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Das Krafttraining: Aktivitäten des Eiweißstoffwechsels und der Aminosäuren!

In diesem Artikel möchten wir dir gerne Grundlagen im Bereich des Eiweißstoffwechsels geben. Ein solches Hintergrundwissen ist immer sehr praktisch, um zu wissen wie der Körper auf bestimmte Situationen reagiert, um ein Verständnis für deine Ernährung zu entwickeln. Ein leistungsorientiertes Training beeinflusst sämtliche Stoffwechselfunktionen in unserem Körper. Besonders der Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel wird beim Training aktiviert und angetrieben, zählt dies dann auch für den Eiweißstoffwechsel? Natürlich wird auch der Eiweißstoffwechsel aktiviert. Vor allem beim Krafttraining und dem Muskelaufbau fühlt sich der Eiweißstoffwechsel animiert, was Studien ebenfalls schon öfter bewiesen haben. Besonders auffällig ist der Anstieg des Umsatzes von Leucin. Der Muskel ist leistungsfähiger beim Umsatz von Aminosäuren durch die Oxidation, was jedoch auch gleichzeitig bedeutet, dass der Aminosäurenpool im Blut gut gefüllt sein sollte. Dein Körper wird zur Energiegewinnung immer eine Mischform der Nährstoffe verwenden. Auch Proteine können bis zu 10% mit einfließen. Dies wird jedoch gerne vergessen, wenn es um leistungsspezifische Ernährung geht.

Funktionen wichtiger Aminosäuren während des Trainings

Wie schon erwähn,t steigt der Umsatz von Leucin, aber nicht nur dieser, sondern ebenfalls von Alanin, dabei ist Alanin keine essentielle Aminosäure und kann so vom Körper selbst gebildet werden. Jedoch stellt sich die Frage, für was ein hoher Alaninanteil benötigt wird? Es zeigte sich, dass der Alaninanteil im Blut besonders nach dem Training sehr hoch ist. Es besteht daher die Vermutung, dass die Aminosäure als Puffer des Ammoniakspiegels vom Körper verwendet wird, ähnlich wie Laktat, hemmt ein zu hoher Ammoniakanteil die Energiebereitstellung der Muskulatur, weshalb diese Theorie als sinnvoll erscheint. Glutamin macht den größten Anteil deiner Muskulatur aus, kann zwar ebenfalls auch vom Körper hergestellt werden, ist jedoch für dein Training essentiell und auch während dem Training sehr wichtig. Natürlich spielen auch viele weitere Aminosäuren wie beispielsweise Arginin eine Rolle.

Was bringen mir diese Informationen?

Obwohl die Darstellung sehr vereinfacht war, kannst du jetzt evtl. leichter nachvollziehen, warum bestimmt Aminosäuren für deine Muskelarbeit so wichtig sind. Im Falle von Leucin, Alanin und Glutamin, kann es durchaus Sinn machen, auf die Zufuhr vor dem Training zu achten. Man könnte die Hemmung von Ammoniak durch einen höheren Pool-Anteil von Alaninfördern, was außerdem zu einer Gefäßerweiterung führen und so das Training positiv beeinflussen kann. Durch den höheren Umsatz an Leucin, sollte auf die Allgemeinzufuhr dieser Aminosäure geachtet werden, damit auch in diesem Fall der Pool beim Training gefüllt ist und Leucin zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Glutamin wird nicht nur während des Trainings vom Körper genutzt, sondern dient vor allem der Vergrößerung der Zelle und hat einen anabolen Effekt auf diese, sowie positive Einflüsse auf das Immunsystem. Fazit: Der Einblick in die Welt der Aminosäuren und den Stoffwechselweg soll dir zeigen, wie wichtig es ist, seinen Proteinbedarf abzudecken und vor allem den Aminosäurenpool vor dem Training gefüllt zu haben. Das Timing von Aminosöuren wird in letzter Zeit gerne etwas weggeschoben, kann jedoch auch um das Training Sinn machen.

Der Sportler und die Belastungsart

Die Belastungsart stimuliert unterschiedlich die Proteinsynthese im Körper. Wenn du dich in einem aeroben Training (unter Sauerstoffeinwirkungen) befindest, werden Eiweiße zur Herstellung von Mitochondrien stimuliert. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle, je mehr du von ihnen besitzt, desto ausdauernder wird auch deine Leistung ausfallen können. Ebenso werden oxidative Enzyme gebildet, welche für die aerobe Energiegewinnung verantwortlich sind, weshalb bei gut trainierten Ausdauersportlern meist auch der Fettstoffwechsel sehr gut aktiviert ist. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, auch immer Cardio- und Intervalleinheiten, welche sich zu einem Großteil im aeroben Bereichen befinden, einzusetzen. Krafttraining steigert vermehrt die Synthese von kontraktilen Muskelproteinen und somit den Aufbau von Muskulatur. Nach der Belastung ist der Proteinstoffwechsel meist angeregt und muss nicht nur neues Gewebe bilden, sondern auch Gewebe reparieren usw. Wie du siehst, ist der Einsatz von Proteinen im Körper sehr vielseitig und der Stoffwechsel kann unterschiedlich aktiv sein. Als Sportler ist die Arbeit der Aminosäuren und der Stoffwechselwege meist wesentlich aktiver, weshalb der Körper nach Belastungen ebenfalls gerne Fettreserven für seine Versorgung mit Energie einsetzt, dies kennt man auch als Nachbrenneffekt.

Schlussfolgerung

Der Artikel soll dir nicht nur einen Einblick in die Welt der Aminosäuren und der Stoffwechselfunktionen geben, sondern dir auch einfach nochmal die Wichtigkeit der Aufnahme von genügend Protein klar machen. Unsere Empfehlungen an Protein liegen meist bei 2g Protein pro kg Körpergewicht. Versuche möglichst diese Aufnahme zu genieren und besonders biologisch hochwertige Eiweiße zu konsumieren, um die Versorgung mit essentiellen Aminosäuren zu gewährleisten und deren positiven Einflüsse nutzen zu können.
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