaffung eines George Foreman-Grills für zu Hause lohnen. Sicher, es ist nicht dasselbe, aber es schmeckt trotzdem gut und jeder Bodybuilder, der über so ein Gerät verfügt, wird es euch bestätigen. Unter all dem nutzlosen Tand, den man für die Küche kaufen kann, ist ein solcher Grill jeden einzelnen Cent wert, der nicht nur zum Staubfänger mutiert.

Methode #5: Pochieren

Ihr wollt vor eurer Freundin einmal so richtig angeben? Dann schlage ich euch da Pochieren vor. Das Pochieren ist dem Blanchieren nicht unähnlich (klingt ja fast identisch). Es beinhaltet das Eintauchen des Essens (z.B. Fisch oder Huhn) in einer Flüssigkeit (z.B. Wasser, Wein), die mit Gewürzen und Kräutern vor sich hinköchelt. Durch diesen langsamen Kochvorgang geht der Flavor der Gewürze und Kräuter in die gekochten Lebensmittel übel. Der Klassiker: Pochierte Eier! Pro-Tipp: Nehmt ausreichend Flüssigkeit, denn ein Teil davon verdampft beim Kochvorgang.

Methode #6: Dämpfen

Gewisse Köche schwören auf das Blanchieren bei der Gemüsezubereitung – ich schwöre auf das Dämpfen! Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Methode, um sein Essen schonender und vitaminreicher verzehrfertig zu machen, als durch diese Praktik. Okay, hierzu benötigt ihr zwar einen Dampfaufsatz, aber der kostet nicht so viel und ist sein Geld dafür wert. Die Idee: Man bringe Wasser in einem Topf zum Kochen und fülle den Dampfaufsatz mit Gemüse, Fisch & Fleisch nach Belieben. Der aufsteigende (heiße) Wasserdampf sorgt dafür, dass die Lebensmittel, die sich darin befinden, gegart werden. Das Dämpfen besticht vor allem durch seine Fähigkeit die im Gemüse enthaltenen Vitamine und Mineralien zu großen Teilen zu erhalten (Anders als beim Braten werden die Nährstoffe nicht derart stark zerstört), was diese Methode für all jene interessant macht, die daran interessiert sind den größtmöglichen Nutzen aus ihrem Essen zu ziehen. Gut schmecken tut es außerdem auch noch!

Abschließende Worte

Eignet euch diese 6 Methoden an und ihr seid bestens in der Lage den Geschmack eurer Speisen durch eine unterschiedliche Zubereitung zu verändern – und wer weiß: Vielleicht entdeckt ihr so ja eine völlig neue Zubereitungsmethode, die sich zu eurem heimlichen Favoriten mausert?! Natürlich gibt es noch eine ganze Menge weiterer Kniffe, noch mehr Koch-Skills, die es zu erlernen gilt, aber mit diesen Grundtechniken dürftet ihr erst einmal ausreichend versorgt sein, ehe wir uns fortgeschritteneren Praktiken widmen. Bon Appetit!
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