Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Muskelaufbau mit Döner Kebab?

Mit dem heutigen Artikel kann ich mir unter allen FitnessFreaks eine Menge Freunde oder aber Feinde machen. Döner Kebab hat sich hier zu lange zur wahren Volksmahlzeit entwickelt was auch nicht weiter verwunderlich ist. Brot, Fleisch, ein bisschen Grünzeug sowie Soße und das auch noch entweder auf dem Teller oder praktikabel „ToGo“ erhältlich macht den Döner absolut alltagstauglich und genau aus diesem Grund wird er täglich auch millionenfach verkauft und verzehrt. Ich werde den Döner heute einmal aus Sicht eines kritischen FitnessFreaks betrachten und Euch dann mein Urteil abgeben, inwieweit sich Döner Kebab für die Aufbauernährung eignet.

Was ist Döner Kebab

Ursprünglich handelt es sich bei Döner Kebab um ein beliebtes Gericht aus der türkischen Küche. Der Name steht eigentlich für das sich auf einem Spieß drehende Fleisch, welches mit einer Marinade eingestrichen gegrillt wird. Die jeweils äußersten Schichten des Grillspießes werden mit einem großen Messer abgeschnitten und dann entweder mit Reis, Salat oder (wie wir es hauptsächlich kennen) mit Fladenbrot (Pide oder Dürüm) verzehrt. Seit 2012 ist auch die Döner-Tüte (auch genannt Pom-Döner) populär, hierbei handelt es sich um einen Mix aus Pommes Frites und Dönerfleisch der wahlweise mit Salat und diversen Soßen angeboten wird. Für Döner wurde ursprünglich lediglich Lamm- und Hammelfleisch verwendet, hierzulande greift man inzwischen vermehrt auf Rindfleisch, Kalbfleisch oder Geflügelfleisch (Pute, Hühnchen) zurück. Interessant zu wissen ist, dass sich aus Geflügelfleisch hergestellter Döner nicht „Döner Kebab“ nennen darf, weshalb er häufig als „Puten-Döner“ oder „Hähnchen-Döner“ angeboten wird. Fazit Wenn wir von Döner sprechen, handelt es sich dabei eigentlich nur um das Fleischerzeugnis, nämlich um am Spieß gegrilltes und mariniertes Fleisch, welches inzwischen aus beinahe allen Fleischsorten bestehen kann

Das Drumherum

Neben dem Fleisch werden für die Zubereitung von Döner Kebab noch etliche weitere Zutaten benötigt die ich Euch beispielhaft im Folgenden dargestellt habe
Döner
Marinade SoßeBeilagen
Zwiebeln/KnoblauchKnoblauchFladenbrot
SemmelmehlSahne/JoghurtSalat
OlivenölZuckerTomate
EierSalzGurke
Gewürze divPfefferZwiebeln
Wir haben es also mit einem durchaus explosiven Mix aus Weißmehl, Zucker, Eiern und Olivenöl zu tun, zu dem sich je nach verwendeter Fleischsorte noch eine große Portion Protein und eine moderate bis größere Menge gesättigter Fettsäuren gesellt. In Sachen Nährwerte findet man unterschiedlichste Angaben, was nicht verwundert, da man Döner in der Tat auf zig verschiedene Arten zubereiten kann. Alleine schon die Fleischauswahl kann pro Portion etliche Kalorien mehr oder weniger betragen, weshalb ich Euch hier nur einen Durchschnittswert liefern kann der sich pro 100g wie folgt zusammensetzt: Kalorien                      ca. 200 Protein                         15-25g Kohlenhydrate           10-20g Fett                              5-10g Nimmt man nun die „übliche“ Portionsgröße von etwa 360g für einen Döner mit Fladenbrot an, liegen wir bei stolzen 720 Kalorien, mindestens 54g Protein, mindestens 36g Kohlenhydraten und mindestens 18g Fett. Jeder der sich also mal schnell einen „Döner ToGo“ einverleibt hält damit eine durchaus stattliche Mahlzeit in seinen Händen! Fazit Ein „Leichtgewicht“ ist der typische Döner mit Fladenbrot wahrlich nicht. Eine hohe Kaloriendichte sowie ein Gemisch aus einfachen Kohlenhydraten und Fett machen es schwierig den Döner in die saubere Ernährung eines FitnessFreaks zu integrieren

Resümee

Wem es lediglich um die Zufuhr von ausreichend Kalorien für eine positive Kalorienbilanz in der Off-Season geht darf den Döner Kebab zu seinen neuen oder auch bewährten Freunden zählen. Sauber ernähren ist anders, dafür sorgen die vielen verbauten Zutaten wie Zucker, Sahne oder Öl in Verbindung mit Weißbrot und gesättigtem Fett aus dem Fleischanteil, weshalb ich „Lean Bulkern“ eher von der „Döner-Diät“ und damit von regelmäßigen Verzehr abraten würde. Das für den „Pom-Döner“ dasselbe gilt brauche ich denke ich an dieser Stelle nicht separat betonen. In diesem Sinne GUTEN APPETIT!
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!