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Diese 4 Lebensmittel können dich in die IRRE führen!

In unserer westlichen Welt sind die Regale der Supermärkte bis zum Anschlag gefüllt. Unter ihnen gibt es Produkte, die einen gewissen Ruf genießen. Meist handelt es sich um ein Image, dass von der Industrie aufgebaut wurde. Allerdings kommt es auch oft vor, dass beispielsweise in der Fitnessszene oder anderen Sparten einer spezifischen Ernährung, Produkten Eigenschaften zugesprochen werden, die evtl. etwas in die Irre führen können. Wir möchten dir eine Auswahl solcher Lebensmittel vorstellen.

1. Reiswaffeln

Reiswaffeln essen viele Bodybuilder und auch Fitnessmodels in der Diät, also werden sie wohl wenige Kalorien besitzen?! Sie fühlen sich jedenfalls so an und sehen so aus und schmecken auch nicht nach viel. Aber sind Reiswaffeln wirklich kalorienarm und eignen sich diese überhaupt für eine Diät? Ja sie eignen sich für eine Diät, der Grund ist die geringe Menge, die aufgenommen wird. Kalorienarm sind sie trotzdem nicht, denn in diesem Zusammenhang zählt das Gewicht. Reiswaffeln enthalten unglaublich viel Luft und sind daher sehr leicht. Eine Reiswaffel wiegt ca. 7 Gramm und besitzt ca. 6 Gramm Kohlenhydrate. Mit 84 Gramm Kohlenhydraten auf 100 Gramm Lebensmittel, ist das Produkt jedoch oft nur wegen der angesprochenen enthaltenen Luft geeignet. Ein Trugschluss ist, dass Reiswaffeln lange satt machen oder die enthaltenen Kohlenhydrate recht langsam aufgenommen werden. Reiswaffeln besitzen einen Glykämischen Index von 82 und werden demnach recht schnell absorbiert. Wer Reiswaffeln nicht geplant zu sich nimmt, der kann schnell mal 5 Stück nebenbei snacken, ohne jegliches Sättigungsgefühl zu verspüren. Genau dieses nicht aufkommende Sättigungsgefühl ist ein Problem, denn satt machen die kleinen Waffeln nicht und viel Material wird auch nicht aufgenommen, dafür ein hoher Anteil an Kohlenhydraten. Isst du 5 Reiswaffeln, hast du 30 Gramm Kohlenhydrate aufgenommen, was wiederum 120 Kalorien entspricht – nicht gerade wenig für die oft suggerierte „Luft-Mahlzeit“. Gezielt eingesetzt können Reiswaffeln eine gute Snackalternative sein und natürlich auch mit Gemüse usw. belegt werden, allerdings solltest du trotzdem wissen, dass sie mit ihrem Image schnell in die Irre führen können!

2. Fertigmüsli

Das Lebensmittel Fertigmüsli möchten wir nur kurz anschneiden, denn bei diesem Produkt gibt es genau 2 Probleme. Müsli wird in der Werbung gerne so dargestellt, als sei es extrem gesund und jeder sollte sich morgens ohnehin nur noch von Müsli ernähren – natürlich aus einer Fertigpackung. Leider ist in vielen Fertigmüslis extrem viel zugesetzter Zucker enthalten. Also bitte immer auf die Packung schauen. Es gibt ebenfalls viele Müslisorten ohne zusätzlichen Zucker und genau diese solltest du kaufen oder noch besser, mach dir dein Müsli aus Haferflocken, Nüssen und Früchten lieber selbst! Wer behauptet, er isst ein „gesundes“ Frühstück mit Müsli, aber achtet nicht auf die zugesetzten Zucker, der wird alles andere als gesund frühstücken! Das andere Problem ist die Menge. Wer ein Früchtemüsli kauft, sollte trotzdem keine Unmengen von diesem essen. Die Kombination aus Früchten, Haferflocken, Nüssen oder eine Art „Flakes“ kann schnell zur Kalorienfalle und sogar ohne zugesetzten Zucker, zur Kohlenhydratbombe werden! Müsli kann sehr gesund sein, allerdings müssen die Zutaten passen und auch eine gewisse Menge sollte beachtet werden.

3. Obst

Obst ist auf jeden Fall immer gesund! Naja... das kann man nur begrenzt so sehen. Natürlich wird viel Obst empfohlen, denn Studien zeigen, dass der Verzehr von Obst in Deutschland zu gering ist, was das Fehlen von Mikronährstoffen hervorruft. Doch mit Obst solltest du es trotzdem nicht übertreiben. Viele Obstsorten enthalten einen hohen Anteil an Fruchtzucker. Obst sollte als Süßigkeit betrachtet werden. Wenn du gerne viel Obst isst, dann achte auf zuckerarme Sorten, denn ansonsten kann dein angeblicher „Gesundheitswahn“ schnell nach hinten losgehen.

4. „Light“-Lebensmittel

Diese Lebensmittel und ihr Image könnten viele Seiten dieses Artikels füllen, doch möchten wir uns auf den Hauptaspekt konzentrieren. Light-Produkte beschreiben Lebensmittel, bei welchen „als ungesund bezeichnende“ Anteile eines Inhaltsstoffes reduziert werden. Häufig betrifft dies den Zucker- oder Fettanteil. Dabei ist es interessant, dass der Begriff „light“ gesetzlich nicht definiert ist. Ein light-Produkt suggeriert dem Verbraucher oft einen geringeren Anteil an Kalorien. Viele assoziieren mit Light-Produkten sogar eine Diät – was eindeutig darauf hinweist, dass die Industrie einen guten Marketingjob macht. Lass dich nicht blenden. Oft sind Light-Produkte evtl. etwas kalorienreduziert, beispielsweise durch weniger Kohlenhydrate. Leider kommen jedoch auch Ersatzsubstanzen zum Einsatz, die wiederum gesundheitlich strittig sind. Das Lebensmittel wird nicht unbedingt „besser“. Einzelne Produkte können sicherlich individuell für dich sinnvoll sein, die große Masse macht häufig allerdings wenig Sinn und verliert zudem an wertvollen Nährstoffen oder sensorischen Eigenschaften.

Fazit

Wer Lebensmittel einkauft, der sollte darauf achten, um was es sich handelt und sich nicht von Werbekampagnen steuern lassen. Wichtig ist meist auch einfach die Menge von Produkten, denn häufig werden einfach zu große Mengen von angeblichen gesunden Produkten konsumiert. Es gibt in diesem Zusammenhang noch viele weitere Beispiele. Aus diesem Grund können wir dir nur den Tipp geben wirklich darauf zu schauen, was in Lebensmitteln enthalten ist und gewisse Aussagen auf Verpackungen zu hinterfragen!
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