Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Creatin entfesselt den Muskelaufbau – Neue Erkenntnisse!

Wenn es eine Nahrungsergänzung gibt, die schon zig Male bewiesen hat den Muskelaufbau nachhaltig voran zu treiben ist es Creatin. Im Laufe der Jahre hat sich Creatin nicht nur einen festen Namen in der Sporternährung gemacht, sondern baut diesen immer weiter aus, da immer wieder neue Effekte bekannt werden. Im Zuge der Forschung über Myostatin, ein etwas eigensinniges Protein das wir gleich kennen lernen werden, stellen Forscher nun ebenfalls eine Brücke zu Creatin her und decken so einen weiteren Wirkungskreis von Creatin auf.

Was ist Myostatin?

Bei Myostatin handelt es sich, wie bereits genannt, um ein Protein, welches im menschlichen Körper gebildet wird und dafür verantwortlich ist, unkontrolliertes Muskelwachstum zu hemmen. Es sind mehrere Fälle bekannt, bei denen ein Myostatin-Defekt bzw. eine Myostatin-Mutation vorliegen. Man erkennt Betroffene, da bei Ihnen wesentlich mehr Muskelmasse als „normal“ vorhanden ist. Was früher bei Tieren entdeckt und untersucht wurde ist heute auch am Menschen bekannt. Es existieren ungewöhnlich muskulöse Fälle mit einer natürlichen Myostatin-Mutation. Als antagonistische Substanz von Myostatin ist das sog. Follistatin bekannt, da es an Myostatin bindet und es so deaktiviert. Während man in der Forschung zu degenerativen Muskelerkrankungen schon seit einiger Zeit mit Myostatin forscht, erleben Myostatin-Blocker langsam aber sicher einen Hype sowohl  in der Doping-Szene als auch auf dem Markt freiverkäuflicher Supplements. Fazit Myostatin fungiert als Muskelwachstums-Bremse

Wie wirkt Myostatin

Auch wenn man in Sachen Forschung noch am Anfang steht liegen Vermutungen nahe, dass Myostatin sich in die Ausbildung von Satellitenzellen einschaltet bzw. diese hemmt. Satellitenzellen gelten als Voraussetzung für Muskelaufbau, da Sie es sind, die in Zusammenhang mit einem hypertrophiespezifischen Reiz auf zellulärer Ebene Muskelwachstum auslösen indem Sie in die sog. Zellproliferation involviert sind. Auf transkriptioneller Ebene greift Myostatin zudem hemmend in die Proteinsynthese ein und setzt damit an den zwei wichtigsten Voraussetzungen für echtes Muskelwachstums an. Letztlich vermutet man von Myostatin auch einen fördernden Einfluss auf muskeldegenerative Vorgänge. Fazit Wenn Myostatin an die Muskel-Zell-Rezeptoren andockt löst dies Signalkaskaden aus die Muskelwachstum hemmen

Neue Studie entlarvt Creatin als Myostatin-Bremse

Neben seinen Effekten auf die ATP-Resynthese, die Zellhydration und Verbesserungen von Schnellkraftleistungen finden sich immer mehr Hinweise darauf, dass Creatin auch das Myostatinaufkommen beeinflusst. An der Universität von Calgary konnte man zum einen den eindeutigen Einfluss von Krafttraining auf das Myostatinaufkommen nachweisen. Die Effekte auf eine Hemmung wurden durch die Verabreichung von Creatin nochmals verdoppelt. Eine weitere Studie in Verbindung mit einem 8-wöchigen Widerstandstraining untersuchte ebenfalls den Einfluss von Creatin auf die Körperzusammensetzung, die Muskelkraft aber auch auf GASP-1 einen myostatin-spezifischen Marker. Im Vergleich zur Placebogruppe konnte mit der Einnahme von Creatin eine signifikant verbesserte 1RM-leistung bei Beinpressen sowie eine signifikant höhere Ausbeute an Magermasse festgestellt werden. Bei beiden Gruppen kam wie zu erwarten war zu einer Absenkung von GASP-1, im Falle der Creatingruppe konnte jedoch ein nochmals stärker Effekt und damit ein vermindertes Aufkommen an aktivem Myostatin festgestellt werden.

Resümee

Die Wissenschaft deckt immer mehr Effekte in Hinblick auf die positiven Wirkungen einer Creatin-Supplementierung auf. Während händeringend nach natürlichen oder synthetischen Myostatin-Blockern gesucht wird, scheint ein potenter Myostatin-Hemmer schon lange von Sportlerinnen und Sportlern verwendet zu werden, CREATIN

Quelle

Effects of oral creatine and resistance training on serum myostatin and GASP-1, by Saremi, Gharakhanloo, Sharghi, Gharaati, Larijani and Omidar, in Molecular and Cellular Endocrinology
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!