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Neue Erkenntnisse zum Fettkonsum für Athleten!

Neue Erkenntnisse in der Ernährung führen auch zu neuen Empfehlungen für den Sportler. Wir möchten dir ein paar grundlegende Veränderungen auf die Sichtweise von Fett für den Athleten aufzeigen.

Die alten Regeln

Heute schon etwas besser, allerdings in der alten Schule von Ernährungsberatern immer noch gerne angewandt, die alten Regeln der Ernährung – welche häufig leider auf alte Ansichten beruhen. Das Schimpfen auf fettreiche Lebensmittel wurde früher sehr stark propagiert, was sich ebenfalls besonders im Sportbereich etablierte und bis heute noch vorhanden ist. Ein Problem ist hierbei häufig, dass Ernährungsberater allgemein sehr wenig Wissen im Bereich Sport- und Leistungsernährung aufbringen, wenn sie sich nicht in diesem Bereich spezialisiert haben. Eine Übertragung der allgemein gültigen Regeln in den Sportbereich, ist häufig nicht möglich. Fett wird gerne verteufelt und für den Sportler nur sehr begrenzt als wichtige Substanz angesehen. Meist wird von Herzgesundheit gesprochen und auf Omega-3 Fettsäuren hingewiesen, allerdings werden die restlichen Faktoren leider nicht immer angesprochen. In der Sporternährung wird Fett allgemein als guter Energieträger angesehen, welche jedoch zum richtigen Zeitpunkt zu sich genommen werden sollte, um beispielsweise die Resynthese des Muskelglykogens oder die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen nicht zu behindern. Natürlich wird auch die Funktion als Hormonbildner angesprochen usw. auf die weiteren Details möchten wir nicht genau eingehen.

Was gibt es Neues?

Grundlegend können die in den letzten Jahren aufgekommenen Diskussionen über Nährstofftiming im Sport aufgegriffen werden. Meist wird nur darüber gesprochen, dass Kohlenhydrate und Proteine direkt nach dem Training einen besonderen Stellenwert haben, um regeneratorische Prozesse zu verbessern und beispielsweise den anabolen Effekt nach dem Training gut zu nutzen. Heute kann man jedoch sagen, dass die Zufuhr dieser Makronährstoffe nicht unbedingt so zeitnah eingenommen werden muss, wie man es früher noch annahm. Diese Veränderung führt allerdings auch dazu, dass der Fettkonsum nach dem Training nicht so eingegrenzt gesehen werden sollte, wie es derzeit häufig noch der Fall ist. Wenn die Protein- und Kohlenhydrataufnahme wirklich nicht explizit nach dem Training erfolgen muss und sollte, dann kann ebenso nach dem Training eine Mischkost mit Fett aufgenommen werden. Die Verzögerung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Proteinen spielt zeitlich eine untergeordnete Rolle. Ebenso ist es sehr interessant, dass Fett die Auffüllung der Glykogenspeicher nicht so stark behindert wird wie gedacht, was sich über die letzten Jahre gezeigt hat. Auch gibt es einige Ansätze die aufzeigen, dass bei sehr hoher Aufnahme von Kalorienmengen über den Tag nur von Kohlenhydraten, die Leistungsfähigkeit schlechter ausfällt, als bei einer Mischkost mit einem „relativ“ hohen Fettanteil. Dass ein höherer Fettanteil über die Ernährung das Volumen der Nahrung automatisch verkleinert ist ja nichts Neues, denn Fett besitzt einfach über doppelt so viele Kalorien, wie beispielsweise Kohlenhydrate oder Proteine. Bezogen auf die Leistungsfähigkeit sind dies jedoch Ansätze, die man spannend verfolgen sollte und evtl. selbst auch schon testen kann. Der Bezug zum Muskelaufbau wird aber nicht nur über Kalorienmengen und evtl. Herzgesundheit geschaffen, sondern wie schon angesprochen, auch über die androgene Eigenschaft von Fett. Als Hormonbildner hat Fett einen Einfluss auf deinen Testosteronspiegel. Neueste Untersuchungen zeigen, dass nicht nur wie häufig empfohlen 15 - 20% Fett des Tagesbedarfs an Energie zugeführt werden sollten, um die Hormonproduktion zu optimieren, sondern sogar noch darüber hinaus. Man spricht von 25 bis sogar 40 Prozent, was sehr variabel sein kann.

Fazit

Wie du siehst findet in den letzten Jahren ein Wandel von „Fett ist schlecht für Gesundheit und den Sportler“ zu „Fett ist sehr wichtig und hat viele positive Eigenschaften für den Sportler“ statt. Sicher ist die Entwicklung in diesem Bereich immer sehr langwierig, allerdings kann man definitiv allgemein davon sprechen, dass Fett in ein immer besseres Licht gerückt wird und dies auch im Sport, wo Fett lange Zeit als ziemlich „unwichtig“ betrachtet wurde. Wir können dir nur empfehlen, genügend gesunde Fette aufzunehmen und auch einen gewissen Anteil an gesättigten Fettsäuren, welche heute noch gerne etwas unter den Tisch gekehrt werden. In unserem Artikelarchiv wirst du noch viele weitere brauchbare Tipps zum Thema „Fett“ finden können. Wir halten dich in diesem Zusammenhang natürlich gerne auf dem Laufenden.
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  • Und was hei

    Und was heißt das ganze jetzt genau für unsere Ernährungspläne ?

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