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Die wichtigsten Tipps zum Alkoholkonsum für FitnessFreaks

Die Zeiten haben sich geändert. Genau genommen durchlaufen die Zeiten immer wieder die gleichen Zyklen. Schaut man sich beispielsweise alte Bilder von Arnold und Co an, so existieren Bilder, auf denen Arnold auch mal ein Glas Wein genießt oder sogar einen Joint raucht. Dann kamen Zeiten, während denen Bodybuilder alles extrem strikt und genau nahmen. Kein Alkohol, keine Drogen, die perfekte Diät. Und nun, im Zeitalter des „Fitness Lifestyles“ wiederholt sich das Ganze ein wenig. Zum Aesthetic Fitness Lifestyle gehört eben nicht nur das Gym und ein Bodybuilding- oder Physique-Wettkampf, sondern eben auch feiern und das Leben genießen. Inklusive Alkohol und Co. Doch wie passt das Ganze zusammen? Und tut es das überhaupt?

Ein paar Grundsätzlichkeiten zum Alkohol

1g Alkohol enthält 7kcal. Das ist nicht wenig. Genau genommen ist es mehr als Kohlenhydrate und Proteine und nur minimal weniger als Nahrungsfette. Alkohol ist damit auf einer Stufe mit MCT, also mittelkettigen Fettsäuren. Mit dem „Nachteil“, dass es in unserem Körper keine Alkoholspeicher gibt. Genau genommen ist Alkohol vielmehr ein Zellgift. Der Körper muss den Alkohol also demnach abbauen. Es gibt keine andere Möglichkeit. Und da der Alkoholabbau aufgrund der Toxizität Priorität Nummer 1 darstellt, wird die Verstoffwechselung bzw. die Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten zunächst einmal hinten angestellt. Speziell Fette werden nun verstärkt im Fettgewebe eingelagert. Alkohol selbst macht also nicht fett. Kann er gar nicht. Aber eine hohe Kalorienaufnahme zusätzlich zum kalorienreichen Alkohol, das könnte zum Problem werden.

Alkohol und Muskelproteinsynthese

Wie sieht es aber mit Alkohol und Muskelaufbau aus? Der wichtigste Prozess im Bereich des Muskelaufbaus ist zunächst einmal die Proteinsynthese. Wenn diese nicht optimal anläuft, kann kein neues Gewebe synthetisiert werden. So einfach ist das. Und genau hier könnte es problematisch werden. Denn es gibt Studien, die zeigen, dass ein Alkoholkonsum die Muskelproteinsynthese negativ beeinflussen kann und hemmend wirkt. In Tierstudien wurden bis zu 25% Reduktion in der Muskelproteinsynthese beobachtet. Am Menschen mit moderatem Alkoholkonsum, wurde eine moderatere Hemmung beobachtet. Es kam noch immer zu Beeinträchtigung, jedoch von unter 10% nach dem Konsum von etwa 2-3 Gläsern Bier.

Alkohol und Testosteron

Ein weiteres Problem stellen die Testosteronlevel dar. Denn ein regelmäßiger Alkoholkonsum kann zu einem starken Abfall der körpereigenen Testosteronwerte führen. Man kann hier jedoch ganz klar von einer dosisabhängigen Verbindung sprechen. Denn je mehr Alkohol über einen längeren Zeitraum regelmäßig konsumiert wird, desto größer und gravierender der Effekt. Kommt es nur hin und wieder zu einem moderaten Alkoholkonsum, muss man sich weniger Sorgen um die Produktion des anabolen und für Muskelwachstum wichtigen Hormon Testosteron machen.

Fazit

Alkohol und Muskelaufbau passen nicht zusammen. Das ist nun mal Fakt. Das bedeutet jedoch auf der anderen Seite nicht, dass man vollkommen abstinent leben muss, sondern lediglich, dass man regelmäßigen oder täglichen Alkoholkonsum vermeiden sollte und wenn man am Wochenende dann doch einmal unterwegs ist und etwas trinken möchte, man besser tut, nach 2-3 Drinks Schluss zu machen. Und wer einen Aufbau von Körperfettgewebe verhindern möchte, der sollte außerdem darauf achten, an „Alkohol-Tagen“ verstärkt Protein zu essen und eher weniger Kohlenhydrate, vor allem aber möglichst wenig Fett und alkoholische Getränke zu wählen, die neben Alkohol möglichst wenig Kalorien liefern. So kann man ein wenig Spaß haben, ohne seine Form zu ruinieren. Cheers!
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