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Macht dich Süßstoff fett und krank?

Um die Thematik des Süßstoffs wird viel diskutiert. Wurde es in der Vergangenheit und wird es in der Zukunft. Daran wird sich wohl nie etwas ändern. Doch wie ist denn die tatsächliche Lage? Macht Süßstoff krank und fett? Bisher wurde hier meist nur die Frage gestellt, ob Süßstoff krebserregend wirkt und ob es zu einer Insulinausschüttung durch den Konsum von Süßstoffen kommt. Wie ist hier die Lage? Und welche zusätzlichen potentiellen Probleme können auftreten?

Süßstoff und Krebs

Hier bezieht man sich in der Regel auf diverse Studien mit Mäusen. Und tatsächlich! Es gibt Studien die zeigen, dass ein hoher Süßstoffkonsum bei Mäusen zum Auftreten von Krebsgeschwüren führen kann. Doch wie immer sollte man hier nicht pauschalisieren. Denn die Mäuse hatten Süßstoff-Dosierungen über einen langen Zeitraum erhalten, der jenseits von Gut und Böse ist und keinesfalls mit den normalen Konsummengen eines Menschen zu vergleichen ist. Geschweige denn mit den maximalen und als sicher geltenden offiziellen Empfehlungen. Das wäre, als würde man täglich über Jahre hinweg eine Flasche Flüssigsüßstoff vernichten - mindestens. Wir können hingegen aus weiteren Studien sagen, dass das Trinken eines mit Süßstoff gesüßten Whey Protein Shakes kein Risiko für eine Krebserkrankung darstellt.

Süßstoff und Insulin

Wie sieht es mit dem Insulin aus? Kommt es durch den Konsum von Süßstoffen zu einer Insulinausschüttung? Wenn dem so wäre, dann würden wir mit jedem Schluck Cola light in eine starke Unterzuckerung fallen. Denn steigt der Insulinspiegel rapide an, ohne dass Zucker oder Proteine kommen, geht es mit dem Blutzucker steil in den Keller. Es würde ja auch kein Diabetiker auf die Idee kommen, sich einfach so einige Einheiten Insulin zu spritzen ohne zu essen, oder? Daher müssen wir uns hier keine Sorgen machen. Was passieren KANN ist, dass einige Menschen durch den süßen Geschmack dazu getriggert werden, mehr zu essen und mehr Appetit bekommen. Das hat per se jedoch nichts mit Insulinausschüttungen zu tun.

Süßstoff und das Mikrobiom

Jetzt kommen wir in einen Bereich der tatsächlich zum Problem werden kann. Denn Süßstoffe können einen Einfluss auf die Zusammensetzung unserer Darmbakterien haben. Durch reichlich Süßstoffkonsum kann es dazu kommen, dass Bakterienstämme in unserem Darm gefördert werden, die dazu in der Lage sind, Ballaststoffe zu verdauen. Dadurch kommt es zu einer höheren Kalorienaufnahme. Das ist mitunter auch ein Grund dafür, warum einige sich schwerer tun beim Abnehmen als andere. Einfach weil es zu einer besseren Verwertung der zugeführten Nahrung kommt. Wer 50g Ballaststoffe am Tag zuführt, was entsprechend unverdauliche Kohlenhydrate sind, diese dann aber auch noch verdauen kann, der hat rein theoretisch 200kcal mehr täglich zugeführt, als Personen die diese Ballaststoffe nicht verdauen können. Zudem kann es durch eine weitere Förderung einzelner Bakterienstämme dazu kommen, dass der Kohlenhydratstoffwechsel negativ beeinflusst wird und es zu einer Insulinresistenz kommen kann bzw. die Insulinsensibilität der Zellen beeinträchtigt wird. Was natürlich auch nicht im Sinne des FitnessFreaks ist. Nun, das ist nicht bei jedem der Fall. Doch wer kennt schon seine Zusammensetzung der Darmbakterien genau? Wahrscheinlich so gut wie niemand. Deshalb muss man noch lange nicht komplett ängstlich gegenüber Süßstoffen sein, doch unter Umständen macht es Sinn, sich zumindest im Umgang mit Light-Getränken etwas zurückzuhalten. Frei nach dem Motto, Vorteile bringt es keine, weder gesundheitlich noch in Sachen Leistungsfähigkeit, aber möglicherweise kann man gewisse Nachteile davon haben - die man dann lieber auf Nummer Sicher, abstellt.


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