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Ist Honig doch der „bessere“ Zucker?

Vor einigen Tagen habe ich Euch einige Fakten zum Thema Honig sowie einen Vergleich mit herkömmlichem Haushaltszucker und Süßstoffen vorgestellt. Das Fazit dieses Artikels war, dass Honig vergleichbar viele Kalorien wie Zucker liefert, ähnliche Verbindungen bei Kohlenhydraten beinhaltet und auch in Sachen glykämische Bewertung nicht generell als deutliche bessere Variante zum süßen von Speisen oder Getränken herausgestellt werden konnte. Süßstoffe sind im Vergleich dazu nahezu kalorienfrei und verhalten sich sowohl Blutzucker neutral als auch Insulin neutral. Für viele von Euch also hier sicher eine Überraschung, die bis dato auf Honig geschworen haben. Heute werde ich mich aus gesundheitlicher Sicht noch einmal mit Honig befassen, um zu sehen, ob ich die Aussage aus meinem ersten Artikel möglichweise noch zu Recht rücken muss. Aus Teil 1 wissen wir bereits, dass Honig im Vergleich zu Zucker und natürlich auch Süßstoffen einiges mehr an Mikronährstoffen zu bieten hat.  Lasst uns heute erörtern, was man in Sachen Gesundheit noch von Honig berichten kann.

Wirksame Bestandteile in Honig

Neben den reinen Makronährstoffen und Mikronährstoffen enthält Honig noch weitere Bestandteile die für seine besonderen Eigenschaften verantwortlich sind. Alleine der Enzymanteil beträgt 2% und setzt sich zusammen aus Vertretern wie Phosphatase, Invertase, Diastase und Inhibine. 0,6% des Honigs setzen sich aus organischen Säuren zusammen zu denen neben Apfelsäure, Glukonsäure und Zitronensäure auch Ameisensäure gehören. Letztlich findet man in Honig natürlich je nach Verarbeitung und Sorte einen bestimmten Anteil an Pollen der neben der Lagerungsdauer und dem enthaltenen Verhältnis von Glucose zu Fructose für die Konsistenz des Honigs (flüssig oder fest) verantwortlich ist. Fazit Enzyme und organische Säuren in Honig lassen auf positive Eigenschaften schließen

Was kann man von Honig in Sachen Gesundheit erwarten

Zu diesem Thema gibt es ausführliche Untersuchungen die durchaus einige interessante Wirkungen von Honig ans Tageslicht bringen. In der bisher größten Studie wurden die Einflüsse von 50g Honig täglich über 8 Wochen festgestellt und bewertet. Allgemeine Gesundheit So wurde nach der Honig-Kur statistisch eine bessere Schlafqualität, eine verbesserte Verdauung inkl. besserer Stuhlgewohnheiten, eine höhere körperliche Belastungsfähigkeit und vor allem eine bessere Infektresistenz beobachtet. Bei Problemen mit dem Magen erfüllt Honig eine protektive Aufgabe, indem er die Verbreitung des Bakteriums „Heliobacter pylori“ hemmt. Entwicklung der Blutfette Die Einnahme von Honig scheint sich bis zu einer Menge von 75g pro Tag relativ Cholesterin neutral und auch Triglycerid neutral zu verhalten. Oxidativer Stress Besonders mit der Verwendung von Blütenhonig konnte im Gegensatz zur Verwendung von Waldhonig eine deutlich geringere Bildung freier Radikale nach der Honig-Kur beobachtet werden. Oxidativer Stress gilt seit einiger Zeit schon als mögliche Ursache dafür, dass wir auf zellulärer Ebene altern, da freie Radikale auf der Suche nach Ihrem fehlenden Elektron gesunde Zellen angreifen und schädigen. Körpereigene antioxidative Systeme kämpfen gegen ein Überaufkommen an freien Radikalen an und scheinen von Bestandteilen in Honig hier eine potente Hilfestellung zu erhalten. Immunsystem Mit der regelmäßigen Aufnahme von Honig ließ sich das Aufkommen an T-Killerzellen um durchschnittlich 20% und das Aufkommen an T-Lymphozyten um 6% erhöhen. Beide stellen wichtige Barrieren im Kampf gegen Viren, Bakterien und sonstiger Erreger dar die auch im Kampf gegen Krebs aktiv sind. Fazit Honig stärkt uns indem er das Immunsystem fördert. Er unterstützt uns im Kampf gegen ein Überaufkommen an freien Radikalen und sorgt für ein allgemein besseres Wohlbefinden

Honig als Antibiotikum – Geht das zu weit?

