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Die Wahrheit über Flexible Dieting und IIFYM

Flexible Dieting oder I fit fits your macros (IIFYM) sind mittlerweile in aller Munde. So exakt und genau man früher war und so streng die Lebensmittelauswahl noch vor ein paar Jahren getroffen wurde, so locker nimmt man das scheinbar heute. So lange man seine Makros „trifft“ ist alles gut. Und das mag sogar nicht mal falsch sein, wenn es darum geht, die Körperzusammensetzung zu verändern. Es überrascht nicht wirklich, dass man selbst mit Junk Food einen Six-Pack erreichen kann. Denn wer Fett verlieren möchte, muss in eine Kaloriendefizit und ausreichend Protein konsumieren. Damit sind die größten Hürden schon einmal genommen. Überraschend ist das nur für die Personen, die jahrelang dem Mythos hinterher gerannt sind, nur Reis und trockene Pute zu essen, um einen guten Körper aufzubauen. Das eigentliche Problem das sich nun ergeben hat im Laufe der Zeit ist, dass sich das Ganze ins andere Extrem umgeschlagen hat. Soll bedeuten, vom extrem gesundheitsbewussten „clean eating“ zu „wie viel Junk Food bekommt man in seine Ernährung um trotzdem noch im Rahmen seiner Makro-Vorgaben zu bleiben?“. Das war allerdings nie Sinn und Zweck hinter dieser Ernährungsweise und hat mit langfristig gesunder Ernährung nichts am Hut. Denn man darf nicht vergessen…das Leben dreht sich nicht nur ums Aussehen!

Der ursprüngliche Sinn hinter IIFYM

Die ursprüngliche Idee hinter dem Konzept des IIFYM bestand darin, die Diäten von einzelnen Personen etwas aufzulockern, um dadurch eine bessere Compliance, eine verbesserte Kontinuität zu erreichen. Personen die immer wieder daran zerbrochen sind an diversen „clean eating“ Ansätzen und Diäten, hatten nun die Möglichkeit ihren Bedürfnissen und Gelüsten nachzukommen, ohne direkt in ein Binge-Eating zu verfallen. Dadurch konnte die Diät längerfristig korrekt durchgezogen werden und die Personen hatten bessere Erfolge. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch die Rede davon, eine gesunde Ausgangsbasis zu pflegen und gelegentlich oder in deutlich geringerem Ausmaße diversen Junk oder ungesunde Lebensmittel einzubauen. Und dann spricht diesem Vorgehen auch nichts mehr gegen. Wer allerdings versucht seinen gesamten Kohlenhydrat- und Fettgehalt durch irgendwelche Zucker- oder Fast Food Produkte abzudecken, der hat hier definitiv etwas falsch verstanden. Das Problem ist nur, dass viele Bodybuilder und Fitness Enthusiasten grundsätzlich zu einem Extrem neiden. Schwarz oder weiß, ganz oder gar nicht. Es gibt kein Mittelding und kein gesundes Mittelmaß. Und genau darin liegt der Hund begraben.

Die neuen IIFYM-Regeln

Ich selbst bin als Ernährungsberater und Online Coach tätig. Ich bin ebenfalls ein Fan des Vorgehens des Flexible Dietings oder des IIFYM. Wie auch immer man es bezeichnen mag. Doch ich bin auch ein extremer Befürworter einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise. Daher kann ich das Konzept so wie es mittlerweile durchgezogen und angesehen wird nicht unterstützen oder befürworten. Ich habe für meine Klienten daher stets folgende Vorgaben für eine Flexible Diet: Täglich mindestens 500-600g Gemüse Täglich 2 Stück Obst Täglich mindestens 40g Ballaststoffe (was sich durch Obst und Gemüse in der Regel von selbst ergibt) Täglich 5g Fischöl oder dreimal wöchentlich fetter Seefisch Mindestens 3 zuckerfreie Tage pro Woche Auf diese Weise kann eine grundlegend hochwertige Ernährung bei gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität gewährleistet werden. Der Klient hat einige Vorgaben, kann diese jedoch frei gestalten und die noch restlichen, übrigen Makros können ebenfalls flexibel aufgefüllt werden. Sozusagen das Beste aus beiden Welten.
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  • Guter Beitrag

    Guter Beitrag. Jedoch finde ich den Satz "Mindestens 3 zuckerfreie Tage pro Woche " etwas unglücklich gewählt, denn in viel sauberen Lebensmitteln steckt auch recht viel Zucker, beispielsweise in Obst oder Trockenfrüchte, aber auch in Haferflocken oder Gemüse. Ich denke mal, dass du mit Zucker Sachen wie Süßigkeiten meinst oder?

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