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Sind Kartoffeln für eine Diät geeignet ?

Wir alle essen Sie – die Kartoffel! Das Angebot ist breit gestreut und sorgt dafür, dass pro Jahr etwa 300 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet, verzehrt oder verarbeitet werden. In der Sporternährung weiß keiner so Recht etwas mit der Kartoffel anzufangen. Viele wissen das Sie eine Menge Stärke enthält aber auch viel Wasser. Das war es schon, dabei gibt es weit mehr über die Kartoffel zu erzählen. Der folgende Artikel wird etwas Licht ins Dunkel bringen.

Allgemeines zur Kartoffel

Die Kartoffel zählt zu den Nachtschattengewächsen. Neben dem Verzehr hat die Kartoffel dank des hohen Gehalts an Stärke auch einen festen Platz in der Papierherstellung oder wird als Futtermittel für beispielsweise Schweine verwendet. Interessant Auch die  in Weight-Gainern und sonstigen Kohlenhydrat-Supplements verwendeten Verbindungen wie Maltodextrin können aus Kartoffelstärke bestehen

Wie lagere ich Kartoffeln?

Kartoffeln lieben kühle und dunkle Umgebungen und sollten immer ausreichend belüftet sein. Der Kühlschrank ist der falsche Ort um Kartoffeln zu lagern, da sich hier der Stärkegehalt in Zucker umwandelt

Welche Sorten gibt es?

Bei der Kartoffel werden mehrere sog. Kochtypen mit verschiedenen Eigenschaften unterschieden.  So gibt es beispielsweise die Kochtypen A und A-B bei dem die Kartoffeln für Gratin, Kartoffelsalat und Bratkartoffeln verwendet werden. Kochtypen B-A und B kommen in Suppen und werden bevorzugt für Salzkartoffeln verwendet. Die Typen B-C und C kommen in Eintöpfe und werden für Kartoffelpüree verwendet.

Was steckt drin?

Die Kartoffel zählt zu den Stärketrägern mit einer geringen Kaloriendichte. Schuld daran ist der hohe Wassergehalt. Die Kartoffel besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten und geringen Mengen Protein. Sie zeichnet sich besonders durch einen hohen Gehalt an Vitamin C und Kalium aus. Zu Kartoffelprotein gibt es zu sagen, dass der geringe Gehalt dennoch eine hervorragende biologische Wertigkeit von 98-100 aufweist.  Bestätigend zu dieser Aussage kommt noch ein PDCAAS-Wert von 1 dazu. Das schwierigste Thema der Kartoffel steckt im Kohlenhydratanteil. Hier besteht die Kartoffel  aus kleinen Mengen an Mono- und Disacchariden sowie zum Großteil aus Stärke. Bei der Bewertung der Auswirkungen von Kartoffeln auf den Blutzucker muss man vorsichtig sein! Sowohl Sorten als auch Zubereitungsformen weisen Unterschiede im Stärkeanteil auf und legen somit auch ein unterschiedliches Blutzuckerverhalten an den Tag welches gerne über den sog. glykämischen Index (GI) oder die glykämische Last (GL) ausgedrückt wird. Während der glykämische Index bei  vielen gängigen Zubereitungsformen der Kartoffel noch relativ hoch liegt, fallen die Werte bei der Betrachtung der gängigen Portionsgröße über die Bestimmung der glykämischen Last in einen moderaten bis sogar niedrigen Bereich. Schuld an den Veränderungen  ist hauptsächlich das Erhitzen und wieder abkühlen der Stärke. Bei diesem Vorgang kommt es zur sog. Retrogradation, ein Begriff mit dem ich Euch an dieser Stelle nicht weiter langweilen möchte.

Wichtig

Wichtig zu wissen ist, dass die Kartoffel aufgrund ihres niedrigen Energiegehalts keine derart starke Blutzuckerhöhung herbeiführt wie oftmals vermutet wird. Kartoffelgericht die erst erhitzt, dann abgekühlt und dann erst verzehrt werden (z.B. Kartoffelsalat) wirken sich noch weniger auf den Blutzucker aus.

Sind rohe Kartoffeln giftig?

Zwar befinden sich in rohen Kartoffeln höhere Mengen an Solanin. Um sich richtig zu vergiften müsste man allerdings schon eine große Menge zu sich nehmen.  Zu Verdauungsstörungen kann es möglicherweise durch die unverdauliche Stärke kommen, weshalb ich nur zu einem eingeschränkten Verzehr rate.

Zusammenfassung

Eine Kartoffel ist nicht gleich eine Kartoffel. Je nachdem was man mit der Aufnahme bezwecken will kann man Sie meiner Meinung nach sowohl für Diät- als auch Aufbauphasen verwenden. Notwendig dafür ist Kenntnis über die Unterschiede die bestehen – Informationen die ihr mit dem heutigen Tage habt!
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  • Sorry

    Sorry, aber ich hab jetzt nicht wirklich viele Informationen an diesem Tag gesammelt!

    Ich weiß jetzt nur, dass es so oder so ist - Aber hab keine Praxisbeispiele oder Zahlen gesehen.

    Sind jetzt festkochende oder mehlige Kartoffeln besser?
    Wo ist der Unterschied (Kohlehydratanteil, Zusammensetzung etc)?
    Wie sollte ich sie am Besten zubereiten?
    Wie viel darf ich essen, wann und bei welchem Training (Massenaufbau, Definition)?

    Das was ich vorher wusste, nämlich "Kartoffeln sind Kohlenhydrate und deshalb bei Gewichtsabbau nicht das Beste" fand ich viel einfacher, der Artikel hat mehr Fragen hinterlassen als Antworten gegeben.

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