NEIN – es ist sogar wissenschaftlich belegt. Die University of Sydney stellte fest, dass bestimmte Honigsorten sogar effektiver zur Behandlung von oberflächlichen Wunden eingesetzt werden können als Antibiotika. Honig wirkt ausnahmslos gegen jeden Erreger und der Körper kann ihm gegenüber nicht (wie bei Antibiotika) eine Resistenz ausbilden. Verantwortlich für den antibiotischen Effekt ist die Zusammensetzung des Honigs als solches. Aus der enthaltenen Glukose-Oxidase-Enzymkapazität wird desinfizierendes Wasserstoffperoxid gebildet, während der Zucker den Erregern den Wasservorrat entzieht. Weitere antibakterielle Effekte gehen von einigen enthaltenen Polyphenolen und dem Bestandteil Methylglyoxal aus. Die Absonderung von Wundsekreten fördert die Heilung und hemmt eine Neubildung weiterer Bakterien. Negative Einflüsse auf das Wundgewebe sind ebenfalls auszuschließen, da Honig sogar den Kollagenstoffwechsel fördert. Das große ABER Bei Honig aus dem Supermarkt besteht leider die Gefahr, dass ein kleiner Prozentanteil Sporen bildender Chlostridien enthalten ist. Wer also auf die belegte heilende Kraft von Honig zurückgreifen möchte, muss sich an medizinischen Honig aus der Apotheke halten. Fazit Wer Probleme mit der Anwendung von Antibiotika hat oder die Einnahme generell meiden möchte,  kann zur topischen Anwendung auf medizinischen Honig zurückgreifen. Er verspricht eine mindestens vergleichbare Wirkung

Resümee

Die Aussage zu Honig muss nach den heutigen Erkenntnissen neu festgelegt werden: Honig liefert nicht signifikant mehr oder weniger Zucker hat dafür aber beim Thema Gesundheit im Vergleich zu Haushaltszucker klar die Nase vorn. Wer sich die Zuckerkalorien nicht leisten kann, sollte eine Verwendung von Süßstoffen in Erwägung ziehen und hier bei gesundheitlichen Bedenken auch über die Verwendung des pflanzlichen Stevias nachdenken. Wer sich die Zuckerkalorien leisten kann und möchte, sollte bei der Wahl zwischen Zucker und Honig aus den heute genannten Gründen ganz klar für Honig entscheiden. Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die genannten Eigenschaften natürlich nur bei regelmäßiger Einnahme einer bestimmten Menge zu tragen kommen was bedeutet, dass WENN ihr Euch für Honig entscheidet, er ein fester Bestandteil Eures Ernährungsplanes werden sollte. Hier kommt es dann auf den gut getimten und sinnvollen Einsatz an.
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  • Hey

    Hey, ich beschäftige mich mit Honig intensiver seit gut einem dreiviertel Jahr.
    Honig ist damit ein intensiver Bestansteil meiner täglichen Ernährung geworden. Nicht nur hauch dünn auf Brot/Brötchen ect., sonden im Monat mehrere Kilo. Habe seit dem nicht zugenommen, das Gegenteil. Sport, Laufen regelmäßig 2x die Woche 1!! Stunde Schwimmen, seit ca. 8 Jahren und 3x die Woche Fitnesstraining, seit gut 15 Monaten, das alles schon vor der verstärkten Honigeinnahme. Gewichtabnahme davor so gut wie gar nicht, hatte mich aber gut gewicht mäßig gehalten. neben bei erwähnt, bin leider schon Jahrgang 1950!! Ernährung ist wichtig, aber nicht hungern. Trotz des verstärkten Honigkonsums habe ich innerhalb gut 2 Monaten 3 kg reduziert,Mai bis jetzt, wie erwähnt bei hohem Honigkonsum. Regelmäßig essen, ber mit bedacht. Dabei muß ich den Artiken. "Ist Honig doch besser als Zucker" als einen sehr!!! wertvollen Beitrag unterstützen!! Bin selbst hier kein Fachman, eher Autodidakt, mit Literaturstudium usw. und Kontakt zum Imker. Viel wird im Netz in Foren geschrieben und dabei auch viel Unsin, auch daraus negative Schlussvolgerungen gezogen.
    Ich hoffe mit diesen, meinen Zeilen einen positiven Beitrag zur effektiven und gesunden Ernährung, unter einschluß von Honig beizutragen.
    Mit freundlichen Grüssen E. H

  • Sorry vom Fehlerteufel

    Sorry vom Fehlerteufel, habe diese leider erst nach der Aktivierung gesehen.Peinlich. Es war eben schon spät!! 17.07.2014 MfG E.H

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